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Sinziger Wahlanalyse

26.09.2017  |  Kommentare: 98

Die Bürgermeisterwahl in Sinzig am 24.09. brachte folgendes Ergebnis: Andreas Geron (parteiungebunden) und Martin Braun (CDU) ziehen in die Stichwahl ein ums Bürgermeisteramt in der Barbarossastadt.

Andreas Geron lag dabei deutlich vorne und kam auf 45,4 Prozent. CDU Kandidat Martin Braun schaffte es mit 28,9 Prozent gerade noch vor dem dritten Kandidaten Manfred Ruch (25,8%) in den nunmehr entscheidenden Wahlgang am 8. Oktober. Manfred Ruch als zweiter unabhängiger Kandidat erhielt 26,5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung in Sinzig und seinen Stadtteilen lag bei 75,1 Prozent. Das Wahlergebnis ist für den CDU Kandidaten und den Sinziger Stadtverband ein heftiger Verlust gegenüber dem 2001 erzielten Ergebnis. Damals holte CDU Mann Wolfgang Kroeger gleich im ersten Wahlgang 58,6% der abgegebenen Stimmen.

Der Sinziger CDU droht eine historische Pleite. Erstmals seit 50 Jahren würde die Barbarossastadt nicht von einem CDU-Bürgermeister angeführt“ kommentiert Jan Lindner in der Rhein Zeitung vom 26.09. das Ergebnis. „Braun und die CDU müssen nun (Geron) angreifen, klare Kante zeigen und deutlich machen wofür sie stehen“.

In der gleichen Ausgabe der RZ übt der CDU-Vorsitzende des Sinziger Stadtverbandes Franz Hermann Deres dann auch gleich Kritik an der Wahlkampfführung von Andreas Geron „Während Martin Braun und Manfred Ruch sehr sachlich und fair agiert haben, hat Herr Geron mit allen erlaubten Mitteln gekämpft“. Näher darauf eingehen wollte Deres nicht.

 

Rheinzeitung Online Version vom 25.9.2017, 17:15 Rheinzeitung Onlineversion vom 25.9.2017, 22 Uhr geändert und Printversion
Deren Vorsitzender Franz Hermann Deres sagt: „Wir machen Martin Braun keinen Vorwurf. Er hat sich sehr eingesetzt und gekämpft und wird das auch bis zur Stichwahl tun.“ Diese ist für ihn ein „neues offenes Rennen, auch wenn wir das aktuelle Ergebnis nicht verkennen.“ Für Deres ist das ein deutliches Signal, dass „die Bürger eine gewisse Hoffnung auf andere Themen haben und auf eine andere Art und Weise Politik zu machen.“ Deren Vorsitzender Franz Hermann Deres sagt: „Martin Braun hat sich im Wahlkampf sehr stark engagiert. Er wird auch für die Stichwahl mit der CDU um jede Stimme kämpfen.“ Deres weiter: „Wir verkennen das Ergebnis vom Wahlsonntag nicht. Es ist ein deutliches Zeichen der Bürger.“
Eine Rolle habe auch die breite Kritik an den etablierten Parteien wie der CDU gespielt. Deres: „Es sind sicher Fehler gemacht worden, auch im Stadtrat. Wir brauchen in jedem Fall einen Neuanfang.“ Eine Rolle habe sicherlich die breite Kritik an den etablierten Parteien, und auch an der CDU, gespielt. Deres: „Aber ich möchte auch einmal eine Lanze brechen. Die Fraktionen im Stadtrat machen eine gute Arbeit, und die Zusammenarbeit ist sachlich.“
Bis zum 8. Oktober gelte es nun, Braun weiter bekannt zu machen und seine Vorzüge –besonders die verwaltungs- und kommunalpolitische Erfahrung – herauszustellen. Deres meint: In diesen Dingen ist Herr Geron unerfahren.“ Bis zum 8. Oktober gelte es nun, Braun weiter bekannt zu machen und seine Vorzüge – besonders die Erfahrung in der praktischen Verwaltungstätigkeit und in der Kommunalpolitik – herauszustellen. Deres meint: „In diesen Dingen ist Martin Braun dem Kandidaten Geron weit voraus.“
Indirekte Kritik übte der CDU-Vorsitzende an der Wahlkampfführung des Einzelbewerbers: „Während Martin Braun und Manfred Ruch sehr sachlich und fair agiert haben, hat Herr Geron mit allen erlaubten Mitteln gekämpft.“ Näher darauf eingehen wollte Deres nicht: „Aber ich bin sicher, dass sich die Wähler ihr Bild machen werden.“ Zur Wahlkampfführung des Einzelbewerbers ließ Deres Kritik erkennen: „Martin Braun und Manfred Ruch haben sehr sachlich und sehr fair agiert. Herr Geron hat mit allen erlaubten Mitteln gekämpft.“ Näher darauf eingehen wollte der CDU-Vorsitzende nicht: „Ich bin mir sicher, dass sich die Wählerinnen und Wähler ihr Bild machen werden. Die Stichwahl ist ein neues und offenes Rennen.“


98 Antworten zu “Sinziger Wahlanalyse”

  1. Dirk Banze sagt:

    Ach ja, alles FakeNews ???????????????????????????????

    Wie wäre es mit einer Entschuldigung der CDU für die Machenschaften des ehemaligen CDU Bürgermeisters und Rücktritt der CDU Beigeordneten, die wahrscheinlich alles wusste…

  2. Mario Wettlaufer sagt:

    Der CDU-Stadtverband Sinzig hat via Facebook folgendes gepostet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bei der Mitgliederversammlung der CDU Sinzig hat es weder
    in der Rede des Vorsitzenden noch in der anschließenden
    Aussprache irgendeinen Vergleich zwischen dem „Sinzig-Blog“ und der „AfD“ gegeben.
    Solche Vergleiche gehören nicht zur CDU Sinzig und die CDU Sinzig weist entsprechende Darstellungen zurück.

    Franz Hermann Deres
    Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Sinzig

    Ich finde es richtig, dass eine solche Klarstellung erfolgt, auch das gehört zu einem ehrlichen und gewollten Neuanfang dazu.

    Daher wäre es jetzt nur noch konsequent, die MdB Mechthild Heil (CDU) hier zur Mäßigung aufzurufen, denn durch solche Äußerungen, gegenüber wem auch immer, die die Sinziger Bürgerinnen und Bürger betreffen, die sich in einem solchen Blog äußern, wird eine Kluft nur noch vergrößert.

    Wenn man einen Neuanfang möchte, wie gesagt, ich persönlich halte das für richtig, aber auch dringend erforderlich, dann muss man sich von solchen Äußerungen distanzieren, denn sowas macht mehr kaputt, als das es versöhnen kann.

    Es wäre schön, wenn man die Kommentare hier im Blog auch mal so versteht, als dass es viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die schlicht und ergreifend besorgt sind über das, was in den letzten Jahren in Sinzig abgelaufen ist.

    Der Blick nach vorne kann aber nie funktionieren, wenn der Blick nach hinten nicht abgeschlossen ist….

  3. Neu-Sinziger sagt:

    Der Vergleich des Sinzig-Blog mit der rechtspopulistischen AfD ist zumindest im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Sinzig in der Presse berichtet worden – bisher hat man sich davon auch nicht in dem Presseorgan distanziert…..

    Man hätte ja die Möglichkeit, dies zu tun und so der MdB Heil (CDU) eindeutig entgegen zu treten, die ja wohl vermutlich mit am wenigsten einschätzen kann, was die Tonlage im Blog angeht, denn ich kann mir nicht vorstellen, das diese sich wirklich alle Berichte und Statements von Anfang bis Ende durchgelesen hat – erst dann wäre eine Einschätzung überhaupt erst möglich gewesen.

  4. Mario Wettlaufer sagt:

    Die Berichterstattung im Blick-Aktuell unter http://www.blick-aktuell.de/Politik/Den-Neuanfang-aktiv-mitgestalten-323628.html liest sich da schon deutlich milder als noch der Bericht der Rhein-Zeitung am 14.04.2018.

    Nun ist keine Rede mehr von einem Schuldigen Wolfgang Kroeger oder dem Sinzig-Blog. Es wird gar keine inhaltliche Aufarbeitung berichtet, sondern nur sachlich festgestellt, dass das Wahljahr 2017 kein gutes Jahr aus Sicht der CDU war.

    Vermutlich hat man bereits aus den hier im Blog verfassten Berichten direkt reagiert und keine weitere Angriffsfläche bieten wollen.

    Schön, dass vermutlich auch die CDU im Blog liest und direkt reagiert, wenn hier sachlich und fundiert geschrieben wird.

    An dieser Stelle sei auch auf den weiteren, morgen erscheinenden Leserbrief, bezgl. der Schuldzuweisung der CDU hingewiesen, der ebenfalls bereits online vorliegt.

  5. Neu-Sinziger sagt:

    Es ist schon erstaunlich, denn es scheint sowohl in der großen, aber auch in der kleinen Politik wohl sehr schwer zu sein, einfach mal einen Fehler einzugestehen.

    Warum sind denn nun wieder alle anderen Schuld an dem Desaster um die verloren gegangene Bürgermeisterwahl in Sinzig, nur nicht die CDU selbst?

    Anscheinend reitet man immer noch das hohe Ross – um das Bild von Mario Wettlaufer weiter zu nutzen, denn nur so kann man verstehen, warum man zu einer solchen Analyse der Bürgermeisterwahl kommen kann und ausgerechnet dem die Schuld zuweisen möchte, gegen den man in den letzten Jahren nichts, aber rein gar nichts, unternommen hat: Wolfgang Kroeger!

    Das ist erbärmlich und man muss jetzt schon gespannt sein, welche Gründe nach der Kommunalwahl 2019 ins Feld geführt werden, wenn es am Wahlabend auch wieder nur Gewinner geben wird – selbst wenn man im Stadtrat dann 3 oder 4 Sitze verloren hat!

  6. Werner Hoffmann sagt:

    Zum Artikel der Rheinzeitung “ CDU erhebt Vorwürfe gegen “ Sinzig – Blog “ v0m 14.4.2018

    “ Diffamierung statt Einsicht “

    Sicher war es für die CDU – Sinzig schwer zu akzeptieren, dass man bei der Bürgermeisterwahl eine herbe Niederlage hinnehmen musste. Allerdings hierfür im nachhinein den Sinzig – Blog verantwortlich zu machen, ist zu einfach. Die Wähler hätten sich auch ohne den Blog für eine Änderung im Bürgermeisteramt entschieden.
    Dass es für das schlechte Abschneiden des CDU – Kandidaten gute Gründe gab, sollte der Sinziger CDU eigentlich klar sein. Der überwiegende Teil der Wähler wollte einen Neuanfang im Bürgermeisteramt mit einem unabhängigen Kandidaten.
    Aufgrund der langjährigen Dominanz der CDU im Stadtrat konnte Ex – Bürgermeister Kröger schalten und walten, wie er wollte. Mit einigen Folgen dieser “ Alleinherrschaft “ hat sein Nachfolger sicher noch einige Zeit zu tun.
    Statt nun den eigentlichen Ursachen für die Wahlniederlage auf den Grund zu gehen, bezeichnete die CDU Sinzig anlässlich ihrer Versammlung den Tonfall der nachweislich fundierten und sachlich geäußerten Kritiken im Blog als vergleichbar mit dem Tonfall von AFD – Kandidaten. Da auch ich unter meinem Namen hin und wieder meine Meinung im Blog kundtat, betrachte ich diesen Vergleich mit der AFD als Diffamierung ! Falls die Sinziger CDU weiterhin ernstgenommen werden will, sollte sie sich für den AFD – Vergleich öffentlich entschuldigen oder, wenn es sich um eine Einzelmeinung handelte, sich öffentlich von dem Vergleich distanzieren !!
    Falls Herr Deres etwas über Halbwahrheiten und nicht fundierten Behauptungen nachlesen will, solle er Berichte einiger Parteifreundinnen und Parteifreunden einsehen, die in der letzten Woche vor der Stichwahl veröffentlich wurden

  7. Schmitz sagt:

    Erstaunlich für wie naiv der Vorsitzende des Sinziger CDU Stadtverbandes wie auch – erstaunlicherweise – die Bundestagsabgeordnete Heil, die Bürgerinnen und Bürger in Sinzig halten.
    Ich beziehe mich auf den Bericht der Rhein-Zeitung (RZ) vom 14.04.2018 „CDU erhebt Vorwürfe gegen „Sinzig-Blog“
    Bereits ein Blick in die Nachbarkommune Remagen macht deutlich, dass solche Wahlniederlagen derzeit unabhängig von „einem“ Blog zustande kommen. Wie sonst ist es zu erklären, dass selbst ein „kommunalpolitisches Schwergewicht“ wie der Remagener CDU Bürgermeisterkandidat und CDU Vorsitzende/ Ortsvorsteher vor 4 Wochen eine sehr deutliche Wahlniederlage erfahren musste. Dort hat auch ein „Unabhängiger“ gewonnen, der gerade mal ½ Jahr in Remagen wohnt. Und das, obwohl der CDU Kandidat sich dort auch den Sozialen Medien stellte, und dort auch mit Fragen und Kommentaren mit einem Tonfall konfrontiert wurde, die durchaus dem Vergleich von Frau Heil zugeordnet werden könnten.

    Bemerkenswert die jetzt geäußerte Erkenntnis der CDU Bundestagsabgeordneten „da sind normale Parteimitglieder überfordert, da müsse professionell heran gegangen werden.“
    Für die Bundestagswahl 2017 hatte die Bundes CDU seinerzeit dafür eine der Top „professionellen“ Werbeagenturen Deutschlands unter Vertrag genommen.

    Die Sinziger CDU hätte bereits vieles in den vergangenen vier Jahren im Umgang mit den sozialen Medien erfahren, wenn sie ihr Wahlversprechen von 2014 „Wir möchten daher Bürgerbeteiligung und Eigeninitiativen fördern, unter anderem durch Einrichtung eines Ideenportals im Internet.“ in den vergangenen vier Jahren wahr gemacht hätte.

    Ach ja, vielleicht mag die CDU Sinzig mal einem interessierten Bürger und Blog-Leser ihre sachlichen Gegenargumente hier im Blog aufzeigen.
    Ich habe sie bislang jedenfalls nicht finden können…

  8. Ehemaliger CDU Wähler sagt:

    Genau so ist es, und war es, und die örtliche CDU verweigert sich einer weiter einer inhaltlichen Diskussion. Man munitioniert eine MdB, wohl in der Erwartung, die Gründe dieser Wahlniederlage besonders eindrucksvoll auf von sich weg, quasi auf „Dritte“ schieben zu können. Man lese auch (Rheinzeitung heute) einmal folgenden Satz: „Deres sieht diese Art der Kommunikation -gemeint ist dieser Blog-als sehr kontraproduktiv an, was die Zusammenarbeit mit Sinzigs neuem Bürgermeister Andreas Geron angeht“ Mit anderen Worten: Wenn dieser Blog verschwindet, kann Bürgermeister Geron mit unserer Zusammenarbeit rechnen; so ist diese unsägliche Einlassung wohl zu verstehen. Man ist also für sich selbst da, nicht primär für die Bevölkerung, die eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Bürgermeister Geron erwarten kann. Ein merkwürdiges Demokratieverständnis wird hier sichtbar.
    Danke Mario Wettläufer, Sie haben für viele gesprochen, die sich an diesem Blog beteiligt haben und weiter beteiligen werden.

  9. Mario Wettlaufer sagt:

    Nun ist es also raus:

    Die Schuld an der von der CDU verloren gegangen Bürgermeisterwahl tragen laut der heute erschienen Rhein-Zeitung klar das schädliche Verhalten von Ex-Bürgermeister Wolfgang Kroeger und – wen erstaunt es: der Sinzig-Blog!

    Liebe CDU-Sinzig,

    ist das nicht ein bißchen zu einfach, die Schuld einfach anderen zuzuweisen und nicht mal selbstkritisch Fragen in die eigene Richtung zu stellen?

    Da wird der Sinzig-Blog von dem CDU Vorsitzenden als Internetprotal beschrieben, in dem Halbwahrheiten verbreitet und sachlich nicht fundierte Behauptungen aufgestellt würden.

    Ich kann jetzt nur von meinen Berichten und Sachbeiträgen sprechen, aber da fordere ich die CDU-SInzig auf, die Halbwahrheiten und nicht fundierten Behauptungen zu benennen!

    In vielen Berichten wird hier seit Starten des Sinzig-Blog auf die Verfehlungen des CDU Ex-Bürgermeister Wolfgang Kroeger hingewiesen, auch belegt – und jetzt stellt sich die CDU hin und trifft die Aussage, dass eben jener Wolfgang Kroeger der Partei Schaden zugefügt habe.

    Dieser Blog hat erstmals dafür sorgen können, dass viele Dinge überhaupt erstmal öffentlich gemacht werden konnten, es war also schon viele Monate vor dem Wahltermin am 24.09.2017 bekannt, was dieser Mann alles getan und auch nicht getan hat, die CDU kann sich insoweit nicht frei sprechen davon, das schädliche Verhalten von Kroeger nicht gewußt und weiter geduldet zu haben – das ist schlicht und ergreifend die Unwahrheit, liebe CDU!

    Wo ist man denn gegen Kroeger vorgegangen während seiner Amtszeit?
    Wo ist man denn gegen Kroeger vorgegangen nach seiner Amtszeit?

    Den Schuldigen Kroeger hat die CDU ja gefunden, aber hat sie auch etwas in seine Richtung unternommen????

    Der Sinzig-Blog hat es geschafft, Wahrheiten ans Licht zu bringen, Hinweise zu geben und hat damit vielleicht den Ausgang der Bürgermeisterwahl durchaus beeinflusst – aber das ist nun mal Demokratie!

    Den Sinzig-Blog aber dann gleich in die Ecke der Rechtspopulisten zu stellen ist schon eine Frechheit und dem muss man deutlich entgegen treten – ich tue es! Sachliche Kritik ist eben auch mal was Neues für die CDU, man sollte lernen damit zu leben und umzugehen.

    Ehrlich wäre es gewesen, wenn die CDU erkannt hätte, sie hat einen falschen Wahlkampf geführt und das komplette Medium Internet außen vor gelassen und nicht genutzt hat.

