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CDU präsentiert „einen guten Vorschlag“ für den Bürgermeisterkandidaten

10.04.2017  |  Kommentare: 78

Die CDU Sinzig hat in ihrer Mitgliederversammlung am 05.04.2017 ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters gewählt: im Sinziger Schloss setzte sich Martin Braun, Abteilungsleiter bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, in einer Abstimmung deutlich gegen Dr. Peter Zeitler durch. Dr. Zeitler ist Volljurist und promovierter Politikwissenschaftler mit langjähriger Berufserfahrung in der Bankwirtschaft und als Bürgermeister. Die Rhein-Zeitung berichtete in ihrer Online Ausgabe vom 06.04.2017 über dessen Vorstellung: „Seltsam ratlos dagegen ließ der zweite CDU-Bewerber Peter Zeitler seine Zuhörer zurück. Er war an diesem Abend überhaupt erst das zweite Mal bewusst in Sinzig. Vor zwei Wochen hatte ihm Stadtverbandschef Franz Hermann Deres auf einer Autofahrt die Stadtteile gezeigt“. Zeitler hatte sich auf die Ausschreibung beworben, die er in einer Online Branchen-Suchmaschine gefunden hatte.

Warum Zeitler aber ausgerechnet in Sinzig Bürgermeister werden wollte und welchen Bezug er zu der Stadt hat, sagte er nicht – auch nicht auf die explizite Nachfrage eines CDU Mitglieds. Die RZ weiter „Dazu passte es ins Bild, dass er offenbar nicht mal ansatzweise mit einer Niederlage rechnete“. Der General-Anzeiger Bonn (GA) wusste zu berichten, das Zeitler sich „2011 sich in Husum um den Bürgermeisterposten beworben hatte und nachdem ihn die CDU der nordfriesischen Kreisstadt nominiert hatte, zog er seine Kandidatur nach nur zehn Tagen aus persönlichen Gründen plötzlich zurück.  Mit „dumm gelaufen“ kommentierte damals die Husumer CDU den Kurzauftritt des Zehn-Tage-Kandidaten.“

Seltsam ratlos blieb an dem Abend auch der eine oder andere Anwesende der Veranstaltung. Hatte der CDU Stadtverband zwei Wochen zuvor in der Presse noch verlauten lassen, das der CDU vier Wochen nach Veröffentlichung der Stellenausschreibung insgesamt 12 Bewerbungen für das Amt des Bürgermeisters vorlägen. Die CDU Fraktion und der Vorstand des CDU Stadtverbandes würden die Lebensläufe der Kandidatinnen und Kandidaten sichten und „werden die geeigneten Bewerberinnen und Bewerber der Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes vorstellen.“ In einer gemeinsamen Erklärung von René Zerwas für CDU Stadtratsfraktion und Franz Hermann Deres vom CDU Stadtverband hieß es u.a. im BLICK aktuell vom 20.03.2017: „Wir sind überzeugt, dass wir unseren Mitgliedern einen guten Vorschlag präsentieren können“.

Somit blieb den anwesenden Mitgliedern kaum eine „echte“ Wahlmöglichkeit, zumal über den von der CDU Stadtverbands Spitze favorisierten Kandidaten Martin Braun bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung die Rhein-Zeitung zu berichten wusste. Bemerkenswerter Weise erhielt Zeitler in einer gemäß GA „Kampfabstimmung“, trotz der nicht überzeugenden Vorstellung hinsichtlich seiner Ambitionen für das Amt des Sinziger Bürgermeisters immerhin noch 7 Stimmen von CDU Mitgliedern. Ebenfalls bemerkenswert, das seitens CDU Vorstand gegenüber den anwesenden Mitgliedern mit keiner Silbe die weiteren Bewerber erwähnt wurden. Ob hier das falsche Parteibuch maßgeblich war, das am Ende nur diese beiden Kandidaten von der CDU präsentiert wurden, sei dahin gestellt.

Mit dem gesamten Procedere der Kandidatenkür und mit einem CDU-Kandidaten, der tief im Apparat der Ahrweiler Kreisverwaltung verwurzelt ist, hat die Sinziger CDU, die allgegenwärtige Wechselstimmung in der Bevölkerung ignorierend, die Weichen auf „weiter so!“ gestellt. Ob das von den Wählerinnen  und Wählern nach 16 Jahren Bürgermeister Kroeger (CDU) honoriert werden wird?



78 Antworten zu “CDU präsentiert „einen guten Vorschlag“ für den Bürgermeisterkandidaten”

  1. Rosel Ball sagt:

    Richtig Herr Wettlaufer. Sie und alle anderen Kommentatoren haben den Nagel auf den Kopf getroffen. So desinteressiert können Sinziger Wählerinnen und Wähler hoffentlich nicht sein und am Sonntag durch ihre Stimme dieser Schreckensherrschaft und Willkür ein Ende setzen.