    Sachlich wäre es gewesen, wenn die CDU erkannt hätte, dass der eigene Kandidat mit dazu beigetragen hat, kein gutes Ergebnis zu erhalten, wenn er auf Anfragen von Wählerinnen und Wählern einfach nicht reagiert, und dann zu guter letzt auf die Frage, woran es denn gelegen habe, dass er nicht gewählt worden sei, folgende Antwort gab:“ Es lag am Wähler!“

    Selbstkritisch wäre es gewesen, wenn die CDU einfach mal erkannt hätte, dass man nicht mehr das hohe Ross reiten darf und davon ausgehen kann, seit 50 Jahren stellt man den Bürgermeister, das wird auch so weiter gehen. Wahlen sind kein Selbstläufer – nur so kann man erklären, dass man bei vier Kandidaten fest davon ausging, im ersten Anlauf zu obsiegen, der Sekt stand ja schon kalt am 24.09.2017, die Blumensträuße lagen bereit, Landtagsmitglieder standen schon für die Fotos mit der Presse bereit – am Abend der Stichwahl kam man erst aus dem Schneckenhaus, als die Auszählung bereits gelaufen war.

    Selbstkritisch wäre es gewesen, neben einem sachlichen auch einen personellen Neuanfang zu wagen.
    Nicht umsonst finden immer weniger CDU-Mitglieder den Weg zu Mitgliederversammlungen (30 von etwa 170 Mitgliedern).
    Nicht umsonst steigen immer mehr Mitglieder aus, selbst ehemalig aktive, die sogar pressewirksam nach dem Wahltermin am 24.09.2017 von „viel Wahl, aber wenig Kamof“ gesprochen haben.

    Es liegt nicht nur an den Anderen, es liegt auch immer in erster Linie an der Partei und seiner Führung selbst.

    Eines noch zum Abschluss:

    Sollte es in Sinzig soweit kommen, dass es eine Gruppe von Menschen schafft, sich für gemeinsame Ziele für die weitere Entwicklung der Stadt Sinzig zusammen zu finden, so glaube ich daran, dass es diese Gruppe bei der anstehenden Kommunalwahl 2019 sofort in den Stadtrat schaffen würde, denn ich glaube, genau wie bei der Bürgermeisterwahl braucht es für Sinzig auch eine neue, unverbrauchte Gruppe, einen Neuanfang denn es war 2017 auch eine klare Absage an die Parteien im Stadtrat ausgesprochen worden – die Frage ist, findet sich eine solche Gruppe?

  10. Sentiacum sagt:

    Der CDU-Parteisoldat Dr. Pföhler hat am Abend der Amtseinführung unseres neuen Bürgermeisters anscheinend sein wahres Gesicht gezeigt. Mit der Arroganz der Macht wurde Sinzig-Blog vor der Wahl ignoriert, wenngleich es nicht an Aufforderungen und Einladungen gemangelt hat, sich auch seitens der CDU zu beteiligen. Nun soll Sinzig-Blog, im Sprachjargon der CDU ein „unbedeutendes und nur von wenigen Spinnern genutztes Medium“, für die krachende Wahlniederlage der CDU herhalten. Kein Wort der Selbstkritik – im Gegenteil.

    Dies beweist die verstiegene Aussage, Sinzig blicke auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, die das Fundament sei, auf das Herr Geron aufbauen könne. Herr Landrat, Sinzig blickt gerade auf einen gigantischen Scherbenhaufen, den Ihr Parteifreund Kroeger zurückgelassen hat. Das wissen Sie. Und das ignorieren Sie, weil es die CDU betrifft.

    Wir Sinziger werden genau Sie und Ihre Partei daran messen, wie Sie in den nächsten Jahren zu Ihrer Aussage stehen: „Der Kreis und auch ich persönlich werden Sie bei der Arbeit für die Bürger in den Stadteilen nach Kräften unterstützen.“ Erfolgreiche Politik kann nur miteinander geschaffen werden.

    Die Silvesternacht sollte auch dazu genutzt werden, Gräben zuzuschütten, über eigene Schatten zu springen und gereichte Hände anzunehmen. Sinzig hat einen schwung- und stilvollen Neubeginn verdient.

  11. Mario Wettlaufer sagt:

    Es könnte ja auch schon bereits ein vorgezogener Wahlkampf gewesen sein – darf man nicht außer Acht lassen, denn es wurde ja viel auf den gesteckten Zielen herum geritten, so als ob man im Wahlkampf 2019 bereits augzeigen wolle „Ziel A – nicht geschafft, Ziel B – nicht geschafft“ usw.

    Grundsätzlich war der Teil dieser Rede nicht dem Tag einer Amtseinführung angemessen – oder hat der Landrat am Tag der Verabschiedung Kroegers auch die Verfehlungen der letzten 16 Jahre aufgelistet???? Oder mit den zuvor gesteckten Zielen aus dem Wahlkampf 2009 verglichen?

    Für unseren neuen Bürgermeister Andreas Geron hat es mich sehr gefreut, dass so viele Sinziger Bürgerinnen und Bürger bei diesem beonderen Ereignis dabei sein wollten und somit auch den anwesenden politischen Mandatsträgern zu zeigen: Das ist UNSER Bürgermeister!

  12. Ein interessierter Blogleser sagt:

    Landrat Dr. Pföhler war an diesem Abend -Amtseinführung von Andres Geron- Gast der Stadt Sinzig und damit der Gesamtheit aller Bürgerinnen und Bürger. Es stand ihm damit allemal nicht zu, einen abgeschlossenen Wahlkampf ex tunc zu bewerten. Ausgeblendet hat er zudem die Tatsache, dass der Bewerber Geron seinerseits auch einiges aushalten musste, ohne darüber in Gejammer zu verfallen. Zurecht wird darauf hingewiesen, dass der Landrat faktisch sich damit in einen nachgezogenen Wahlkampf verirrte. Und dies am Abend der Amtseinführung in ansonsten bester Stimmung.
    Einfach stillos.

  13. Werner Hoffmann sagt:

    Am Abend des 18. Dez. 2017 fand in der letzten Sitzung des Stadtrates in 2017 im Rathaus der Stadt Sinzig die Vereidigung des neuen Bürgermeisters, Herrn Andreas Geron, statt.
    Der enorme Besucherandrang zeugte von großem Interesse der Sinziger Bevölkerung an einem Politikwechsel in Sinzig, alle Stühle waren besetzt und es mussten weitere zahlreiche Besucher stehend dem besonderen Ereignis beiwohnen.

    Die verschiedenen politischen und kirchlichen Institutionen in Stadt und dem Landkreis machten in ihren teils launigen Redebeiträgen deutlich, dass sie zu einer vorbehaltlosen und konstruktiven Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister bereit sind.
    Leider konnte Landrat Dr. Pföhler in seiner Rede seinen Frust über die Niederlage seines CDU – Bürgermeisterkandidaten nicht verbergen. Seine scharfe Kritik an den Beiträgen im Sinziger Blog (hiermit begab er sich noch einmal in den Wahlkampfmodus) ließ dies zweifellos erkennen.
    Dass die sehr aufschlussreichen und sachlichen Beiträge im Blog nicht gefallen konnten, war verständlich, denn schließlich hatte seine, im Blog des öfteren kritisierte, Partei in den letzten Jahren maßgeblich zur Politikverdrossenheit in Sinzig beigetragen.
    Dass aber ausgerechnet die Veranstaltung zur Amtseinführung des neuen Bürgermeisters der Stadt Sinzig von ihm dazu benutzt wird, um „nachzutreten„ , war ganz schlechter Stil und zeigt nur, wie tief der Stachel sitzen muss !!

    Es wird interessant sein zu beobachten, wie die politischen Gremien in der Stadt und im Landkreis künftig mit dem neuen, parteilosen Bürgermeister umgehen werden, und ob sie – wie versprochen – dessen Einsatz für Sinzig mit seinen Stadtteilen im Sinne der Bevölkerung unterstützen.

    Werner Hoffmann aus Sinzig

  14. Sinzig Blog sagt:

    Frau Schwarz versteht die Demokratie -Antwort auf ihren Leserbrief- von Martin Eggert

    Frau Schwarz geht in die Apotheke und spricht mit einer Kundin, meiner Frau. Das Erlebnis fasst Sie in einem Leserbrief zusammen, der der SPD-Fraktion bitterböse ein mangelndes Demokratieverständnis bescheinigt.
    Weder die im Brief ebenfalls zitierte ehemalige stellvertretende Ministerpräsidentin, noch meine Frau sind Mitglieder der SPD-Fraktion. Sie sind noch nicht einmal SPD-Mitglieder und haben durchaus eigenständige Meinungen. Das sollten gerade GRÜNEN-Frauen für möglich halten, statt sie zum Sprachrohr ihrer Ehegatten zu degradieren.
    Wenn es um die Meinung der SPD-Fraktion geht, könnte man dort nachfragen: Wir haben im Wahlkampf einen anderen Kandidaten unterstützt, weil wir ihn für geeigneter hielten. Solcher Wettbewerb ist in einer Demokratie nicht nur erlaubt, sondern auch notwendig.
    Es liegt uns ferne, dem künftigen Bürgermeister Geron Inkompetenz zu unterstellen. Bloß: Noch hat Herr Geron seine Kompetenzen nicht zeigen können. Wir hoffen freilich darauf, dass viel davon zum Vorschein kommen und wirken wird, denn Sinzig, für dessen Gedeihen auch wir als Räte gewählt worden sind, hat es nötig.
    Der scheidende Bürgermeister Herr Kroeger hätte übrigens viel ruhigere Zeiten hinter sich, wenn es so wäre, dass ein Bürgermeister dadurch der Kritik entzogen ist, dass er von den Bürgern direkt gewählt wurde. Dass handhaben wir, ebenso wie die GRÜNEN-Fraktion, im Alltag ganz anders. Die Kontrolle der Verwaltung ist nämlich eine unserer Aufgaben als Stadträte.
    Wenn man seinen Ratskollegen empört Kürnoten erteilen möchte, sollte man selbst vorbildlich sein. Ein privates Gespräch mit Unbeteiligten als Grundlage des Urteils über das Demokratieverständnis der SPD-Ratsfraktion zu nutzen, den zitierten Frauen eine eigenständige Meinung abzusprechen, sich andererseits bezogen auf einen anderen Kandidaten in diesem Gespräch selbst Kompetenzzweifel zu erlauben sind zumindest stilistische und logische Aussetzer.
    Wir schätzen Frau Schwarz streitbare, kluge und kritische Beiträge im Rat. Dass nun -statt der anstehenden Sachfragen- die mutmaßliche Haltung der SPD-Fraktion zum neuen Bürgermeister Ziel ihrer Leidenschaft geworden ist, bedauern wir hingegen. Bei uns nachzufragen wäre einfacher -und weniger rufschädigend- gewesen.
    Wir bleiben gesprächsbereit und wünschen Frau Schwarz künftig bei der Beurteilung und beim Beweisen von Stil eine glücklichere Hand.

    Martin Eggert
    SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sinzig

  15. Claudia Wüst sagt:

    Sicher ist es so, dass die CDU die krachende Niederlage nicht gut verdauen kann, wie Frau Schwarz es anspricht. Angebracht wäre es, mitnichten nur für die CDU, in sich zu gehen und interne Prozesse einzuleiten, in denen überprüft wird, wo die Parteien mit dem Willen der breiten Mehrheit der Bevölkerung im Einklang handeln und wo eben nicht. Wo sollte der Kurs korrigiert werden und wo nicht? Stattdessen scheint es so, dass im Hinblick auf die nächste Wahl in zwei Jahren alles daran gesetzt wird, den parteilosen Wahlsieger schlecht zu reden, weil es nicht sein darf, dass es ein Quereinsteiger ohne Stallgeruch schafft, wofür er mit überwältigender Mehrheit gewählt worden ist: einen ordentlichen Job zu machen. Die Bevölkerung erwartet, dass Stadträte und Bürgermeister ihre Mandate auf Zeit zum Wohle der Stadt ausüben. Grundvoraussetzung dafür ist es, dass, auf der Basis von Transparenz und Zuverlässigkeit, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rathaus gedeiht. Dafür sollte das Saatbeet jetzt von allen Seiten bereitet werden. Die Wähler haben das „System Kroeger“ abgestraft und für einen Neuanfang gestimmt. Wer hierfür keine Bereitschaft zeigt, wird schon in zwei Jahren die Quittung hierfür bekommen. Die Bevölkerung wird genauer hinschauen als bisher. Das ist sicher.

  16. Rosel Ball sagt:

    Dieses Nachtreten zeigt doch lediglich die Hilflosigkeit der scheinbar Unterlegenen. Die erwähnten Personen scheinen mit Niederlagen nur sehr schlecht oder gar nicht umgehen zu können. Ihre Einlassungen werden dank dieses Blogs zur Kenntnis genommen, mehr aber auch nicht und das ist gut so.

  17. Schmitz sagt:

    „Wunden in unterirdischer Weisen lecken“ – bemerkenswerter Leserbrief von Ursula Schwarz erschienen am Samstag, 21.10. in der Rhein-Zeitung:
    In der Apotheke begegnete ich der Gattin eines SPD- Ratskollegen, die die Richtigkeit des von den Sinziger Bürgern gewählten neuen Bürgermeisters anzweifelte mit den Worten: Ich befürchte, ihm fehlt die nötige Kompetenz. Denselben Text hörte ich am Abend zuvor von der ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidentin. Zufall?
    Liebe Mit-Ratskollegen der Nicht-Grünen-Fraktionen, es kommen vermehrt unterschwellige Äußerungen bei mir an, Andreas Geron Inkompetenz nachzuweisen.
    Wisst ihr noch, wer euch gewählt hat? Genau, es waren eben diese Sinziger, die jetzt einen Wechsel gewählt haben. Und deren Vertreter wollt ihr doch sein, deren Wünsche und Meinungen vertreten. Oder?
    Oder ist eure Verwunderung so groß, dass ihr, anstatt konstruktive Gedanken zu entwickeln, nur in dieser unterirdischen Weise eure Wunden lecken könnt?
    Ursula Schwarz,
    Sinziger Stadtratsmitglied der Grünen

  18. M. Schmickler sagt:

    M. Schmickler, dies ist kein Fake-Profil, es gibt noch andere M. Schmickler in Sinzig und Umgebung. Entschuldigen Sie, wenn dies zu Missverständnissen führte.

  19. Dirk Matten sagt:

    Was macht man i.d.R., wenn man eine Position/Funktion innehat und die Politik bzw. das Verhalten in der Vergangenheit von der Mehrheit der Wahlberechtigten, wie hier offensichtlich geschehen, deutlich missbillgt wurde?

  20. Matthias Schmickler sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich wurde eben auf den Kommentar des M.Schmickler aufmerksam gemacht.
    Ich will an dieser Stelle ausdrücklich sagen, dass es sich nicht um Matthias Schmickler der Stadtverwaltung Sinzig handelt!

    Sollte dies ein Fake Profil unter meinem Namen sein bitte ich ausdrücklich dies zu unterlassen!!

    Matthias Schmickler aus Sinzig

  21. M. Schmickler sagt:

    Sinzig-Blog: Danke für diese Auskunft und auch Bewertung. Die abwertenden Äußerungen gegenüber den Teilnehmern dieses Blogs, final in der letzten Ausgabe vor der Wahl und damit insoweit widerspruchsfrei von Blick-aktuell (Krupp-Verlag) dokumentiert, zeigen deutlich auf, dass man nicht verstanden hat. Man ist von sich selbst nach wie vor total überzeugt, das Beispiel Münch -FWG- belegt dies. Man will einfach nicht wahrhaben, dass die Wahlbevölkerung längst um die Tatsachen wusste, die zu diesem für den Bewerber Braun (CDU) unsäglichen Ergebnis führten. Um von eigener Mitverantwortung abzulenken, prangert man die Sozialen Medien, diesen Blog, an, billiger geht nicht. Man will nun gegenüber Kroeger durchgreifen, so der Herr Münch, der ihn 16 Jahre lang mit der CDU zusammen schützte; wohl nicht ohne Eigeninteresse. Wie sagte eine Sinziger Bürgerin kürzlich nach der Wahl: „Wir haben die einmal von dem hohen Ross herunter geholt“
    Verzweifelt versucht man nun, Andreas Geron, unserem künftigen Bürgermeister, einiges anzuhängen. Auch damit wird man scheitern. 2019 sind Stadtratswahlen, die Möglichkeit, Geron eine auch Rats-politische Mehrheit zu verschaffen, besteht bis dahin. Bürger und Bürgerinnen der Stadt Sinzig werden hiervon Gebrauch machen, Herr Münch, und belegen sie doch einfach einmal, ihre Vorwürfe gegenüber den hier getätigten Einlassungen,.

  22. Franken am anderen Ende sagt:

    Genau das habe ich erwartet. Zwei Tage nach der Wahl kommen die ersten Stimmen. Genau wie in der Bundespolitik, man habe prinzipiell nichts falsch gemacht. In den sozialen Medien wurde Stimmung gemacht usw.
    Meine persönliche Meinung dazu ist:
    Der Herr Kröger wurde nicht abgewählt, der stand nämlich gar nicht zur Wahl. Sondern der gesamte Stadtrat wurde abgewählt. Da der Stadtrat aber nicht zur Wahl stand, haben wir schon mal einen neuen Bürgermeister gewählt. Der Bürger kann schon unterscheiden, zwischen den Befugnissen eines Bürgermeisters und eines Stadtrates. Man sollte nicht immer versuchen uns als Dumm zu verkaufen.
    Die Medien sind ein Bestandteil des Wahlkampfes und wenn man die FB Seiten der Kandidaten vergleicht, sieht man sofort, das bei Herrn Geron die meisten Abonnenten sind und auch ein reger Informationsaustausch erfolgt. Einen Wahlkampf gewinnt man nicht mit Posten von bunten Bildern und nicht antworten auf Fragen.
    Im Sinziger Blog haben wir sehr kontrovers Diskutiert, es stand und steht jedem frei, hier seine Meinung zu sagen. Ob nun Anonym oder nicht. Das Garantiert aber auch, das jeder seine freie Meinung äußern kann. Auch aus diesem Grund, hätte ich mich damals schon mal gefragt, als Stadtrat, wozu braucht Sinzig einen Blog, warum sind die Bewohner so unzufrieden oder welche Probleme gibt es.

    So, jetzt hoffe ich, das wir das alles mal hinter uns lassen. Die Parteien können jetzt noch ihre Schlüsse ziehen, aber bitte nicht mehr vor der Presse. Wir sind bei aller Meinungsverschiedenheit ein Sinzig mit seinen Ortsteilen und Nachtreten bringt nichts mehr und ein wenig Selbstkritik ist manchmal angebracht.
    Also fangen wir ab 01.01 an und ziehen an einem Strang.

    Noch ein Tipp, hier sind alle Willkommen. Diskutieren wir munter weiter, aber Fair.

  23. Sinzig Blog sagt:

    Sinzig Blog ist seit Ende November 2016 online. Seitdem wurden in dem Blog rund 42.500 Besuche und weit über 120.000 Seitenaufrufe registriert.

    In knapp 11 Monaten wurden im Blog 42 kommunalpolitischen Beiträge eingestellt, die u.a. anhand eines sehr umfangreichen Zeitungsarchivs der vergangenen 10 Jahre, sowie der auf der Homepage der Stadt unter http://www.sinzig.de öffentlich zugänglichen Sitzungsniederschriften 2001-2017 erstellt wurden.

    Von über 80 Blog-Lesern wurden in der Zeit 198 namentlich, oder über die angegebene E-Mailadresse vom Absender klar gekennzeichnete Kommentare zu den aufgezeigten Themen veröffentlicht.

    Interessant ist, dass seit dem Versuch, in der Wahlkamfphase der Stichwahl den Blog und seine Nutzer in ein schlechtes Licht zu rücken, eine deutliche Zunahme an Seitenzugriffen, besonders auch auf die unterschiedlichen kommunalpolitischen Fachthemen, besteht.

    Sinzig Blog hat sich damit in kurzer Zeit als ein demokratisches Diskussionsforum, das jedermann offen steht und keiner Zäsur unterliegt, etabliert. Eine andere politische Kultur kann die Voraussetzung dafür schaffen, dass noch mehr namentlich gekennzeichnete Kommentare zu lesen sind, wie aus entsprechenden Kommentaren zu entnehmen ist.

  24. Rolf Eversheim. sagt:

    Lieber Herr Münch, mit großem Interesse habe ich Ihre Kommentierung in der Rheinzeitung von heute zum Wahlausgang zur Kenntnis genommen: „Das Ergebnis ist aber auch ein Zeichen dafür, dass wir kritischer sein müssen und wir dem bisherigen Stelleninhaber zu viel freie Hand gelassen haben.“ Der bisherige Stelleninhaber ist ja noch bis zum 31.12.2017 im Amt. Was hindert Sie und Ihre Fraktion daran, Herrn Kroeger ab sofort diese „viel zu freie Hand“ nicht mehr zu gewähren? Ein Lichtstreifen am Horizont ist ja Ihr Statement im Generalanzeiger von heute, relevante Verfehlungen des Amtsinhabers aufzubereiten und zu verfolgen.

    Ihre Einlassungen zum Sinzig-Blog bedauere ich sehr. Sie äußern sich ebenfalls dem GA gegenüber so: „Hier wurde Stimmung gemacht, es wurde viel Unsinn verbreitet, Behauptungen ohne Wahrheitsgehalt wurden aufgestellt.“ Es stand und steht jedermann jederzeit offen, sich korrigierend oder mit anderer Meinung im Blog zu beteiligen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie nicht pauschal abwerten, sondern sich in der Sache substanziell einlassen. Die Stimmung im Blog ist ja im Übrigen eine Reaktion auf die Kommunalpolitik. Ursache und Wirkung sollten nicht vertauscht werden. Die Beiträge im Blog basieren, wie dargelegt, auf nachprüfbaren Quellen. Dass in den Kommentaren nicht immer die professionelle Redegewandtheit eines erfahrenen Kommunalpolitikers erreicht wurde, sehen Sie bitte nach. Ob es klug ist, sich auch künftig nicht in die sozialen Netzwerke einzubringen, sondern sie lediglich zu beklagen, muss jeder für sich selber entscheiden. Vielleicht gibt Admin ja einmal aktuelle Nutzerzahlen von Sinzig-Blog bekannt?

  25. Rosel Ball sagt:

    Es ist geschafft, die Wählerinnen und Wähler haben sich für Andreas Geron als neuen Bürgermeister und somit für einen Neuanfang in der örtlichen Politik entschieden. Hierzu gratuliere ich Herrn Geron ganz herzlich. Nun wollen wir alle hoffen, dass die CDU und der gesamte Stadtrat dieses eindeutige Wählervotum respektiert. Dies werden die Wählerinnen und Wähler sehr genau beobachten. Dank dieses Blogs werden wir sicher hierzu ausreichend Gelegenheit haben. Meine Bitte an die gewählten Vertreter im Stadtrat: in jeder Niederlage steckt auch die Chance für einen Neuanfang. Lassen Sie diese Chancen nicht ungenutzt.

  26. Sinzig-Freund sagt:

    Das Wahlergebnis ist eindeutig und steht fest, 71,5 % für Andreas Geron. Er war der Kandidat nicht weniger Teilnehmer an diesem Blog. All diejenigen gratulieren ihm herzlichst, wünschen ihm eine gute, erfolgreiche Amtszeit und Gottes Segen.
    Abgewählt wurde letztlich die Sinziger CDU und ihrem derzeitiger Amtsinhaber Kroeger. Nicht gewählt, aber auch nicht abgewählt wurde M. Braun. Er wurde von der CDU Sinzig sowie der Kreis CDU „verfeuert“. Schade um ihn, er hatte vorweg absolut keine Chance. Ursächlich hierfür ist das Politik- und Amtsverständnis des CDU – Mannes Kroeger, und der „Oberen“ der CDU, Hager, Schlagwein, Wasem und Co. Es bleibt zu hoffen, das F.H. Deres als Vorsitzender der CDU die Kraft besitzt, die CDU Sinzig einem wirklichem inhaltlichem und personellen Erneuerungsprozess zu unterziehen. Hierzu gehört z.B. auch die Aufgabe des Projektes NVZ -Rick-Gelände-, auch dieses unmögliches Vorhaben wurde heute mit „abgewählt“. Die CDU muss in sich kehren und den Charakter einer Klientelpartei ablegen.
    Bis dann, der Verfasser dieser Zeilen wird sich ab 1.1.2018 per Namen melden, Herr Eversheim ab dann besteht nicht mehr die Gefahr, privat-persönliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. . Dennoch großen Respekt vor ihrem Eintreten für eine neue Politik in Sinzig.

  27. Rolf Eversheim sagt:

    Bald steht das Wahlergebnis fest. Auch im Blog werden wir darüber diskutieren:
    sachlich und korrekt!
    Alles andere gibt denen Nahrung, denen Sinzig-Blog ein Dorn im Auge ist. Egal wer diese Wahl gewinnen wird: Wir werden auch künftig im Blog Themen unserer Stadt und ihrer Ortsteile weiter überparteilich und engagiert diskutieren, genau hinschauen, Kritik üben, Anregungen geben und loben.
    Es wäre für uns alle hilfreich, wenn unsere gewählten Vertreterinnen und Vertreter aller Ebenen die sehr hohen Leserzahlen wahrnehmen und sich auch an den Diskussionen beteiligen. Sie sollten dann auch das Gefühl haben, dass ihre Beiträge, auch bei ganz unterschiedlichen Auffassungen in der Sache, willkommen sind. Dabei macht ihnen eine Teilnahme an unseren Diskussionen bestimmt leichter, wenn sie wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir ab dem kommenden Jahr in einen Prozess der Veränderung einsteigen, an dessen Ende jeder Bürger dieser Stadt seine Meinung wieder angstfrei frei äußern kann.

    Ein spannender Abend erwartet uns.
    In meinen Eifel-Krimis übertrage ich die Spannung in die Fiktion, damit die Leser sich entspannen können. Den Vorfilm bis zur Übertragung der Wahlergebnisse sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=MKLpBhtGNNY

  28. Ein Bahnlärmgeschädigter sagt:

    Mir kommt die Stimmung in Sinzig im Moment so vor, als ginge es nicht nur um die Wahl eines Bürgermeisters, sondern um das Begleichen von irgendwelchen alten Rechnungen oder was auch immer. Die Wahrnehmung der Anonymität in einem Blog ist nicht nur legitim, sondern auch üblich. So bin ich es in verschiedenen Foren in Sachen Interessen und Hobbys gewohnt und niemand hat ein Problem damit – im Übrigen weltweit.
    Ich hoffe auch, dass es eine sehr eindeutige Wahl incl. hoher Wahlbeteiligung der Bürger gibt und dann sollte auch das Nachkarten und Warum und Wieso endlich aufhören. Ich werde jedenfalls dem neuen Bürgermeister von Sinzig, egal wie er heißen wird, seine Chance geben. Aber ich werde auch genau schauen, was er wie tut oder nicht tut! Aber wohin ich ebenfalls sehr genau schauen werde, ist wie er was tun darf, d. h. welchen Umgang die einzelnen Stadtratsfraktionen, die doch unsere Vertreter sind, pflegen werden. Ob es dann nur ums Verhindern und Machtspielchen geht, oder ob das Wohl unserer Stadt und damit auch wir Bürger im Vordergrund stehen? Und dann habe ich irgendwann demnächst auch wieder die Wahl über unsere Vertreter der Bürger! Hier erhoffe ich mir zukünftig mehr Information und auch Einbindung der Bürger in Entscheidungen, das Nahversorgungszentrum ist nur ein Thema von vielen. Nicht vergessen: Die Stadträte sind unsere „Vertreter“ – unsere Stimmen sollten gehört und auch akzeptiert werden und um zu wissen, was der Bürger will, muss man auch mit ihm sprechen und diskutieren, unter Ausschluss der Öffentlichkeit geht das nicht.
    Ich wünsche schon heute dem demokratisch gewählten neuen Bürgermeister eine glückliche Hand und für uns alle eine positive Entwicklung für unsere Stadt, in der wir uns alle wohl fühlen und gerne und gut leben.

  29. Susann Pohlmann sagt:

    Herr Wettlaufer,
    da ich Diffamierung lediglich im Zusammenhang mit Beiträgen genannt habe, die eben nicht unter dem Namen der Verfasser erschienen sind, dürfte von Anfang klar gewesen sein, dass ich keinen Ihrer namentlichen Beiträge gemeint habe.
    Eine Diffamierung ist nicht von der Tatsache abhängig, ob der Verfasser namentlich bekannt ist oder nicht, sondern vom Inhalt des Gesagten oder Geschriebenen. Ich zitieren auch hier aus dem Duden die Synonyme zu Diffamierung: „Abwertung, Herabsetzung, Herabwürdigung, üble Nachrede, Verleumdung; (gehoben) Schmähung, Verunglimpfung; (bildungssprachlich) Diskreditierung; (emotional) Ehrabschneiderei“. Ob eine strafrechtliche Verfolgbarkeit vorliegt oder nicht ändert nichts an der Diffamierung.
    Und wer gemeint ist, dürfte jedem Sinziger, der sich für die politische Sinziger Landschaft interessiert, bekannt sein. In anderen Beiträgen findet sich die inhaltlich gleiche Forderung aber mit Nennung des Namens der Person und in seriösem Ton.

  30. Mario Wettlaufer sagt:

    Sehr geehrte Frau Pohlmann,

    Sie meinen sicher diesen Beitrag hier: http://www.sinzig-blog.de/2017/09/26/sinziger-wahlanalyse/#comment-1513

    Wir müssen da aber nochmals etwas klarstellen:

    1) Es ist zumindest kein Bericht von mir – und da hatte ich je explizit darum gebeten.

    2) Es ist keine nementliche Nennung in diesem Bericht erfolgt, es kann also faktisch um jede Person gehen.

    3) Wer sollte hier denn zB eine strafrechtliche Verfolgung wegen Verleumdung in die Wege leiten können?

    Das der Ton in diesem Beitrag etwas rauher ist, zugegeben, das man es hätte anders umschreiben können, ok, aber ob es für eine Diffamierung ausreicht, halte ich für fraglich.

    Wer ist denn mit dieser Umschreibung gemeint????

  31. Susann Pohlmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Wettlaufer, (6.10.2017, 11:15)
    ich zitiere aus „Jeder bekommt was er verdient“ vom 26.9.2017, 22:23h an Herrn Deres gerichtet:
    >Wenn Sie einen Funken Anstand hätten, übernehmen Sie die Verantwortung für ihr unserioses handeln und nehmen den huttragenden „Pascha von Löhndorf“ gleich mit.<
    ich zitiere weiter aus dem Duden zum Eintrag "Pascha":
    "1. a. (früher) Titel hoher orientalischer Offiziere und Beamter
    b: (früher) Träger dieses Titels
    2. (abwertend) Mann, der Frauen als dem Mann untergeordnet ansieht und sich von Ihnen gern bedienen, vewöhnen lässt
    Synonyme zu Pascha: Sexist; (umgangssprachlich) Chauvi, Macho“
    Ich denke, damit habe ich Ihrer Anforderung zu dem Thema Diffamierung Genüge getan.
    Für mich ist der heutige Meinungsaustausch dann auch beendet und wir werden sehen, was uns die Wahl und die Zukunft bringt.

  32. Bloger aus Überzeugung sagt:

    Verehrte Frau Pohlmann,
    Vielen Danke für Ihre Zeilen. Ich denke, dass unserer beider Meinungsaustausch ein Beispiel für einen gesitteten Umgang sein kann.
    Viele Grüße,
    Ihr
    Blogger aus Überzeugung

  33. Susann Pohlmann sagt:

    Verehrter Bloger aus Überzeugung (6.10.2017, 10:36)
    zu 1.) Ich bin ebenfalls gegen das NVZ und habe aus diesem Grund auch mit unterschreiben. Natürlich geht es auch mir gegen den Strich, wie die Meinung vieler Bürger hierzu von seiten des Rates bewertet wurde. Wie weit das Thema bis Ende des Jahres vorangetrieben werden kann, weiß ich nicht. Da aber wie schon mehrfach aus diversen Verlautbarung hervorgeht, mit Klagen gegen den einen oder anderen Punkt zu rechnen ist, wird das Thema dann aber nicht vom Tisch sein.
    zu 2.) Ich nehme an, dass viele Sinziger Bürger hoffen, dass Herr Geron das NVZ aktiv bekämpfen wird, zumindest so lange die nächsten Ratsbeschlüsse nicht gelaufen sind, und dass sie ihn deswegen gewählt haben. Sollte er die Absicht haben, dass zu tun, hätte ich das moralischen Dilemma aufgezeigt. Meines Erachtens ist einfach nicht klar genugt rübergekommen, dass er nicht nur umsetzen wird, was ihm vom Rat vorgegeben wird, sondern, dass er auch völlig machtlos in dieser Sache ist.
    zu 3.) Zum Einen rechtfertige ich keine Aussage von Herrn Schlagwein, sondern ich wünschte mir eine Klarstellung des Vorgangs seitens Herrn Geron. Jemanden einfach nur der Lüge zu bezichtigen, kann ja unterschiedlich interpretiert werden. Das kann von „den Vorgang hat es nicht gegeben“ bis „es hat was gegeben, ist aber nicht so abgelaufen“ reichen. Und das ist ein himmelweiter Unterschied. Zum Anderen bin ich der Meinung, falls der Vorgang so war wie ich ihn gehört und benannt habe, dass eine Rüge in Richtung Verwaltung hierzu unangebracht ist.
    Zu 4.) Was Sie mir damit sagen wollen, erschließt sich mir nicht. Ich habe Herrn Geron in keinster Weise bzgl. seines Verhaltens gegenüber den Mitbewerbern oder seine Aussage zur irgendwelchen Hetz-Artikel kritisiert.
    Zu 5.) Es tut mir leid für Sie, wenn Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dennoch sollte die Einhaltung allgemeiner Benimmregeln auf allen Seiten und die allgemeingültige Meinungsfreiheit in Deutschland den offenen Umgang miteinander ermöglichen, sachlich vorgetragene Kritik eingeschlossen, persönliche Angriffe und Diffamierungen ausgeschlossen.

  34. Mario Wettlaufer sagt:

    Sehr geehrte Frau Pohlmann,

    sie schreiben richtig, dass es auf Seiten von Herrn Geron sicher auch Kritikpunkte gibt – das ist unstrittig und wurde ja auch nie bezweifelt, niemand ist kritikfrei.

    Was Sie aber im ersten Teil Ihres Beitrages ansprechen ist immerhin eine offizielle Berichterstattung der Rhein-Zeitung über eine Mitgliederversammlung der CDU, in der Herr Geron sehr offen von Herrn Schlagwein angegangen wurde – zumindest steht und stand es in dem Bericht der Rhein-Zeitung, und dagegen hat sich Herr Geron zur Wehr gesetzt.

    Bedenken Sie bitte dabei auch, dass man bei einer falschen Berichterstattung immer das Recht hat, dies offen und mediengerecht klarstellen zu können – aber eben das wurde seitens der CDU, seitens Herrn Schlagwein oder auch seitens Herrn Martin Braun nicht getan, zumindest ist es uns Zeitungslesern nicht bekannt.

    Wenn also kommunalpolitisch tätige Personen Äußerungen jeglicher Art von sich geben, die dann auch noch protokolliert und öffentlich wieder gegeben werden, von diesen Personen in keinster Weise öffentlich angezweifelt werden, so können Sie nicht einfach sagen, dass jemand, der einen Sachverhalt nicht ganz richtig darstellt (egal ob wissentlich oder unwissentlich), dass so jemand nicht lügt – und dagegen hat sich Herr Geron zur Wehr gesetzt und aufgeklärt, aber auch um eine öffentliche ENtschuldigung gebeten, die im übrigen noch aussteht.

    Ich verurteile auch nicht, dass Sie nicht neutral sind und Ihr Herz auch für einen Kandidaten oder eine Partei schlägt – das ist bei mir auch so. Als Mitglied der CDU habe ich mir aber das Recht genommen, die für meine Begriffe bessere Person zu unterstützen, und das halte ich für legitim und gehe nach der Aussage von Wolfgang Bosbach: „Das muss eine Partei aushalten können!“

    Was ich aber kritisieren möchte wäre nur die Tatsache, dass Sie bitte dann auch die Berichte einzeln benennen, die Menschen öffentlich diffamieren. Diffamieren bedeutet nun mal Verleumdung, bloß stellen – und das ohne Faktenwissen.