  2. Mario Wettlaufer sagt:

    Was bietet sich uns Sinzigern doch für ein armseliges Bild in der Kommunalpolitik!

    Da wird eine brisante Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses vertagt, weil es „… mir in 40 Dienstjahren noch nicht passiert ist, dass die Verwaltung etwas falsch kopiert hat…, so wohl Bürgermeister Kroeger. Die zur Beratung stehende Anlage zum Prüfbericht des Landesrechnungshofes mit Details, Namen und wohl auch Schadenszahlen wurde „falsch“ kopiert!

    Allerdings:

    Wer sitzt denn da im Ausschuss drin?

    Zerwas, Rene (CDU)
    Deres, Franz-Hermann (CDU)
    Kohzer, Daniel (CDU)
    Tann, Hartmut (SPD)
    Eggert, Martin (SPD)
    Hahn, Klaus (Bündnis 90/Die Grünen)
    Münch, Friedhelm (FWG)
    Ax, Heinrich (FWG)
    Thormann, Volker (FDP)

    Quelle: https://sinzig.more-rubin1.de/gremien_pers.php

    Im realen Leben alles Menschen, die Ihren Mann stehen können, aber:

    Warum ist denn von denen niemand auf die Idee einer Unterbrechung der Sitzung gekommen, damit die erforderlichen Kopien gezogen werden konnten?

    Ich bin der festen Überzeugung, dass der Bürgermeister auch kopieren kann, und der Kopierer geht auch dann, wenn ein höher besoldeter Beamter ihn bedient, wenn nicht, im Ausschuss wäre sicher jemand gewesen, der kopieren kann.

    Es wäre ein leichtes gewesen, hier die fehlenden Unterlagen bereit zu stellen, wenn man denn gewollt hätte – man wollte aber nicht, zumindest sicher nicht aus Sicht der CDU!

    Nur am Rande sei bemerkt:

    Was ist das denn für eine Vorbereitung auf eine Sitzung, die nun mal brisant ist? Weder der Bürgermeister noch der Vorsitzende des Ausschusses hatten es wohl für notwendig befunden, dieser Sitzung im Vorfeld die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken.

    Man sollte einmal rechtlich prüfen, inwieweit sich hier sogar eine Amtspflichtverletzung zugunsten einer Partei und Wahlbeeinflussung vorliegt!

    Mein Fazit:
    ===========

    Es war ein im Vorfeld abgekartetes Spiel, die brisanten Anlagen sollten vor der Wahl des Bürgermeisters nicht mehr an die Öffentlichkeit gelangen, es war bewußt und gewollt!

    Ich werfe hier zumindest einigen aus den Fraktionen klar und deutlich vor, die Bevölkerung von Sinzig für dumm zu verkaufen und die Pflichten eines ordentlichen Ratsmitgliedes zugunsten von Wahltaktik und Parteidenken zu vergessen, es war nie geplant, dass diese Anlagen vor dem 24.09.2017 beraten werden sollten.

    Sobald diese verhandelt werden, wird es Bürgermeister Kroeger sicher wieder gesundheitlich so schlecht gehen, dass er bis zum Jahresende nicht mehr im Amt gesehen wird – ich denke, er hätte auch allen Grund dazu!

    Auch hier daher mein Appell:

    Am Sonntag zur Wahl gehen, und wählen. Wählen Sie einen Neuanfang für Sinzig, und das kann nicht die CDU und ihr Kandidat sein, denn die stecken in dieser (und vielen anderen) Sache hinter den taktischen Spielchen.

    Das muss endlich mal ein Ende haben!

  3. Rolf Eversheim sagt:

    Wer sich noch gewundert hat, warum ich aus der CDU Sinzig ausgetreten bin, weiß dies spätestens nach dem Taktieren um den offensichtlich hochbrisanten Rechnungsprüfungsbericht. Wenn der Bericht ein gutes Licht auf CDU-Mann Kroeger und die ihn deckende CDU-Fraktion werfen würde, stände er längst in allen Gazetten. Es wird getrickst und gemauert bis zum geht nicht mehr. Wer möchte, dass dieses System von Grund auf erneuert wird, hat am Sonntag bei der Wahl Gelegenheit dazu. Gehen Sie bitte wählen und sorgen Sie für einen Neuanfang in Sinzig.