    Da ich selbst ja auch immer wieder einzelne Personen hier benannt habe, würde mich eben interessieren, ob ich dazu gehöre, wobei ich jeden Bericht ausgiebig recherchiert und sortiert habe, d. h., das ist dann gar keine Diffamierung mehr, sondern es ist Faktenwissen – gegen das im Übrigen bisher auch nie reagiert wurde, auch nicht strafrechtlich, was ja bei einer von Ihnen beschriebenen Diffamierung grds. möglich wäre, und ich habe immer unter meinem Namen geschrieben…

  35. H.E.D. Sinzig sagt:

    PS:
    Um hier nicht auch der Pauschalierung anheim zu fallen: Auch nicht alle Politiker sind „gleich“! Auf allen politischen Ebenen gibt es Menschen, die sicherlich mit vielen guten Vorsätzen und Enthusiasmus etwas bewegen wollen und oft genug dem Fraktionszwang – den es natürlich nirgendwo gibt! – unterliegen müssen oder kalt gestellt werden. Oft genug müssen sie auch einfach nur die „Zeche“ bezahlen für Entscheidungen im fernen Berlin.
    Auch Politiker haben einen fairen und menschlichen Umgang verdient – untereinander, von den Medien, aber auch von uns Bürgern!

  36. Bloger aus Überzeugung sagt:

    Verehrte Frau Pohlmann, einige Anmerkungen zu Ihrem Text:
    1.) Gehen sie einmal davon aus, dass der Bebauungsplan NVZ (Rick-Gelände) noch in der Amtszeit Kroegers endgültig beschlossen wird. Die gegeben Mehrheitsverhältnisse sprechen eindeutig für diese Annahme. Und ungeachtet der Tatsache, dass annähernd 4000 Bürger*innen per Unterschrift hiergegen protestiert haben.
    2.) Sie schreiben zurecht, dass ein gewählter Bürgermeister -Geron- an der Beratung und Beschlussfassung -sollte diese in seine Amtszeit fallen- nicht teilnehmen kann. Dies gilt für ihn und auch andere Ratsmitglieder aufgrund der Tatsache, dass Befangenheit vorherrscht. Geron hat mehrfach betont, dass er entsprechende Beschlüsse als Leiter der Verwaltung vollziehen wird, auch wenn sie seiner Überzeugung widersprechen. Was will man mehr. Nun versuchen Sie ihn dennoch ins moralische Abseits zu hieven, er könne ja im Hintergrund wirken usw. Diese Einschätzung ist nicht zu verstehen. Führt man ihre Gedanken weiter, dürften Teilnehmer von Bürgerinitiativen künftig nicht mehr kandidieren, dies hätte dann allerdings auch für“normale“ Ratskandidaturen Gültigkeit. Wollen sie dies wirklich ?
    3.) Sie schreiben, dass die sehr verletzenden Einlassungen von Schlagwein (CSU) hinsichtlich von Auszubildenden der Verwaltung schon dadurch gerechtfertigt sind, als er -Schlagwein- „gerüchteweise“ hiervon Kenntnis hätte; nun reicht schon „eintüten“. Dies kann doch nicht wirklich ihre Einschätzung sein.
    4.) Nicht alle Beiträge in diesem Blog -es sind nur wenige- waren von absolut hoher Qualität geprägt. Manche reflektierten auch „Gerüchte“, diesbezüglich werden sie allerdings in das Abseits gestellt. Merkwürdig. Geron hat übrigens erklärt, dass er generell keinerlei Hetze, von wo auch auch, akzeptiert. Sein eigenes Verhalten gegenüber den Mitkonkurrenten war absolut in Ordnung.
    5.) Zu den mangelnden „Namens“-Offenlegung.Vielleicht ein Erklärungsbeispiel: Einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurde von Kroeger rechtswidrig fristlos gekündigt. Dessen in Koisdorf lebende Eltern litten hierunter unglaublich. Niemand, schon gar nicht die CDU, wies Kroeger in seine Schranken. Solche und andere Vorgänge erzeugten innerhalb und außerhalb Vorbehalte, wenn nicht Ängste. Kein Wunder, dass manche Blog-Teilnehmer sich nicht zeigen wollen. Hierzu zählt auch der Verfasser dieser Zeilen, er hat da auch seine Erfahrungen gemacht.

  37. H.E.D. Sinzig sagt:

    Es ist einfach nur schade, wie sich aus einem glücklichen Umstand, dass sich bei dieser Bürgermeisterwahl drei Kandidaten uns Bürgern zur Wahl gestellt haben, mittlerweile ein solches trauriges Schauspiel ergeben hat! Und das ja nicht nur in Sinzig – wen wundert es da noch, dass viele Bürger sich entweder abwenden oder in die „falsche Richtung“ wandern.
    Insbesondere, wenn man lesen darf, was Politiker von „uns da unten“ so denken. Liebe Frau Lemke, nicht wir, sondern gerade Politiker nach Wahlen „reden sich besoffen“, wie man gerade jüngst wieder einmal erleben durfte. Unter Einhaltung der „Nettiquette“ sollen und dürfen sich auch Bürger/Wähler zu Wort melden dürfen, die dies nicht so geschliffen wie die meisten Politiker „mit viel Text und oft wenig Inhalt/Aussage“ können.
    Über den Beitrag von Frau Maaskersting im Sinziger Blickpunkt bin ich richtig ins Grübeln gekommen: Wer ist eigentlich ein Sinziger Bürger? Nur der, der sich in Parteien/Vereinen/Organisationen im Ort betätigt? Ich war immer der Meinung, dass ich Sinziger Bürger bin, wenn ich hier gemeldet bin und meine Steuern zahle. Frau Maaskersting hat ohne Zweifel eine unglaubliche Hochachtung verdient, mit ihrem jahrelangen Einsatz für die „Kinder von Tschernobyl“. Viele Frauen heute müssen neben ihrer Arbeit auch noch Familie/Kinder und/oder evtl. Pflege von Angehörigen unter einen Hut bekommen. Viele Männer wollen heutzutage nicht nur noch der Ernährer sein, sondern Zeit für ihre Kinder haben und unterstützen auch ihre Frauen, damit diese nicht mehr im Beruf zurückstecken müssen. Viele Menschen engagieren sich auch ehrenamtlich in Bereichen, die außerhalb Sinzigs liegen, und die nicht ständig in den Printmedien abgelichtet sind. Und manch einer hat auch schon schlechte Erfahrungen gemacht im Parteien-/Vereinsleben und hat sich gesagt: In Zukunft ohne mich. Herr Geron hat für sich gesprochen und seine Aktivitäten vorgestellt. Aber ich als Bürger „ohne Amt und Würden“ fühle mich durch solche und weitere Pauschalierungen hier im Wahlkampf (s. o.) mittlerweile sehr ge- und betroffen und ich habe in Gesprächen erlebt, dass es anderen Bürgern auch so geht. Dies ist einer gebotenen Sachlichkeit sicherlich nicht zuträglich, kein Wunder, wenn so manchem der „Hut hoch geht“. Was für ein Glück, nur noch zweimal schlafen und eine hoffentlich eindeutige Wählerentscheidung – egal für welchen Kandidaten! – beendet dieses unwürdige Hauen und Stechen, auf das ich schon von Bürgern anderer Städte angesprochen werde. Allein mir fehlt der Glaube, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber nach der Bürgermeisterwahl ist vor der nächsten Kommunalwahl – und hier haben wir Sinziger Bürger wieder das Recht und die Pflicht genau hinzuschauen, wen wir als unsere Vertreter bestimmen.

  38. Namens vieler unbescholtener Blogteilnehmer sagt:

    Zeit für den Wechsel, höchste Zeit
    Die Gründe hierfür erschließen sich gut aus den Beiträgen, Kommentaren, Meinungsäußerungen in diesem Blog. Diejenigen, die an den alten, eingefahrenen Machtstrukturen festhalten wollen, versuchen schon verzweifelt, den fälligen Politik-Wechsel zu verhindern. Beinahe die gesamte jüngste Ausgabe des Anzeigenblattes „Blick aktuell“ wird hier für eingesetzt. Man ist sich nicht zu schade, diesen Blog und dessen Teilnehmer zu diesem Zwecke zu diffamieren. Und man ist zudem massiv bemüht, den parteipolitisch unabhängigen Kandidaten Andreas Geron in seinem Ansehen zu schaden.
    Kommenden Sonntag ist Wahltag, freie Bürgerinnen und Bürger bestimmen, wer künftig die Stadt Sinzig nach innen und nach außen vertreten kann.
    Gehen Sie wählen, und geben Sie ihre Stimme dem fachlich und menschlich in hohem Maße für dieses wichtige Amt geeigneten Kandidaten Andres Geron.

  39. Susann Pohlmann sagt:

    Es gibt auch auf Seiten Herrn Geron sicherlich einige Punkte, die aus meiner Sicht kritikwürdig sind. Jemanden, der einen Sachverhalt nicht ganz richtig darstellt, öffentlich einfach nur der Lüge zu bezichtigen, ohne den tatsächlichen Inhalt und Verlauf darzulegen, ist in dieser Situation nicht lobenswert. Ich nehme an, dass Herr Schlagwein ebenso wie ich den Vorgang bzgl. der Azubis in der Verwaltung nur vom Hören-Sagen kennt. Die Version die ich gehört haben, besagt, dass Herr Geron sich darüber mokiert hat, dass Azubis die Wahlunterlagen eintüten. Da das nun mal zu den Verwaltungstätigkeiten gehört, ist es für die Azubis (so eine Wahl ist übrigens eine einmalige Erfahrung während der Ausbildung) das normale Ausbildungsrepertoir. Vielleicht könnte Herr Geron sich also entsprechend äußern oder mir könnte jemand mitteilen wo er das ggf. öffentlich bereits getan hat.
    Bei der Podiumsveranstaltung hat Herr Geron sehr intensiv gesagt, dass alles, was es in den Ortsteilen gibt, uns allen gehört, danach habe ich aber fast nur noch Kernstadt von ihm gehört. Das weckt bei mir den Verdacht, dass die Ortsteile bei ihm zu kurz kommen werden. Obwohl ich der Meinung bin, dass für die Kernstadt viel zu tun ist, so ist sie am Ende zwar auch nur ein Ortsteil, scheint aber in bevorzugter Lage zu sein. Böse Frage: kann das damit zusammenhängen, das Herr Geron dort wohnt und nicht in Franken, Löhndorf, Westum, Koisdorf oder Bad Bodendorf?
    Was Herr Geron meines Erachtens (verständlicherweise) nicht genügend herausstellt, ist die Tatsache, dass er zwar immer wieder betont dass er gegen das NVZ ist, aber als Bürgermeister Null Mitspracherecht hat. Wenn das Thema auf der Tagesordnung steht, muss er die Sitzungsleitung abgeben, darf nicht mitdiskutieren, darf nicht abstimmen, sollte die Sitzung nicht-öffentlich sein, muss er den Saal verlassen und darf von den Gesprächen genauso wenig erfahren, wie der Rest der Bevölkerung. Wenn er also irgendetwas bewirken will, muss das in persönlichen (privaten) Gesprächen und „hinter verschlossenen Türen“ stattfinden. Wo bleibt das die viel beschworene Transparenz?
    Also tut nicht alle so, als wäre Herr Geron ein Heiliger und die CDU und Herr Braun die Teufel in Person.

    Zu den Kommentaren hier gibt es auch noch was zu sagen.
    Zu „Der Maulwurf“ 27.9.2017, 20:16: Bevor eine Stichwahl erfolgen und die neuen Briefwahlunterlagen rausgeschickt werden können, vergehen naturgemäß ein paar Tage. Oder hätte die Stadtverwaltung vorsorglich alle Unterlagen für jede mögliche Kombination drucken lassen sollen. Den Shitstorm wegen Verschwendung von Steuergeldern hätte ich mir nicht antun wollen. Und wenn es dann womöglich nicht zur Stichwahl gekommen wäre? Auch ein Vorhalten von Kapazitäten für eventuell zu tätigenden Druck kann man keinem Unternehmer vorschreiben oder ich muss ggf. den Leerlauf bezahlen. Also von Sonntag Abend nach dem endgültigen amtlichen Endergebnis bis Mittwoch für Auftrag, Druck, Auslieferung, Zusammenstellen, Eintüten, Wegschicken + Postweg ist wohl was kurz gedacht, um sich dann bereits zu beschweren. Ob der Termin bzgl. der Ferien geschickt gewählt ist, so dass es zu dieser Situation überhaupt erst kommen kann, ist ein anderes Thema. Das kann man aber nicht pauschal der Verwaltung ankreiden und schon gar nicht mit irgendeiner Absicht in Verbindung bringen.

    Ansonsten ist es für mich ein Unding, dass hier von vielen nur unter Decknamen gemeckert wird und Menschen zum Teil persönlich diffamiert werden. Oder ist das immer derselbe, der sich damit mehrere Stimmen verschafft und so den Schein einer Mehrheit erwecken will.

    Für die, die mich jetzt kritisieren werden: Natürlich bin ich partiisch, aber wer ist das hier nicht.

  40. Nachbarin in Höhe der Behindertenwerkstätte Sinzig sagt:

    Zum Leserbrief „Wir haben die Wahl“ in Blick aktuell, heute. Unterzeichnet ist der Brief von einer Desiree Grichwitz. Es handelt sich hier um die Tochter der vertretungsgeübten Beigeordneten Ch. Hager, Vertraute des Bürgermeisters Kroegers. Dies erklärt auch bestimmte Einlassungen der Verfasserin.
    Ist dies jetzt „Hetze“

  41. Mario Wettlaufer sagt:

    Grundsätzlich ist es mir egal, in welcher Höhe hier die Mittel in den Wahlkampf fließen, solange Geldgeber und Geldquellen „sauber“ sind, wobei es schon ein Ausdruck der inneren Einstellung zum Amt sein kann, ob es mehr fremd als eigenfinanziert ist.

    Was mich aber eher etwas anstößt ist die zeitliche Versetzung, mit der nun vermehrt Anzeigen geschaltet werden, um den Kandidaten im besten Licht erscheinen zu lassen.

    Das hat für mich sowas wie das Aufschrecken aus dem Tiefschlaf am 24.09.2017, als das Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl feststand, und man feststellen musste, dass der eigene Kandidat nur gaaaaaaaanz knapp in die Stichwahl gekommen ist – in der Presse wurde es ja beschrieben mit „… ganz viel Wahl und wenig Kampf…“.

    Das hat für mich schon so etwas wie das eine Erwartungshaltung nicht erfüllt wurde, die Erwartung, unsere eigenen Stammwähler und Parteimitglieder lassen uns schon nicht im Stich und jetzt wird nochmal versucht zu retten, was zu retten ist. Bei dem Wahlergebnis hat vermutlich jeder zweite oder dritte nicht den eigenen Parteikandidaten gewählt.

    Nicht falsch verstehen:
    Das ist vollkommen legitim, aber es verkauft eben auch die Wählerinnen und Wähler m. E. ein wenig für dumm – und in der Bürgermeisterwahl geht es eben doch noch um die Personen selbst, die sich zu Wahl stellen, und das ist auch gut so!

  42. Rosel Ball sagt:

    Herr Eversheim Sie sprechen mir und allen Befürwortern eines Wechsels aus der Seele, genau so präsentiert sich die CDU

  43. Rolf Eversheim sagt:

    Aufgrund der parallel bei FB aufkommenden Diskussion habe ich im Sinne von Hagen Hoppe meinen Beitrag gelöscht.
    Wie ich schon vor einigen Tagen geschrieben habe, sind alle Sachargumente längst ausgetauscht.
    Ich melde mich zum Thema Bürgermeisterwahl hiermit ab.

  44. Ur-Sinziger Vereinsmensch sagt:

    So ist es, SinzigSchreck. Die CDU ist von Überheblichkeit pur geprägt, insbesondere in Sinzig. Statt sich auf Kritik im einzelnen einzulassen, „schlägt man einfach drauf“. Man lese einmal den Leserbrief von Gilbert Deurer in Sinzig Aktuell, gestern. Er trieft vor Hohn und stellt Andreas Geron noch „in die rechte Ecke“Beiträge in den Sozialen Medien, auch in diesem Blog, werden pauschal diffamiert. Nachdem diese Ausgabe von Sinzig aktuell die letzte vor der Wahl ist, können die Angegriffenen sich auch nicht mehr zeitnah äußern. Auch so glaubt man, sich Vorteile verschaffen zu können.

  45. Euer Sinzigschreck sagt:

    Das Debakel mit der CDU ist folgendes: Sie wirbt mit der Beseitigung von Missständen, die sie in den Jahren und Monaten vor dieser Wahl nicht nur mitzuverantworten hatte, sondern auch ein Teil davon war. Aber sie war auch stets eine gelehrige Ortspartei von ihrem Bundesableger. Die gleichen Methoden, die gleiche Arroganz, und nun die gleiche, nicht unbegründete Angst vor den Wählern. Aber auch die gleiche Blindheit mit der sie im Großen wie im Kleinen nicht wahr haben will, dass nichts unendlich währt, was keiner mehr recht will. Ich denke die Wähler haben verstanden, dass Volksvertretung etwas anderes ist, als Parteienklüngel im ewigen Zeichen des bornierten Eigennutzes. Lange vor dieser Wahl hätte sich die CDU ändern müssen. Man sagt, wie der Herr so das Geschirr. In diesem Fall ist der Kandidat Braun das Geschirr seiner Partei. Vielleicht lernen beide zukünftig weniger Partei, als vielmehr wieder echte Bürgervertreter zu werden. Die Zeichen stehen auf Veränderung. Und das ist gut so. Es lebe das Volk.

  46. Bodendorfer-recht der Ahr sagt:

    Das kaum verhüllte strategische Ziel von Blick aktuell heute (Hermann Krupp) und andere besteht darin, die vorhandene Wechselstimmung zu egalisieren. Nach dem Motto: „Es ist doch alles gut, wir brauchen keinen Wechsel“ Dem dient die Herabsetzung, auch regelrechte Diffamierung der im Blog u.ä. getätigten Aussagen, Hinweise usw.
    Ziemlich durchsichtig.

  47. Rolf Eversheim sagt:

    Zum Werbetsunami, den die CDU mit dicken Backen nun bis Samstag auf allen möglichen Kanälen über Sinzig blasen wird, habe ich nur drei kurze Anmerkungen.
    Wo kommen die ganz erheblichen finanziellen Mittel her?
    Inhaltlich ist es alter Wein in neuen Schläuchen. Wenn etwas neu ist, dann der Versuch, die vielen Meinungsäußerungen mündiger Wähler/innen in den sozialen Netzwerken und in Leserbriefen als „unfairen Wahlkampf“ zu interpretieren. Das ist die CDU-Auffassung von Demokratie, statt den Wählerwillen aufzunehmen und Lehren daraus zu ziehen.
    Wer will, dass sich in Sinzig etwas zum Besseren wendet, darf nicht den Bock zum Gärtner machen.

  48. Sinzig-Ostler sagt:

    Blick Aktuell heute: Man beschwert sich über Aussagen in den Sozialen Medien, gemeint ist wohl auch dieser Blog. Einer der bitter bösesten Formulierungen in diesem an sich ja fairen Wahlkampf entstammen nicht diesem Medium, sondern von dem CDU-Mitglied Markus Schlagwein. Seine „unterirdischen“ Angriffe in der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU -sie blieben dort unwidersprochen- gegen A. Geron sind Blick aktuell (Hermann Krupp) keiner Kommentierung wert. Auch dies läßt Schlüsse zu.

  49. Rosel Ball sagt:

    Hallo Frau Lemke Ihre Einlassungen sind für mich in keinster Weise nachvollziehbar und Ihre zynischen Kommentare, dass die Geron Anhänger sich „besoffen“ reden in keinster Weise zielführend. Scheinbar haben Sie die Botschaft immer noch nicht verstanden: Sinzig braucht keinen „Messias“ wie Sie ihn nennen, Sinzig braucht nach 16 Jahren Inkompetenz und Missmanangement einen unabhängigen kompetenten Bürgermeister, der auf die Menschen zugeht. Das hat Andreas Geron bis jetzt im Wahlkampf gezeigt. Als „mündige“ Bürgerin und erfahrene Politikerin werden auch Sie sicher wissen, wo Sie Ihr Kreuz zu machen haben.

  50. Franken am anderen Ende sagt:

    Ich habe lange überlegt, hier auch noch meinen Senf abzugeben. Aber ich muss leider sagen, wenn sich jetzt auch noch Politiker/in wie Frau Lemke, mit Aussagen wie. Ich zitiere:
    Sie übertreiben reichlich. Offensichtlich reden Sie sich im Geron-Lager gerade besoffen – ich rate zur Vorsicht, denn die Realität holt Sie schnell ein.
    Was soll diese Drohung? Welche Realität? Wenn sie die Beiträge richtig verfolgt hätten, wird hier schon mit Fakten gearbeitet, die auch belegbar sind und eigentlich fast allen Bewohnern von Sinzig und den Ortsteilen bekannt sind, wenn man die Presse und andere Medien verfolgt hat.
    Außerdem muss ich sagen Herr Geron macht seinen Wahlkampf wie ein Profi, er spricht mit den Menschen, hat einen Plan und ist jederzeit ansprechbar. Ob er seinen Plan umsetzen kann, ist eine andere Geschichte, aber ich glaube fest daran, das die Menschen in Sinzig und seinen Ortsteilen ihn auch dabei unterstützen werden. So wie Sie ihn bis jetzt unterstützt haben. Was kam von Herrn Braun, nichts. Die ganze Wahlwerbung kam von der CDU mit Themen, die hätten die schon die letzten Jahre in Angriff nehmen können. Es ist aber in Sinzig nichts passiert, eher im Gegenteil, die Innenstadt zerfällt, Gewerbe wandert ab usw.
    Und deshalb bin ich persönlich der Meinung, wenn man im Wahlkampf gegen die CDU nicht ankämpft, dann kann man den Sumpf nach dem Wahlgang nicht angehen.
    Und Frau Lemke, in dem Wort Wahlkampf steckt das Wort Kampf. Er sollte Fair geführt werden, aber was die CDU hier in Sinzig aufführt ist nicht mehr Fair, und das sollten auch Sie einsehen. Also mit den Worten einer anderen SPD Politikerin zu sprechen; Nein das lasse ich jetzt.

  51. Werner Hoffmann - Sinzig Blog sagt:

    Erneut versucht die CDU kurz vor der Stichwahl, diesmal mit einem Leserbrief von ihrem Mitglied Dr. Gilbert Deurer, mit falschen Behauptungen Stimmung zu machen.
    BLICK aktuell veröffentlichte diesen Leserbrief gestern, am 02.10.2017 um 9: 37 Uhr auf seiner Internetseite http://www.blick-aktuell.de.
    Am Nachmittag gegen 17:00 Uhr wurde dieser Leserbrief von Herrn Deurer ohne Kommentar vom Krupp Verlag wieder zurückgezogen, ebenso wie die auf Facebook bereits geteilte Version.
    Bildschirmfotos, aus denen an dieser Stelle Auszüge zitiert werden, sowie der veröffentlichte Text, liegen der Redaktion vom Sinzig Blog vor.

    Nachfolgend drei charakteristische Beispiele:

    Behauptet wird:
    Im Sinzig Blog und auf der einschlägigen Facebook-Seite werden indes nicht einmal „alternative Fakten“ genannt – es wird nur pauschal angedeutet, mit dem mutmaßlichen Ziel einer ebenso unscharfen und substanzfreien Stimmungsmache.

    Tatsache ist:
    Sämtliche Beiträge (Beiträge sind nicht identisch mit Kommentaren, das scheint Dr. Deurer nicht verstanden zu haben) verweisen oder verlinken auf entsprechend öffentlich zugängliche Quellen (Tages- und Wochenzeitungen mit Angabe des Erscheinungsdatums, Sitzungsniederschriften oder im Web zugängliche Planungsunterlagen). Korrekt ist, dass die Online Redaktion vom Sinzig Blog bisher hierzu keinen gesonderten Quellennachweis geführt hat. Dies werden wir umgehend nachholen.

    Behauptet wird:
    „Wenn mit einer Rheinpromenade in Sinzig vergleichbar mit Remagener oder Breisiger Verhältnissen geworben wird, so geht dies an den umweltschutzrechtlichen Rahmenbedingungen in der goldenen Meile schlicht vorbei – es werden Dinge versprochen, die nicht haltbar sind.“

    Tatsache ist:
    Andreas Geron postet am 06.05.2017: „Eindrücke aus Remagen, Bad Breisig und Sinzig/Rhein von heute zwischen 12:30 Uhr und 14:00 Uhr. In Sinzig muss sich dringend etwas ändern. Eines meiner wichtigen Ziele ist es, ein Konzept zu entwickeln, wie wir unsere Flussufer an Rhein und Ahr aufwerten können – für uns und den Tourismus. Derzeit fährt der Rad-Tourist am Rhein nur an Sinzig vorbei.“
    siehe https://www.facebook.com/Andreas.geron.Sinzig/posts/1852426211686182

    Behauptet wird:
    Sätze in der Postwurfsendung / Zeitungsbeilage wie: „Es wäre nicht verwunderlich, wenn dies nur die Spitze des Eisbergs wäre“, „Der Ruf, warum Ihr so kläglich versagt, wird immer lauter“ oder „Rucke di gu, Rucke di gu, wir decken wieder alles zu, wir machen weiter wie bisher“ (eine Anspielung auf den Kandidaten der CDU) ist meines Erachtens als bedeutungsschwangere und inhaltsleere Stimmungsmache im Sinne einer bekannten und jüngst in den Bundestag eingezogenen populistischen Parteien anzusehen, die die Grenzen der üblen Nachrede tangieren. Es handelt sich letztlich um faktenfreien Andeutungen nicht bewiesener und nicht einmal konkretisiert behaupteter Verfehlungen.

    Tatsache ist:
    In der gedruckten Ausgabe 1 des Sinzig Blog wurden namentlich gekennzeichnete Kommentare von Sinziger Bürgerinnen und Bürger aus dem Online Blog oder von, bereits in den Zeitungen veröffentlichten Leserbriefen, abgedruckt. Dies entspricht unserem Grundgesetz § 5 der freien Meinungsäußerung.

    Die Liste liesse sich noch um weitere Punkte verlängern, die sachlich und argumentativ nicht korrekt sind, was wir auf Ihren Wunsch gerne noch veröffentlichen.

    Ob die CDU gut beraten ist, vor der Stichwahl, nachdem viele Sachargumente längst auf dem Tisch sind, mit falschen Behauptungen von sich und der längst offen liegenden problematischen Amtsführung ihres Bürgermeisters Kroeger ablenken zu wollen, wird der kommende Sonntag zeigen. Die Stimmen der Sinziger heute beim Bücherherbst zeigte für dieses Vorgehen jedenfalls kein Verständnis. Für sie zählt Kompetenz und Sachlichkeit.
    Daher an dieser Stelle der Appell: Gehen Sie am Sonntag wählen!

    Bleibt die Frage, ob der vom Verlag erst mal wieder zurück gezogene Leserbrief in der gedruckten Ausgabe von BLICK aktuell in dieser Woche noch erscheinen wird…

  52. Freischaffender sagt:

    Hallo Frau Lemke, vom Prinzip her gesehen haben Sie ja recht. Nur: Die Situation in Sinzig ist aufgrund des Regimes Kroeger/CDU vielleicht einzigartig. Viele haben einfach Angst, oder auch wirkliche Sorge um sich, auch in ökonomischer Sicht. Die Bedrängnisse der Verwaltung sind hinreichend bekannt und auch dokumentiert. Vielleicht ein verwaltungsexterner Vorgang:
    Ein Sinziger Unternehmer kritisierte öffentlich, unter seinem Namen, die Führungsdefizite, um dies einmal zurückhaltend zu formulieren, Kroegers. Er bekam anschließend den deutlichen Hinweis aus CDU-Kreisen, dass er sich zurücknehmen soll, schließlich sei die Stadt einer seiner Auftraggeber. So geschah es, es wurden kaum noch Bestellungen aufgegeben. Jener Unternehmen sah sich genötigt, „untertänigst“ bei Kroeger regelrecht Abbitte zu leisten. Dies zur Situation; man muss sich nicht wundern, dass des öftern keine Klarnamen hier genannt werden.
    Deshalb auch die Hoffnung vieler, dass am Sontag ein wirklicher Wechsel stattfindet; man traut Braun einfach diesen nicht zu. Dies bestätigt auch der Ablauf der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU mit unmöglichen Unterstellungen gegen den Kandidaten Andres Geron.

  53. Ex CDU Wähler sagt:

    Liebe Frau Lemke, Sie werden mein Gesicht zu gegebenem Zeitpunkt zu sehen bekommen, das verspreche ich Ihnen.
    Wenn Sie die Ketten der Unterdrückung nicht sehen wollen gebe ich Ihnen gerne ein paar Namen an die Hand bei denen Sie sich informieren können.




    (siehe Anmerkung unten)

    Ich liefere gerne.

    Gerade Sie als ehemalige Ministerin sollten sich an die fragwürdige Politik in Sinzig erinnern.

    Vor zwei Wochen haben Sie sich noch mit Ruch auf Linie gestellt, heute stehen Sie offenbar mit Braun auf Linie. Ist das bei den Grünen so, das man dort politisch Ping Pong spielt?

    Wir brauchen den Wechsel – und zwar jetzt und Du willst ihn auch.

    Darüber haben wir beide schon gesprochen.

    ————

    Hinweis: Aus Gründen des Datenschutzes wurden die namentlich erwähnten Mitarbeiter der Verwaltung entfernt.

    Die Sinzig Blog Redaktion

  54. Lieber Ex-CDU-Wähler,
    Menschen, die hier anonym schreiben, z. B. als „Ex-CDU Wähler“, sind mir suspekt. Deswegen schreibe ich eigentlich auf solchen Foren nicht mit. Warum zeigen Sie nicht Gesicht? Zur Demokratie gehört die offene Aussprache. Das muss jeder aushalten können. Wer sind Sie also?

    Ich mische mich aber doch mal ein, denn der Ton stimmt hier überhaupt nicht und Ihre Argumentation hinkt. Es ist z. B. nicht logisch, dass ich als Wählerin durch diese Wahl mündiger sein soll. Auch wenn nicht der Bürgermeister meiner Wahl gewinnt, bleibe ich mündig. Ich kann nämlich lesen und selbständig denken!

    Und: Der neue Bürgermeister wird auch kein Messias sein. Welche „Ketten der Unterdrückung“ soll er sprengen? Sie übertreiben reichlich. Offensichtlich reden Sie sich im Geron-Lager gerade besoffen – ich rate zur Vorsicht, denn die Realität holt Sie schnell ein.
    Eveline Lemke, Bad Bodendorf

  55. Ex CDU Wähler sagt:

    Mein Lebenlsng habe ich CDU gewählt. Was sich diese Herren dort aber nun anmaßen ist nicht in Worte zu fassen.
    Wenn ich noch etwas zu sagen hätte würde ich beide Herren das Parteibuch entreißen und hochkant aus der Partei schmeißen um weiteren Schaden abzuwenden.

    Und der Braun gibt offen zu an Recht und Gesetz vorbei regieren zu wollen – der hat ja mit Kroeger den wohl Besten Lehrmeister der dafür wohl in Frage kommt.

    Geht alle Wählen am kommenden Sonntag. Es ist so wichtig wir nie. Jeder Wähler wird Teil eines historischen Neuanfangs in Sinzig.

    Geron macht aus uns allen wieder mündige Bürger und löst die Ketten der Unterdrückung und der Korruption zum Wohle der Stadt und seinen geliebten Ortsteilen

    Auf gehts Geron: kämpfen und siegen. Wir stehen alle hinter dir!!!

  56. Geron-Wähler seit gestern sagt:

    Interessante Pressemitteilung der FWG Sinzig:
    Die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger wird geachtet
    Der Bürgermeister in unserer Stadt wird seit 2001 urgewählt. So hat jede Bürgerin und jeder Bürger der Stadt die Möglichkeit, den zukünftigen Bürgermeister mitzubestimmen.
    Die FWG möchte die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler nicht beeinflussen.
    Die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger wird von unseren FWG Stadträten geachtet und respektiert.
    Die FWG wird -wie bisher auch- mit dem in Urwahl gewählten Bürgermeister in guter und vertrauensvoller Art zum Wohle der Stadt Sinzig zusammenarbeiten.
    Wir bitten deshalb die Sinziger Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Mit einer hohen Wahlbeteiligung wird dem zukünftigen Bürgermeister unserer Stadt ein Rückhalt für seine herausgehobene Funktion gegeben.
    Die FWG Fraktion legt immer Wert darauf, dass es keinen Fraktionszwang gibt und hat die Meinungsvielfalt in ihren Reihen stets gefördert.
    Die FWG möchte den drei Bürgermeisterkandidaten Martin Braun, Andreas Geron und Manfred Ruch für die außerordentlich faire Wahlwerbung danken. Alle Kandidaten haben ein gutes Programm, das sie für die Zukunft von Sinzig ausgearbeitet und vorgestellt haben.
    Bitte gehen sie wählen.
    FWG-Bürgerliste Sinzig e.V.
    Alexander Albrecht
    Friedhelm Münch, Fraktionsvorsitzender
    Quelle: Blick aktuell, digital heute
    Kommentar: Der Partei CDU (Deres, Schlagwein und Co.) zur eigenen Leitlinie empfohlen.

  57. Ralf Urban sagt:

    Ich habe lange überlegt, ob ich etwas zu den aktuellen Kommentaren und Pressemeldungen der CDU Sinzig in Sachen Bürgermeisterwahl schreibe. Nach einigen Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der elegantere Weg ist, sich dazu nicht zu äussern. Die CDU Sinzig tut derzeit alles Erdenkliche, um ihrem Kandidaten eine Niederlage zu verschaffen. Die Wählerinnen und Wähler in Sinzig sind nicht dumm.

  58. CDU Mitglied sagt:

    Bitter: Ich schäme mich für meine Partei, die CDU Sinzig.

  59. Mario Wettlaufer sagt:

    Das kommt nun mal auch davon, wenn Martin Braun (CDU) nach der Wahl am 24.09.2017 gefragt wird, woran es denn gelegen habe, und als Antwort kommt: „Am Verhalten der Wähler!“ (s. RZ Ausgabe vom 25.09.2017).

    Selbst zu diesem Zeitpunkt war noch keine Selbstkritik des Kandidaten Braun oder der CDU möglich – bis heute nicht!

    Dann verhalten sich die Wähler auch so!

  60. Claudia sagt:

    Zitat Deres: „Martin Braun hat für die aufgestaute Unzufriedenheit der Bürger die Rechnung bekommen, zu viele Themen in der Stadt und die Verwaltung betreffend sind in die Schlagzeilen gekommen.“
    Diese Themen sind dank des Blogs endlich einmal an das Licht der Öffentlichkeit gekommen. Bitte ganz genau hinschauen : Es waren ja nur die Themen der Stadt und der Verwaltung. Die CDU hat da gar nichts mit zu tun.
    Deshalb zieht Deres auch folgende Schlussfolgerung: „Als Konsequenz daraus müsse sich die CDU nun besser präsentieren“.
    Selbstkritik in der Sache: Absolute Fehlanzeige. Und Herr Schlagwein hat gleich mal die neue Kommunikationsstrategie von Frau Nahles übernommen: „In die F……..!“

    „Gestern noch auf stolzen Rossen,
    Heute durch die Brust geschossen,
    Morgen in das kühle Grab.“ (Wilhelm Hauff, dt. Schriftsteller)

  61. Rolf Eversheim sagt:

    Die CDU steht mit den Rücken in der Wand. Deshalb scheuen ihre Mitglieder nicht vor Verleumdung zurück. Herr Schlagwein hat auch nach seiner letzten Schlappe in der CDU noch immer nicht begriffen, dass Lügen gaaaanz kurze Beine haben und dazu führen, dass die CDU den allerletzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren hat. Herr Braun äußert sich einfach grenzenlos dumm: Wenn Sinzig gerade jetzt irgendetwas braucht, ist es ein Bürgermeister, der für die Einhaltung von Recht und Gesetz steht. Wie kann man sich derart unterirdisch disqualifizieren? Das zeigt final und endgültig, dass Herr Braun nicht wählbar ist.
    Inakzeptabel ist das Vorgehen der RZ, Herrn Geron zu diesen Vorwürfen nicht zu befragen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Dem CDU-Spuk nur durch die Wahl von Andreas Geron ist ein Ende zu bereiten. GEHT BITTE ALLE WÄHLEN!

  62. Rolf Eversheim sagt:

    Bad Bodendorfer Bürger, dies ist der Artikel aus der RZ um den es geht.
    Vor Stichwahl: Säbelrasseln bei Sinziger CDU
    Eine Woche vor der Stichwahl zum Bürgermeister am Sonntag, 8. Oktober, fällt die Analyse der Sinziger CDU angesichts des mäßigen Abschneidens ihres Kandidaten Martin Braun am letzten Wahlsonntag mit 28,7 Prozent hinter dem unabhängigen Einzelbewerber Andreas Geron (45,4 Prozent) nüchtern aus. „Es war klar, es wird sehr, sehr schwer – und so kam es auch“, stellte der Vorsitzende Franz-Hermann Deres bei einer ersten Nachbereitung der Sinziger Christdemokraten im Schloss fest. „Martin Braun hat für die aufgestaute Unzufriedenheit der Bürger die Rechnung bekommen, zu viele Themen in der Stadt und die Verwaltung betreffend sind in die Schlagzeilen gekommen“, so sein Fazit. Die CDU müsse sich als Konsequenz daraus nun besser präsentieren und innerhalb des Parteivorstands nach Lösungen suchen. Doch nun starte ein neues, offenes Rennen. „Wir kämpfen bis zum 8. Oktober um jede Stimme“, kündigte Deres an, der Braun für seinen bisherigen Einsatz großes Lob aussprach.
    Säbelrasseln gab es von Markus Schlagwein, für den die vergangenen Wochen zwar von viel Wahl, aber zu wenig Kampf geprägt war. Allein die an diesem Abend getätigte Ankündigung Brauns, dass dieser keinen eigenen Dienstwagen brauche, würde sicher wieder irgendeinen schrägen Shit-Storm in den sozialen Medien auslösen, in denen kübelweise Dreck über den CDU-Stadtverband, den amtierenden Bürgermeister Wolfgang Kroeger und den CDU-Kandidaten ausgeschüttet worden sei. Schlagwein: „Wie kann es sein, dass Andreas Geron jetzt schon in der Verwaltung auftaucht, und Auszubildende zurechtweist, indem er ihnen sagt, was sie dürfen und was nicht“, fragte er. Verärgert äußerte er sich auch über folgenden Umstand: „Der (Geron) parkt seine blaue Affenschaukel auf dem Fußgängerweg vom Amtsgericht und im Halteverbot am Europabrunnen, wieso ist er in der Lage, sich solches Recht heraus zu nehmen?“ Gemeint ist der kleine Kasten-Pkw mit Werbebotschaften Andreas Gerons.
    CDU-Mann Braun selbst ist klar, dass er von einer schwierigen Ausgangsposition startet. „Aber das spornt mich eher an, als dass es mich entmutigt“, sagte er und warf noch einmal alle Argumente in die Waagschale, die die Sinziger dazu bewegen sollen, ihn zum Verwaltungschef zu machen. Er will im Fall seiner Wahl nach Sinzig ziehen, wisse, wo Vereinen der Schuh drückt. Er habe als Verwaltungsfachmann der Kreisverwaltung Behördenkontakte und Rechtskenntnisse und wolle als guter Chef ein Vorbild sein, der seine Mitarbeiter fördert, aber auch fordert. „Ich habe in den letzten Wochen unzählige Gespräche geführt und einen guten Einblick ins Sinziger Geschehen gewonnen“, so Braun. Seiner Ansicht nach müsse ein Ruck durch die Stadt und alle ihre Stadtteile gehen. Es solle niemand benachteiligt werden, auch wenn einer eine andere Meinung vertritt. Er wolle nicht spalten, sondern versöhnen. „Sinzig braucht keinen Bürgermeister, der sagt, dies geht nicht und das auch nicht – man muss auch mal 57 durch 2 teilen können und nicht immer auf Gesetze pochen“, meinte Braun. In Sachen Nahversorgungszentrum hätte er sich mehr Bürgerbeteiligung gewünscht, die Entscheidung hierzu sei aber im Stadtrat gefallen. Ein Nahversorgungszentrum könne auch eine Chance sein, wie man am Mittelzentrum der Kreisstadt sähe.
    Seinen ausdrücklichen Respekt versicherte Vorsitzender Franz-Hermann Deres dem dritten Kandidaten Manfred Ruch, der mit 25,8 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeisterwahl ausgeschieden war. „Ich habe ihn mit seinen Zielen Transparenz, Kommunikation und Kreativität erst in der letzten Zeit richtig schätzen gelernt, es war ein sehr faires Miteinander“, so der Vorsitzende, der sich sicher ist, dass Manfred Ruch als Vorsitzender des Bürgerforums Sinzig auch in Zukunft gut tun werde.
    Von unserer Mitarbeiterin Judith Schumacher

  63. Mario Wettlaufer sagt:

    Taktische Fehler zu machen, ist zwar blöd, aber entschuldbar – so Anfang letzter Woche.
    Taktische Fehler jedoch zu wiederholen, ist einfach nur noch Dummheit und kann nicht ernst genommen werden.

    Schon wieder werden da seitens der CDU News rausgehauen, die einfach unglaublich sind:

    Da werden wieder Anschuldigungen in der Öffentlichkeit ausgesprochen, die wohl jeglicher Grundlage entbehren.

    Da wird vom CDU-Kandidaten Martin Braun in einer öffentlichen Veranstaltung vorgetragen, dass er als Bürgermeister das Gesetz brechen würde, wenn es notwendig sei – nichts anderes bedeutet da seine Aussage.
    Das hatten wir auch noch nicht, dass ein Kandidat gewählt werden möchte, der bereits vor der Wahl offen verkündet, auch das geltende Recht zu missachten.
    Da wird ja fast schon etwas von amtierenden Bürgermeister der CDU kopiert.

    Wo leben wir denn bitte schön?

    Wer also einen Bürgermeister möchte, der mit Recht und Gesetz umzugehen weiß, der keine windigen Geschäfte zulassen möchte, kommt nicht umhin, am 08.10.2017 Andreas Geron seine Stimme zu geben.

    Setzen wir Wählerinnen und Wähler dem ganzen CDU-Treiben ein Ende!

    Und nur am Rande:

    Mal sehen, was von dem Online-Bericht dann morgen wieder in der Prinversion übernommen wurde, wenn man den ersten, provoziert und gewollten „Shitstorm (wie es Schlagwein bezeichnete)“ nach dem Online-Bericht überlebt hat.

  64. Bad Bodendorfer Bürger sagt:

    Rheinzeitung heute -digital-: CDU und Säbelrasseln. Unsägliche Einlassungen des CDU-Mitgliedes M. Schlagwein Bad Bodendorf, mit absolut beleidigendem Charakter gegenüber Andreas Geron. Nicht zu fassen. Die CDU verliert im wahrsten Sinne des Wortes die „Fassung“.Geron antwortet faacebook.
    Eine Bitte an den Administrator dieses Blogs: Der Vorgang sollte hier eingestellt werden.

  65. H.E.D. Sinzig sagt:

    Ich persönlich gehöre weder einer Partei noch einem Verein an – ich bin ein in dieser Stadt geborener Bürger, der mit Sorge und einer Portion Traurigkeit seit Jahren zusieht, was der seit Jahren bestehende „Klüngel und Filz“ aus Sinzig gemacht hat. Der noch amtierende Bürgermeister hatte zudem weder ein Ohr noch ein Auge für die Bürger und den Zustand der Stadt, er flog nur täglich ein und schnell wieder raus.
    Nun hatten bzw. haben wir alle die Wahl dies zu ändern. Mir schwillt aber langsam täglich der Kamm mehr, wenn man plötzlich von hinten rum mit dubiosen Äußerungen über „Dinge, die nicht richtig gelaufen sind im Wahlkampf von Herrn Geron“ u. ä. mich als Bürger verunsichern will. Auf Nachfragen bekommt man keine wirkliche Antwort. Wie gesagt, ich bin kein politischer Insider, ich beteilige mich nicht an Tratsch in der Stadt, ich habe mir mein Bild von den Kandidaten persönlich bei den zahlreichen Veranstaltungen gemacht und auch die Aussagen in der Presse gelesen. Wenn es etwas gibt bzw. gab, was „nicht richtig gelaufen ist“, dann hätten alle, die dazu etwas zu sagen gehabt hätten, dies im langen Wahlkampf tun können, nein sogar tun müssen, haben sie aber nicht! Wenn jetzt die Unterstützer/Anhänger der/des anderen Kandidaten mit vagen Aussagen rumdrucksen, ja das bestärkt mich als Bürger und Wähler mich mit dem einzigen Mittel, das ich habe, gegen den Versuch zu wehren, nur ja alles beim alten zu belassen und weiterhin „Klüngel und Filz“ betreiben zu wollen.
    Die heutige Braun-Wahlwerbung, übrigens jetzt abgeändert von „Sonntag“ auf den „08.10.17“, war gerade als „Personalmann“ wieder unglücklich und respektlos, klebte sie doch mitten in den Gesichtern, der auf dem Titelbild abgebildeten jungen Auszubildenden. Beim Versuch, diesen abzulösen, klaffte gar ein Loch in den jungen Leuten und der Zeitung.
    Ja, es ist gut, endlich einmal mehrere Kandidaten und einen Wahlkampf gehabt zu haben, langsam wird es für meine Begriffe Zeit, dass er in einigen Tagen vorbei ist, er wird langsam von mancher Seite „unschön“. Dass Herr Geron, wie am Donnerstag auf dem Markt persönlich geäußert, sich ausdrücklich zum jetzigen Zeitpunkt zu alldem nicht äußert, führt dazu, dass es auf meiner persönlichen Plus-Liste einen weiteren Punkt für ihn gibt! Wie gesagt – ich bin kein Unterstützer, Parteimitglied o. ä. – ich bin einfach nur ein Bürger und Wähler und bin durchaus in der Lage, mein Kreuzchen nach reichlicher Überlegung und Überzeugung zu platzieren. Gegen „Schmutzwäsche“ bin ich immun…Ein

  66. Ur-Sinziger Vereinsmensch sagt:

    Über „schrille Töne“ in den sozialen Medien mokiert sich Manfred Ruch -facebook- , und der künftige Bürgermeister, insbesondere ein unabhängiger, also nicht parteigebundener , müsse ja mit dem Rat erfolgreich zusammen arbeiten. Dass er sich da einmal nicht täuscht. Die Parteien im Rat, die Fraktionen, haben, und dies werden sie auch, weiter sich bemühen, positives für die Bevölkerung zu erreichen.Hierfür sind sie gewählt. Und dies ungeachtet der Tatsache, dass evtl. nicht einer der ihren, also der CDU, FWG oder SPD, Bürgermeister und damit Vorsitzender des Rates sowie Leiter der Verwaltung wird. Den Fraktionen im Rat, den Parteien insbesondere, wird es auch gut tun, dass sie u.U. von einem wirklich unabhängigen Bürgermeister sachkundige, zielbezogene Lösungsvorschläge unterbreitet bekommen, die nicht in vorherigen Absprachen zustande gekommen sind. Die Bevölkerung jedenfalls wird dieses neue Zusammenspiel, geprägt von offenen Diskussionen auf jeden Fall honorieren.
    Dass in den sozialen Medien, auch in diesem Blog, kritisch diskutiert und manches an die Oberfläche kommt, ist allemal kein Fehler, Der Wähler kann sich besser ein Urteil bilden. Auch dies ist Demokratie, Demokratie pur. Deshalb weiter so, auch hie in diesem Blog, selbst wenn die angeschlagene Tonart nicht jedermann gefällt.

  67. Karl-Heinz Alt, Löhndorf sagt:

    „Erfahrung allein reicht nicht aus“! In der Rhein-Zeitung vom 28.09. schreibt Karl-Heinz Alt:
    Im Rahmen der Ursachenforschung durch Herrn Deres zum doch recht bedenklichen Abschneiden des CDU-Kandidaten Martin Braun einen Zusammenhang mit der Bundestagswahl herzuleiten, ist meines Erachtens mehr als gewagt.
    Der mündige Wähler ist schon in der Lage, zwischen kommunalpolitischen Problemen – die derzeit in Sinzig nicht von der Hand zu weisen sind – und denen auf Bundesebene differenzieren zu können.
    Besondere Aufmerksamkeit ist auch der Aussage „Bis zum 8. Oktober gelte es nun, Braun weiter bekannt zu machen und seine Vorzüge – besonders die Erfahrung in der praktischen Verwaltungstätigkeit und der Kommunalpolitik – herauszustellen“ zu widmen. In diesen Dingen, so Deres, sei Braun dem Kandidaten Andreas Geron weit voraus.
    Hier sei die Anmerkung erlaubt, dass allein die Erfahrung in der praktischen Verwaltungstätigkeit bei Weitem nicht ausreicht, um das Bürgermeisteramt der Stadt Sinzig rechtsicher ausüben zu können. In besonderem Maß kann der Wähler von einem Bürgermeister der Dotierungsebene B 2/B 3 analytisches und strategisches Denken in Verbindung mit integrativen Lösungsansätzen und Kernkompetenz im Entscheidungsprozess erwarten und verlangen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zum wirtschaftlichen Denken und Handeln auf kommunaler Ebene unerlässlich.
    Analysiert man den Werdegang der Kandidaten, so verfügen sie beide über praktische Erfahrungen in der Verwaltungstätigkeit. Erst bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass der Kandidat Braun unter Zugrundelegung des Geschäftsverteilungsplans der Kreisverwaltung Ahrweiler als „Abteilungsleiter Personal“ auf der dritten Hierarchieebene (gehobener Dienst) angesiedelt ist. Somit besteht der Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der Vorbearbeitung von Personal- und Personaleinzelmaßnahmen sowie von Organisationsmaßnahmen als Entscheidungsvorlage für die zweite Hierarchieebene der Fachbereichsleitung (höherer Dienst) bzw. für den Landrat .
    Die Hoheit über den Entscheidungsprozess liegt in den Händen des Landrats, da er die vollumfängliche Personalverantwortung für die Beschäftigten der Kreisverwaltung Ahrweiler hat. Die Personalverantwortung für die 500 Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler, wie sie gebetsmühlenartig immer wieder in der Presse und in Flyern veröffentlicht wird, liegt somit nicht beim Kandidaten Braun.
    Nach neutraler Bewertung und Berücksichtigung aller fachlichen Aspekte, kann ich nicht feststellen, was der Kandidat Braun dem Kandidaten Geron, der über ein Studium der Rechtswissenschaften (zweites juristische Staatsexamen) verfügt, voraus haben sollte. Kenntnisse und Erfahrungen in der Kommunalpolitik auf Ebene der Ortsvorsteher/Ortsbürgermeister im Verhältnis zu einem Bürgermeisteramt einer Stadt mit etwa 17 000 Einwohnern spielen dabei eher eine untergeordnete Rolle.

  68. Mario Wettlaufer sagt:

    Richtig ist, dass die Parteien zu Wahlkampfzwecken Auskünfte aus dem Melderegister einholen können, das ist geregelt in § 50 Bundesmeldegesetz (BMG), siehe hier: https://www.gesetze-im-internet.de/bmg/__50.html
    Das wäre die Antwort zur Frage Nr. 2).

    Warum keine andere Partei diese Möglichkeit in Anspruch genommen hat, kann an vielen Gründen liegen, von „ahnungslos“ bis „brauchen wir nicht“ ist da ein breites Spektrum möglich. Dies zur Frage 1).

    Die Antwort zu Frage 3) ergibt sich somit auch aus der Antwort zu Frage 2), denn wenn die Meldebehörde ja Daten heraus geben darf, kann da grds. kein Verstoß vorliegen.

    Herr Goerke hat damit Recht, dass man einer solchen Weitergabe widersprechen kann – tut man dies, werden die persönlichen Daten zu solchen Abfragezwecken (z.B. Wahlkampfzwecken) nicht heraus gegeben, es wäre dann ähnlich einem Sperrvermerk zu sehen.

    Ob diese Auskünfte allerdings Gebühren ausmachen, das kann ich nicht beurteilen, das ist mir nicht bekannt.

  69. Sebastian Goerke sagt:

    Also die Adressdaten aller Bürger, die gegen die Neuregelungen des Bundesmeldegesetzes keinen Widerspruch eingelegt haben, können käuflich erworben werden. Das konnte man auch früher schon und gehört zu normalen Mitteln im Wahlkampf. Hier hat niemand irgendwo einen unfairen Vorteil, man muss nur die Idee und das Portemonnaie haben, diese Daten zu erwerben. Mich verwundert, dass das einem ehemaligen Stadtratsmitglied nicht geläufig ist.
    Ich werde auf der Frankener Kirmes am Wochenende meine Nachfragen unterbringen und entsprechend meinem Umfeld das Ergebnis weitergeben.
    Generell macht es Sinn auf den Volksfesten im Stadtgebiet am Wochenende unterwegs zu sein. Ich gehe davon aus, dass diese nochmals für den Wahlkampf genutzt werden.

  70. Ehemaliges Stadtratsmitglied aus Bad Bodendorf sagt:

    Einige Jungwähler fragen warum sie vor der Wahl von der CDU persönliche Briefe erhielten und darin gebeten wurden CDU zu wählen. Vorallem kamen die Briefe nur von der CDU.
    Es dürfen die Fragen erlaubt sein:
    1. Warum hatten die anderen Parteien keine Briefe verschickt?
    2. Hatten die anderen Parteien auch die Möglichkeit an dieses Adressenmaterial zu kommen? Wenn nein, warum nur die CDU?
    3. Liegt hier nicht ein Verstoß gegen den Datenschutz vor und wer hat die Verwaltung autorisiert die Adressen herauszugeben.

    Nach der Wahl wurde Herr Geron von der CDU unfairer Wahlkampf vorgeworfen. Wer war im Wahlkampf unfair?
    Wenn es noch stimmt das Herr Deres bei der Verwaltung die Ausweitung der Plakatierungstandorte erreicht hat und die andren Kandidaten erst später darüber informiert wurden ist doch eindeutig, wer im Wahlkampf unfair war.

  71. Rolf Eversheim sagt:

    Liebe Blogger, Herr Ruch äußerte sich auf Facebook im Hinblick auf ein künftiges Miteinander besorgt über den teilweise aggressiven Ton der Beiträge in den sozialen Netzwerken und in Leserbriefen. Ich habe hierzu folgende Anmerkungen:

    Diese Empörung gegen die CDU und Teilen auch gegen die FWG hat ja ihre lange Geschichte und auch Herr Ruch steht mit seiner Kandidatur für eine andere, bessere Art der Politik. Wenn die jahrelang angestaute Wut jetzt auch noch Nahrung durch die Art und Weise, wie die CDU Wahlkampf führt, findet, darf man sich über eine Verschärfung des Tons nicht wirklich wundern. Selbst Herr Braun wirbt bereits ohne Bezug zur CDU, die wie ein Mühlstein an seinem Hals hängt. Ich gebe Herrn Ruch Recht, dass bei aller Empörung die Fundamente für ein zukünftiges gemeinsames Miteinander in Sinzig erhalten bleiben müssen. Andererseits erlebt Sinzig zum ersten Mal einen wirklichen Wahlkampf, bei dem auch schon einmal vielleicht in der Sache richtige, aber in der Wortwahl überzogene Äußerungen gemacht werden.

    Was wir derzeit in Sinzig erleben, ist eine breite Bürgerbewegung für einen wirklichen Neuanfang. Und da Herr Ruch in der Wahl nur knapp Herrn Braun unterlegen ist, was ich persönlich sehr bedauere, kann der Wähler jetzt zwischen einem weiter so mit der CDU und einem Wechsel mit Herrn Geron abstimmen.

    Ich und viele andere, die den Wechsel wollen, unterstützen Herrn Geron, weil er nicht nur über Verwaltungskenntnisse und Erfahrungen verfügt, die weit über unsere Region hinaus anerkannt sind, sondern darüber hinaus ein wirtschaftlich handelnder Unternehmer ist, der alleine dadurch vielfältige Aufgabengebiete ganz anders überblicken, koordinieren und gestalten kann. Wir Sinziger dürfen uns glücklich schätzen, dass dieser Mann im Falle eines Wahlsieges seine hervorragende berufliche Position aufgeben wird und seine ganze Kraft und Kompetenz zum Wohle unserer Stadt einbringen möchte.

  72. Insider IV sagt:

    Lieber Dörfler, in Ergänzung folgender Fakt: Im Haushalt der Stadt Sinzig für 2017 sind unter dem Titel _“Öffentlichkeitsarbeit“ -u.a. für öffentliche Bekanntmachungen- € 9000,00 eingebracht. Nach diesem Text entstehen für Öffentliche Bekanntmachungen“ (und damit in Blick Aktuell Sinzig) Kosten.
    Siehe Seite 51, Haushalt 2017 Stadt Sinzig, im Internet abrufbar.
    Dies zur Ergänzung.

  73. Insider IV sagt:

    Lieber „Dörfler“, ich habe erhebliche Zweifel, ob der Krupp-Verlag die amtlichen Mitteilungen der Stadt Sinzig kostenlos abdruckt. Dem war zwar einmal so, dies ist allerdings schon Jahre her. Der Hinweis auf ein Alleinstellungsmerkmal zieht nur bedingt; dies muss jedenfalls nicht Grund für den Verlag sein, auf nicht unbeträchtliche Kostenerstattungen zu verzichten. Jedenfalls würde die Werbewirksamkeit dieses Anzeigenblattes mit redaktionellen Texten darunter nur unwesentlich, wenn überhaupt, “ leiden“. Noch ein Hinweis: Für diesen Fall würde die Stadt kostenlos Leistungen erlangen, die auf anderen Rechtsgebieten mit „Vorteilsnahme“ betitelt werden.auch dies ist zu bedenken. Die Stadt wäre auch nicht mehr unabhängig, deshalb sind ihre weiteren Ausführungen sehr zutreffend.

  74. Mario Wettlaufer sagt:

    Nur zur Ergänzung:

    Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung bringt das bestmöglichste Ergebnis – Sinzig braucht ein klares und eindeutiges Ergebnis von so vielen Wählerinnen und Wählern wie nur möglich.

    Lasst uns Demokratie leben und den von so vielen Bürgerinnen und Bürgern erwarteten Neuanfang wagen!

    JA zur Demokratie, JA zum Neuanfang, JA zu Andreas Geron!

  75. Rolf Eversheim sagt:

    Ich teile den Hinweis von Andreas Geron an dieser Stelle noch einmal (Danke an Rosel Ball), weil eine Information hinzugekommen ist: Die Wahlbenachrichtigung muss ebenfalls (wie der Personalausweis) mitgebracht werden. Diese Möglichkeit zu wählen ist nur in Sinzig möglich, kann aber selbstverständlich von den Einwohnern der Ortsteile genutzt werden. Bitte geht wählen!

    Andres Geron auf Facebook: Gehen Sie HEUTE wählen – Die Wahl ist auch unmittelbar im Rathaus möglich
    Weisen Sie sich im Rathaus mit Ihrem Personalausweis und der Wahlbenachrichtigung aus. Sie erhalten dann den Stimmzettel. Werfen Sie den ausgefüllten Stimmzettel direkt wieder im Rathaus in die dafür vorgesehene Wahlurne. Diese Möglichkeit besteht bis zur Wahl an jedem Werktag im Rathaus. Und heute (Donnerstag) ist bis 18:00 Uhr geöffnet.
    Wer Briefwahl beantragt hat, erhält in diesen Tagen Post. Eine spontane Stimmabgabe im Rathaus ist dann nicht möglich.

  76. Ein Dörfler sagt:

    Lieber Insider IV. Nach meinem Kenntnisstand gibt es zwischen der Stadt und dem Kruppverlag eine Vereinbarung, dass die offiziellen Mitteilungen kostenlos abgedruckt werden. Ich bin mir aber sicher, dass auch der Verlag Wittich dies tun würde. Denn „Amtliches Mitteilungsblatt“ ist ein Alleinstellungsmerkmal, das dem jeweiligen Verlag Vorteile verschafft. Krupps Kalkül liegt also auf der Hand. Also sollte das Thema neu verhandelt werden. Diese Verfilzungen in Sinzig, an denen die Stadt beteiligt ist, müssen rein auf der Sachebene, ohne Eile, aber konsequent aufgelöst werden. Krupp durfte viele Jahre das amtliche Organ sein. Es wird sich ja wohl niemand zur Behauptung versteigen, dass dies Arbeitskräfte in Sinzig gesichert hätte. So etwas läuft in einem Verlag einfach mit minimalem Aufwand nebenher mit. Jetzt ist eben Wittich mal an der Reihe. Vielleicht kann man auch ein alternierendes Verfahren vereinbaren. Die Wettbewerber sollten nur gleich behandelt werden. Warum sollte es in Sinzig, wie längst in der Wirtschaft üblich, nicht einen Compliance-Beauftragten geben, der Hinweisen auf Begünstigung, Unregelmäßigkeiten oder persönliche Vorteilsnahme in den Eigenbetrieben und Unternehmen Stadt sowie deren Beteiligungen nachgeht?

  77. Insider IV sagt:

    Lieber „Dörfler“, folgender Hinweis: Blick Aktuell Sinzig (Krupp–Verlag) ist das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt Sinzig. Dies bedeutet, dass alle öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt hier veröffentlicht werden. Demnach ist die Stadt Sinzig aus Sicht des Krupp-Verlages ein nicht unbedeutender Auftraggeber mit entsprechenden aus Steuermitteln zu finanzierenden Aufwendungen.
    Ein Wechsel im Amt des Bürgermeisters könnte dazu führen, dass q.) in Beachtung der Vorschriften (Gemeindeordnung) dieser Auftrag künftig ausgeschrieben, also Wettbewerb herbeigeführt wird und b.) nicht garantiert ist, dass der Krupp-Verlag weiterhin den Auftrag erhält, sondern ein anderer, günstigerer Anbieter. Es gibt durchaus taugliche Wettbewerber, wie z.B. der Linus-Wittich-Verlag, die regionalen Tageszeitungen usw.
    Alles klar ?

  78. Rosel Ball sagt:

    Hier ein wichtiger Hinweis von Andreas Gerons Facebook Seite, besonders wichtig für alle, die am Wochenende in Urlaub fahren:

    Gehen Sie HEUTE wählen – Die Wahl ist auch unmittelbar im Rathaus möglich

    Weisen Sie sich im Rathaus mit Ihrem Personalausweis aus. Sie erhalten dann den Stimmzettel. Werfen Sie den ausgefüllten Stimmzettel direkt wieder im Rathaus in die dafür vorgesehene Wahlurne. Diese Möglichkeit besteht bis zur Wahl an jedem Werktag im Rathaus. Und heute (Donnerstag) ist bis 18:00 Uhr geöffnet.

    Wer Briefwahl beantragt hat, erhält in diesen Tagen Post. Eine spontane Stimmabgabe im Rathaus ist dann nicht möglich.

    Bitte teilen Sie diesen Hinweis auf Facebook.
    Bitte unterstützen Sie mich durch Ihre Stimme.

  79. Ein Dörfler sagt:

    Zu Krupps Blick aktuell:

    1. Peter und Hermann Krupp sind CDU-Mitglieder. Ihr Neffe ist der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Thormann.

    2. Martin Braun wirbt ja nun „parteilos“. Dabei hat er zu Beginn seiner Wahl verlautbaren lassen, „es schadet nicht, CDU-Mitglied zu sein“. Nun ist er offensichtlich klüger.

    3. Brauns Absetzbewegung von der CDU erinnert an das Desaster, dass Julia Klöckner erleben musste, als sie sich von Angela Merkel wegen der Flüchtlingsfrage distanziert hat. Jetzt verprellt sich Braun auch noch die Wähler, die seit 50 Jahren schon immer CDU gewählt haben.

    4. Im Generalanzeiger vom 7.4.2017 wird Braun wie folgt zitiert: „Auch in diesen schwierigen Zeiten ist vieles möglich mit einer guten Portion Durchsetzungsvermögen, diplomatischem Geschick und gutem Willen.“ Von diplomatischem Geschick konnte ich bisher noch nichts feststellen. Durchsetzungsvermögen gegen die Machenschaften seiner eigenen Partei hat er offensichtlich null Komma null. Der CDU-Apparat hat eine Marionette aus ihm gemacht. Aber dazu gehören nun mal zwei.

    5. Von überhaupt keinem diplomatischen Geschick zeugt die Positionierung auf dem Titelblatt vom Blick aktuell, Ausgabe vom 27. September 2017. So etwas bringt die Wähler gegen sich auf und ist zu 100 Prozent selbst verschuldet. Wenn ich überklebter Anzeigenkunde auf der Titelseite wäre, würde ich sofort mein Geld zurückfordern.

    6. Brauns Aufruf: „Am Sonntag zähle ich auf Sie!“ geht am Ziel vorbei. Der auf den 27.9.2017 folgende Sonntag ist der 1. Oktober 2017. Braun schafft es noch nicht einmal, seine Restwähler zum richtigen Wahltermin zu schicken. Was für ein Desaster!

    7. Es wird Euch bisherigen Bloggern von der CDU immer wieder vorgeworfen, Kritik nur an ihr und der FWG zu üben. Tatsache ist: An Andreas Geron gibt es nun mal nichts auszusetzen, auch wenn Deres, Zerwas, Münch und Co. es immer noch nicht wahrhaben wollen. Ich zitiere „H.E.D Sinzig“ im Blog vom 27.9.2017: So haben mir CDU-Stadträte dies auf dem Stadtfest deutlich gemacht: „Der Geron will hier neuen Wind hineinbringen, dem werden wir zeigen, wo die Harke hängt, mit uns nicht…“ Bitte geht alle wählen gehen, damit der neue Wind bald weht! Und sprecht bitte auch Freunde und Bekannte an, damit der neue Bürgermeister ein starkes Mandat bekommt.

  80. Sinziger sachkundiger Bürger sagt:

    Es ist der Wechsel angesagt: Deshalb wichtiger Hinweis für Urlauber etc.: Man kann bereits ab heute wählen gehen, im Rathaus direkt. Bitte Personalausweis mitnehmen. (Quelle: facebook Andres Geron)

  81. Bahnlärmgeschädigter sagt:

    Ist es Zufall, dass Herr Braun auf der frisch eingetroffenen „Sinziger Krupp-Zeitung“ groß mit seinem Konterfei und der „Bitte“ ihn am 08.10. zu wählen auf dem Titelbild so geklebt ist, dass Herr Ruch und auch Herr Geron nicht mehr zu sehen sind, er aber gleich zweimal – nämlich groß auf dem Aufkleber und rechts daneben direkt noch einmal auf dem eigentlichen Titelbild??? Für mich eine Takt- und Respektlosigkeit!
    Überrascht eigentlich jemanden tatsächlich das Auftreten der CDU – mich nicht! Wenn´s nicht so läuft, wie man überheblich davon ausgegangen ist, dann sind alle anderen Schuld, nur selbst hinterfragt man sich nicht – warum haben die Bürger denn wohl die Nase voll?

  82. Melanie Büßler sagt:

    Auf dem neuen Flyer von CDU-Mann Braun (klebt auf Blick aktuell über den Gesichtern der anderen Kandidaten) steht auf der Vorderseite nicht mehr CDU drauf. Er schämt sich also, für diese Gruppe zu kandidieren. Die Gründe konnte ich hier lesen. Danke an alle Blogger.

  83. Sentiacum sagt:

    Danke lieber Maulwurf. Bitte halten Sie uns Leser auf dem Laufenden! Genscher hat schon gesagt: „Wenn es im Zimmer stinkt, müssen die Fenster aufgerissen werden!“ Und in Sinzig stinkt es gewaltig!

  84. Werner Hoffmann, Sinzig sagt:

    Der Kommentar vom Sinziger Vorsitzenden der CDU, Herrn Deres, im Artikel der Rhein-Zeitung zum Wahlausgang der Bürgermeisterwahl am 24.9.2017 zeigt, dass Herr Deres offensichtlich die Niederlage seiner CDU und seinem Kandidaten nicht akzeptiert hat. Seine Kritik an der Wahlkampfführung von Herrn Geron ist schlechter Stil eines Verlierers.
    Wer hat denn in einem Übermaß und für jedermann sichtbar die Sinziger Presse für seinen Kandidaten genutzt??
    Herr Geron hat seinen überaus sachlichen Wahlkampf alleine finanziert und die erste Wahl trotzdem gewonnen.
    Offensichtlich haben viele Wähler seine Qualitäten für das Amt des Bürgermeisters in Sinzig erkannt. Herr Deres sicher nicht, denn obwohl er weiß, dass Herr Geron über fundierte Kenntnisse in Verwaltungs- und Führungstätigkeit verfügt, versuchte er, diese abzuqualifizieren.
    Herr Geron besitzt alle Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters in Sinzig mit seinen Stadtteilen und ich wünsche ihm mit sicherlich vielen Bürgern in Sinzig, dass er sich gegen den Widerstand von Herrn Deres und seiner CDU bei der Stichwahl am 8.Oktober 2017 durchsetzt !
    Ich hoffe, dass viele Sinziger Bürger an der Stichwahl am 8. Oktober 2017 teilnehmen.

    Werner Hoffmann aus Sinzig

  85. Der Maulwurf sagt:

    Heute hat die CDU versucht die SPD um ein gemeinsames Foto mit dem Martin Braun zu bitten – um den Bürgern und Bürgerinnen zu suggerieren, dass die SPD nun den CDU Kandidaten unterstützt.

    ABGESCHMETTERT !!!!!

    In der SPD sitzen derzeit hochqualifizierte Leute, die diese Art von Spielchen nicht mehr mitmachen. Danke an die SPD.

    Mal sehen ob der Herr Münch wieder einen Alleingang macht und seine Seele verkauft……. da kann man ja nie sicher sein was der grad ausheckt.

    Wenn gewünscht wird, berichte ich gerne weiter über die aktuellen Geschenisse im Hintergrund der Wahl.

  86. Der Maulwurf sagt:

    Die Versuchen gerade mit aller Macht den Andreas Geron aus dem Rennen zu nehmen. Der größte Teil der Briefwähler hatte sich für ihn als zukünftigen Bürgermeister entschieden. Wie steuert die Behörde dagegen?

    Sie verschleppen das Aussenden der neuen Briefwahlberechtigungsscheine!

    Das ist die nächste Unverschämtheit!

    Am Freitag ist Ferienbeginn und alle, die in die Ferien fahren haben nun gar keine Chance mehr an der Stichwahl teilzunehmen. Pfui für solch dreckiges Verhalten.

    Aber sie können tun und lassen was sie möchten: Der nächste Bürgermeister wird Andreas Geron heissen.

    Ich persönlich komme mit meiner Familie extra für die Stichwahl aus dem Urlaub zurück – für 48 Stunden! Diesen historischen Moment werden wir persönlich miterleben wollen.

  87. Selbstständiger Steuerexperte sagt:

    Hallo „Maulwurf“ , zum Thema Gewerbetreibende, die ja nach Meinung der CDU deren Kandidaten Braun wählen sollen, ein Hinweis: Sinzig hat kreisweit die höchsten Gewerbesteuer-Hebesätze (400 %), selbst landesweit liegt Sinzig damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden. (373 %). Festgesetzt wurden diese hohen Sätze mit von der CDU im Stadtrat. Die entsprechenden Auswirkungen für die Firmen, Unternehmen usw. in Sinzig sind erheblich. Es ist auch nicht zu erwarten, dass Braun, gesetzt er würde gewählt, diese Belastungen zu reduzieren gedenkt. Vielleicht sollte Braun der Offenheit halber bei seinem Werbeschreiben hierauf hinweisen.
    Eine wirklich seriöse Finanzpolitik ist eher von dem selbständig tätigen Bewerber um das Amt des Bürgermeisters, Andres Geron zu erwarten; auch dies sollte am 08, 10 2017 (Stichwahl) berücksichtigt werden.

  88. H.E.D. Sinzig sagt:

    So ist das in einer Demokratie – der Wähler hat die Wahl, zwar nur alle paar Jahre, aber wenn er seine Entscheidung trifft, dann sollten und müssen es alle mit dem gehörigen Respekt gegenüber dem Bürger akzeptieren! Diesen Respekt und die dazugehörige Selbstreflexion ist Herrn Deres und der CDU wohl abhanden gekommen. Die Bürger der Stadt Sinzig mit ihren Ortsteilen hatten im Vorfeld dieser Bürgermeisterwahl wie noch nie zuvor die Gelegenheit zu zahlreichen Informationsabenden aller Kandidaten – jeder für sich, aber auch gemeinsam. Auch in der Presse hatten alle Bewerber hinreichend Möglichkeiten sich selbst und ihre Ziele darzustellen. Die Veranstaltungen waren übrigens durchweg alle gut bis sehr gut besucht – das Interesse der Bürger war und ist also da und ich fühle mich gut informiert – dann bitte ich auch darum, meine bzw. die nicht weg zu diskutierenden Wählerstimmen zu akzeptieren und zu respektieren!!! Diese dubiosen Anschuldigungen auf den Kandidaten Geron zeugen von der Missachtung demokratischer Grundwerte – nämlich die Entscheidung des Bürgers – und zudem schlechtem Benehmen. Wie auf Bundesebene, die CDU will ihre Fehler in der Vergangenheit nicht sehen, der Gegenkandidat und wir Wähler sind schuld!!!
    Leider können wir den Stadtrat nicht gleich mit aus dem „hohen Haus“ der Stadt Sinzig schicken – denn hier liegt eine dicke verkrustete Schicht, die gar keine Veränderungen will. So haben mir CDU-Stadträte dies auf dem Stadtfest deutlich gemacht: „Der Geron will hier neuen Wind hineinbringen, dem werden wir zeigen, wo die Harke hängt, mit uns nicht…“ Spätestens da wusste ich, wo ich mein Kreuzchen machen muss!!!

  89. Der Maulwurf sagt:

    Sehr geehrter Herr Deres, sehr geehrte CDU Fraktion, wenn Sie in den nächsten Tagen alle Gewerbetreibenden persönlich anschreiben um Herrn Braun dort besser bekannt zu machen und dort um seine Stimme werben, seien Sie doch bitte so freundlich und legen Ihre heutige Presseerklärung mit dazu, damit man sich ein besseres Bild von Euch machen kann.
    Ich bin sicher, dass die ahnungslosen Gewerbetreibenden – oder die, die nach Eurer 16-jährigen Kroeger Ära noch übrig sind und Ihr noch noch verjagd habt, Eurem Anliegen und Eure Sichtweite entsprechend würdigen werden.
    Ihr habt 16 Jahre die Unternehmer hier vor den Kopf gestoßen und denunziert und abgewatscht und aus der Stadt gejagd- die freuen sich bestimmt von Euch daran erinnert zu werden, noch mal am 08.10.2017 in die Wahllokale zu gehen – damit auch wirklich nichts schief geht. Vielleicht legen Sie auch noch eine Kopie der Gönnersdorfer Friedhofsabrechnungen in Kopie dabei, und bitte unbedingt eine Kopie vom Bundesrechnungshof bezüglich der Dienstwagenaffäre, damit wir uns ein besseres Bild machen können.
    Damit Sie sich ein besseres Bild machen können: 2012 war die Dienstwagenaffäre schon Bestandteil einer umfassenden Strafanzeige die ein Sinziger Bürgers gegen den Bürgermeister Kroeger gestellt hatte und nicht erfolglos war. Nicht dass da einer von Euch Herren behauptet, dass Ihr da nichts von mitbekommen habt. Ihr habt das alles gedeckelt und diese Betrügereien mitgetragen und auch erst möglich gemacht. Vielleicht sprechen Sie den Sinziger Bürger mal darauf an. Der hat Ihnen damals schon öffntlich genau das Wahlergebnis prognostiziert, was heute eingetreten ist. Vielleicht laden Sie ihn mal bei den nächsten „Bekanntmachungsrunden von Herrn Braun“ in Sinzig und seinen Stadtteilen ein und er darf mal einen Vortrag über die seriöse Arbeit der CDU im Sinziger Rathaus halten. Dann könnte man sich ein noch besseres Bild machen.

    Wir alle wissen, dass Ihr nun mit allen erlaubten und weiterhin unerlaubten Mitteln versuchen werdet Stimmen zu werben. Und dass Ihr bis an Eure finanziellen und schmerzlichen Grenzen gehen werdet und Euch noch die ein oder andere „Schweinerei“ einfallen lasst um den Spitzenkanditat der Sinziger Bürger um das Bürgermeisteramt noch aus dem Rennen zu nehmen – um das Debakel für Euch noch abzuwenden. Aber Sinzig hat sich entschieden und wird das noch ein weiteres Mal bestätigen. Der 08.10.2017 wird der schwärzeste Tag Eurer Geschichte in Sinzig werden – und danach rollen Köpfe.

    Am 09.10.2017 wird Herr Braun erst mal 500 Leuten erklären müssen, dass da wohl irgendetwas falsch rüber gekommen sei und dass er wohl niemals behauptet hat, dass er 500 Leute unter sich hat, wenn er dort seinen Job noch behalten möchte. Meines halbwissens nach leitet er eine Abteilung mit 10 – 12 Mitarbeitern und keine 500. Er ist noch nicht mal Bürgermeister – und hat schon zwei Skandale hinter sich im Laufenden Bewerberverfahren – das ist sicher die Bestemögliche Bewerbung für einen CDU Fraktionssitz. Da kann ihm Herr Geron in keinster Weise das Wasser reichen. das ist wohl wahr. Darauf muss man aber nicht stolz sein.

  90. Jeder bekommt was er verdient sagt:

    Bravo Herr Deres, so dämlich hat noch nie ein führendes Parteimitglied seinen eigenen Kanditaten ins Abseits gestellt und aus dem Rennen genommen. Die gesamte CDU im Kreis sollte sich für derartig unsachliche und unangebrachte Kritiik schämen. Was kommt als nächstes: Der Vorwurf der Wahlmanipulation? Oder dichtet man Herrn Geron am Ende auch Haftbefehle oder kriminelle Machenschaften an? Vielleicht eine Dienstwagen Affäre oder Veruntreuung von 13,50 € ?!? Auf diesem Niveau schlägt man die CDU nicht: Da seid Ihr zu erfahren. Pfui CDU. Martin Braun hätte mehr Stimmen gesammelt wenn er unabhängig angetreten wäre. Sie selbst läuten ein neues Zeitalter ein in Sinzig – darauf warten 17.000 Bürger seit vielen Jahren sehnlichst, damit wieder Ehrlichkeit ins Rathaus einzieht, Seriosität, Motivation und ein gut gemeinter Geist, und diese Diffamierungen, Betrügereien und Unwahrheiten im Rathaus meiner Meinung nach endlich aufhören. Ich glaube nicht, dass Sie ein derartig widerliches Statement mit Herrn Brand abgesprochen haben und ich glaube nicht, dass es in seinem Sinne gewesen ist. Aber so zerlegt man sich nur selber und seinen eigenen Kandidaten. Die Bürger und Bürgerinnen sind heute mündig und lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen – und ja, die Bürger und Bürgerinnen, die Wähler und Wählerinnen werden sich ein eigenes Bild davon machen. Eure Zeit ist vorbei und Sinzig wird in Zukunft wieder von Leuten regiert, denen der Bürger wichtig ist – und nicht sein eigener Geldbeutel. Wenn Sie einen Funken Anstand hätten, übernehmen Sie die Verantwortung für ihr unseriöses handeln und nehmen den huttragenden „Pascha von Löhndorf“ gleich mit.

  91. Dirk Banze sagt:

    !6 lange Jahre CDU Bürgermeister Kröger und der hörige Stadtrat (CDU, FWG, FDP und auch teilweise die SPD) reichen…
    Selbst die Diskussion der Prüffeststellungen werden durch CDU und FWG – einfach die Sitzung des Rechnungprüfungsausschuss blockieren – verhindert.
    Es ist wahrlich Zeit für einen Neuanfang.

    Wie heist es so schön, der Fisch stinkt vomn Kopf her.

  92. Schmitz sagt:

    „Legale Mittel“ im CDU Wahlkampf für ihren Bürgermeisterkandidaten

    1. Stadtfest: Martin Braun postet vom Stadtfest am Freitagabend nach Einbruch der Dunkelheit ein Panormabild vom prächtigen Kölsch Abend auf dem Kirchplatz. Mutmaßlicher Standort des Fotografen Rathaus lange nach Schließung um 12:30 Uhr, obere Etage und wirbt damit auf seiner Seite (siehe Post vom 10.06.2017)
    2. Stadtfest 750 Jahre: 3 Tage Dauer-Bühnenwerbung von Bürgermeisterkandidat Martin Braun entgegen der seitens CDU Vorsitzenden vorgetragene Parole an den (oder die) Gegenkandidaten „Keine Wahlwerbung auf dem Stadtfest“
    3. Ungenehmigte Bürgersprechstunde mit Bürgermeisterkandidat Martin Braun am 18. Juli auf dem Bahnsteig 1 des Sinziger Bahnhofes. Die Bahn dazu: „Wir möchten daher nochmal betonen, dass in Sinzig an Bahnsteig 1, Reise – und Güterzüge mit hohen Geschwindigkeiten durchfahren. Um die Sicherheit zu gewährleisten werden wir Veranstaltungen, in dieser Form, nicht zustimmen.“
    4. Die CDU Sinzig verkauft den Wählern, trotz mehrfacher Hinweise und Richtigstellungen, weiterhin Ihren Kandidaten als „Personalchef für 500 Mitarbeiter“. Und das sogar nochmals unmittelbar vor der Wahl in einem angehefteten Wahlflyer der Sinziger Zeitung.

    Die Liste der CDU seitig genutzten Mittel in diesem Wahlkampf lässt sich noch um weitere Punkte verlängern

    Stellt sich die Frage ob dies dazu geführt haben mag, das der CDU Vorsitzende Deres den Mitbewerber Andreas Geron hierzu besonders hervorzuheben, nur „mit allen erlaubten Mitteln“ gekämpft zu haben?
    Denn in der Tat, wie bereits beim ersten Wahldurchgang, haben sich viele Wähler bereits ihr Bild gemacht!

  93. Mario Wettlaufer sagt:

    Die erste, gestern um 17:15 Uhr veröffentlichte Version ist die „echte“ Version, die auch noch emotional getragen ist. Hier werden die Dinge so ausgesprochen, wie es auch gemeint ist.

    Für Deres ist das ein deutliches Signal, dass „die Bürger eine gewisse Hoffnung auf andere Themen haben und auf eine andere Art und Weise Politik zu machen.“

    ==> Dann erkennen Sie doch einfach die Meinung des wählenden Volkes an und respektieren das Votum von 72% der Wählerinnen und Wähler, seien Sie einfach Demokrat.

    Deres: „Es sind sicher Fehler gemacht worden, auch im Stadtrat. Wir brauchen in jedem Fall einen Neuanfang.“

    ==> Eben dieser Neuanfang kann sinnvollerweise nur von „außen“ beginnen, nur durch den Austausch des Bürgermeisters, der die gleiche Fahne vor sich her trägt wie die größte Fraktion im Stadtrat, wird es nicht gelingen können – und gewollt ist es auch nicht! Die Bürgerinnen und Bürger in Sinzig wollen Andreas Geron als ihren Bürgermeister!

    Deres meint: „In diesen Dingen ist Herr Geron unerfahren.“

    ==> Woher weiß Herr Deres das denn? Da wäre ich aber einfach bereit, das auszutesten – was macht denn die CDU wenn es doch läuft? Vielleicht sogar besser läuft?

    Indirekte Kritik übte der CDU-Vorsitzende an der Wahlkampfführung des Einzelbewerbers: „Während Martin Braun und Manfred Ruch sehr sachlich und fair agiert haben, hat Herr Geron mit allen erlaubten Mitteln gekämpft.“ Näher darauf eingehen wollte Deres nicht: „Aber ich bin sicher, dass sich die Wähler ihr Bild machen werden.“

    ==> Hier wäre es gut gewesen, einfach mal „Butter bei die Fische“ zu geben, einfach mal sowas heraus posaunen, und dann nicht näher darauf eingehen zu wollen (oder können), hat für mich schon was von Denunziantisches, um die Stimmung zu schüren.

    FAZIT:
    =====

    Die CDU hat m. E. den kompletten Wahlkampf falsch geführt, die falschen Mittel eingesetzt, denn es reicht nicht aus, nur eine schnellere und bessere Internetversorgung zu fordern oder bereit stellen zu wollen, man muss diese Möglichkeiten und Medien auch jetzt schon ganz aktiv nutzen.
    Im Rahmen eines Wahlkampfes dem Wähler unverhohlen zu sagen, es werden keine Anfragen oder Fragen beantwortet, halte ich für sehr arrogant, denn oftmals sind es die Antworten zu diesen Fragen, die einen Wähler umstimmen können.

    Andreas Geron hat genau diese Möglichkeiten genutzt – und das wird ihm jetzt unterschwellig als unfairer Wahlkampf vorgeworfen.

    Es ist unschicklich von der CDU-Sinzig, den Rückschritt, die mangelnde Aufgeschlossenheit zu den neuen Medien und Kommunikationswegen des CDU-Kandidaten Martin Braun als Fehler oder Unfairness des unabhängigen Kandidaten Andreas Geron darzustellen.

    Die Wählerinnen und Wähler in Sinzig und seinen Stadtteilen werden sicher ihrem Wahlrecht erneut nachgehen und am 08.10.2017 mit ihrer Stimmabgabe für Andreas Geron ein klares Signal setzen in Richtung Neuanfang.

  94. Sinziger sachkundiger Bürger sagt:

    F.H. Deres (CDU) hat in seiner Eigenschafts als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses -mit- verhindert, dass der Bericht des Rechnungshofes auch in seinen brisanten Teilen noch vor der Wahl thematisiert wird. Zur entsprechende Sitzung war bereits eingeladen; man ließ sie einfach „platzen“. Es wurde damit erreicht, dass Themen wie z.B. die private Nutzung des Dienstfahrzeuges von Bürgermeister Kroeger (CDU) ohne dessen Kostenbeteiligung beraten wird. Geschweige denn entsprechende Folgerungen gezogen würden. Ein Stück weit ist dies schlichter Amtsmissbrauch.
    Die disqualifiziert ihn eigentlich, einem hoch qualifizierten und unabhängigen Kandidaten namens Anderes Geron -wenn auch in merkwürdig indirekter Form- einen unfairen Wahlkampf zu unterstellen.
    Es wird Zeit für einen Wechsel, höchste Zeit.

  95. Claudia sagt:

    Ich weiß gar nicht, worüber sich die CDU so aufregt. Herr Geron führt einen sauberen aktiven Wahlkampf und ist dabei kreativ und auf der Höhe der Zeit, was ihn zusätzlich qualifiziert. Wenn die CDU die sozialen Medien brach liegen läßt, darf sie sich auch nicht beschweren. Wie oft ist sie hier im Blog, der allen offen steht, um Meinung und Stellungnahme gebeten worden? Gab es jemals eine Antwort? Wenn Herr Braun äußert, wie in der Zeitung zu lesen war, dass er bei den Handwerkern in Gönnersdorf gelernt hat, wie wichtig das Internet im Jahr 2017 ist, kann man nur noch verwundert die Augen reiben. Klingelmännchen spielen und Luftballons verteilen war gestern. Web 4.0; CDU 0.0

  96. Sentiacum sagt:

    Dass die CDU in gewohnt selbstherrlicher Manier ohne jeden Funken kritischer Selbstanalyse mit der schallenden Ohrfeige der Wähler umgehen würde, war schon nach dem ersten Kommentar des abgestraften Kandidaten gegenüber der Rheinzeitung (online, 24.9.2017, 21:12 Uhr)klar. Auf die Frage, woran es lag, antwortete Braun selbstgefällig: „Am Verhalten der Wähler.“ Dümmlicher kann man nicht mit dem Wähler umgehen. Noch in der Wahlnacht wurde dann eine neue Strategie entwickelt. Da Braun dem Kandidaten Geron in keinen Belangen das Wasser reichen kann, wird diesem nun hinten rum ein unfairer Wahlkampf unterstellt, in der Hoffnung, dass es ausreicht, um ihn zu schädigen. Auch oder gerde weil das unterste Schublade ist, kann man dem sehr gelassen entgegensehen. Es motiviert sehr viele Wähler, die nun endgültig die Nase von der CDU voll haben, bis in die Haarspitzen, erneut zur Wahlurne zu gehen. Die CDU Sinzig schafft sich damit gerade selber ab. Und das ist gut so.

  97. Sinzig-Ost sagt:

    Wenn mich in Sinzig vor der Grundschule=Wahllokal eine Barbarossastatue empfängt, die deutlich mit dem Slogan „Sinzig stärken Martin Braun“ beschriftet ist, stellt sich die Frage wer hier mit allen Mitteln Wahlkampf führte (vor Grundschulen, innerhalb der Bannmeile um Wahllokale) Foto kann ich gerne zur Verfügung stellen…
    Die CDU erhält hoffentlich auch im nächsten Wahlgang die Quittung für das NVZ, das Decken und Vertuschen der Machenschaften von Herrn Kröger, die versprochene Sporthalle in Westum, den Stillstand bei der Sanierung des Bahnhofs usw..

  98. Ehemaliges Stadtratsmitglied aus Bad Bodendorf sagt:

    Immer die gleiche Sprachregelung. Herr Deres, bleiben Sie auf dem Boden der Tatsache. Die Realität ist doch, dass die CDU die Schuld an dem hat wie ihr Wahlergebnis ist. Über Jahre die Amtsführung des Bürgermeisters absegnen und dann ignorieren wollen was der Rechnungshof dokumentiert.
    Bei der letzten BM-Wahl konnte die Wahl auch deshalb gewonnen werden, weil die Mitleidstour eines kranken Kandidaten zog. Jetzt beschwert sich Herr Deres über einen aktiven Wahlkampf von Herr Geron. Herr Deres, die CDU sollte jetzt in Sack und Asche gehen. Nehmen Sie Münch gleich mit. Demut würde der CDU und Herrn Münch jetzt gut tun.

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