  4. Ehemaliges Ratsmitglied sagt:

    Wie man hört, hat der SPD Fraktionssprecher in der gestrigen Stadtratssitzung einen Eindruck vermittelt, wie Bürgermeister Kroeger mit allen Mitteln (um nicht zu sagen Tricks) versucht, die öffentlich zugesicherte Offenlegung der bisher von ihm zurück gehaltenen Unterlagen zu verhindern.
    Tann und damit die SPD ist bisher die einzige Fraktion, die ihre Fragen sehr detailliert und öffentlich zu den Ergebnissen des Prüfberichtes insbes. Dienstwagen des Bgm. gestellt hat.
    Von dem umfangreichen Fragenkatalog, den die CDU laut Vorsitzendem Deres ihrem Parteifreund Kroeger gestellt haben will (siehe GA Bericht vom 13.07.) hat man bis heute nichts weiter gehört oder gesehen. Erstaunlich das die Grünen sich hier derzeit sehr zurückhalten. Ob dies auch im Zusammenhang mit dem plötzlichen Rücktritt von Fraktionssprecher Ingo Binnewerg steht, ist noch spekulativ zu betrachten.
    Mit Hinblick auf Wolfgang Kroegers am 31.12. endende Beschäftigung als Bürgermeister von Sinzig spielt er hier offensichtlich auf Zeit. Seit rund 2 Monaten!! liegt der Prüfbericht vor. Und ausgerechnet zu der dafür geladenen Ausschusssitzung – wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl – macht eine Mitarbeiterin der Verwaltung beim Kopieren der (offensichtlich brisanten) Anlagen den Fehler, lediglich die Vorderseiten der ca. 10 Blätter zu kopieren. Und weder der Bürgermeister noch sonst jemand will dies im Vorfeld der Sitzung bemerkt haben.
    Mit dem Ergebnis, das dies erst in der Sitzung durch den Rechnungsprüfungsausschuss festgestellt wurde, und aufgrund der unvollständigen Unterlagen folgerichtig die Sitzung vertagt musste (selbstredend bis nach der Bürgermeisterwahl).
    Bürgermeister Kroeger äußerte sich wohl in der Ratssitzung, das er selbstverständlich „gerne“! dem Prüfgremium die vollständigen Unterlagen zur Verfügung stellen werde. Fragt sich nur wann dies der Fall sein wird.

    Der Sinziger CDU scheint dies in der jetzigen heißen Phase sehr willkommen zu sein…
    (… selbst wenn man mir diesen Nachsatz möglicherweise seitens der CDU als „Hetze“ interpretieren wird)

  5. Westumer sagt:

    Richtig Herr Günzel! Und wir Westumer haben nicht vergessen, wie CDU-Kroeger uns mit der Schulsporthalle ausgetrickst hat. Die bekommt jetzt Bodendorf. Die CDU findet das in allen Pressemeldungen toll und setzt sich dafür ein. Wir haben verstanden. Auch wir gehen wählen!

  6. W. Günzel sagt:

    Mir ist der Kragen geplatzt und jetzt muss ich auch einmal etwas schreiben! Diese seitenweise Anbiederei der CDU und auch von Herrn Ruch im Blättchen von Krupp geht meiner Familie und mir gehörig auf den Keks. Da ist die CDU mindestens acht Jahre im Dornröschenschlaf versunken, spürt auf einmal Gegenwind und bricht in verbalen Aktionismus aus. Anscheinend hält sie das Wahlvolk in seiner Vergesslichkeit für unwahrscheinlich naiv. Nein, wir haben weder vergessen, wie CDU-Bürgermeister Kroeger sein Amt missbraucht und wir haben nicht vergessen, wie die CDU ihren Mann immer noch deckt. Auch haben wir nicht die ineffektive SPD-Opposition vergessen und wir haben auch nicht vergessen, dass Manfred Ruch SPD-Mitglied ist. Wir werden aber nicht vergessen, zur Wahl zu gehen, damit Sinzig eine Chance auf eine bessere Zukunft hat.

  7. Bürger der Stadt sagt:

    Verehrter Herr Schmitz, so ist es, Sie haben die Fakten treffend beschrieben. Man kann es auch auf den „Punkt“ bringen: Politisch-fachliche Inkompetenz und ein nicht geringes Stück Arroganz sind bei der CDU heimisch geworden. Sowohl In der Partei, der Fraktion insbesondere und ihrem Bürgermeister Kroeger, dem dies natürlich die Amtsführung sehr erleichterte. Ergebnislose Auftritte, garniert mit hübschen Fotos waren wichtiger als seriöse, zielstrebige Aufgabenerledigung. Die wahlberechtigte Bürgerschaft kann am kommenden Sonntag hierüber wertend befinden; sie wird diese Möglichkeit hoffentlich wahrnehmen.

  8. Schmitz sagt:

    Hausaufgaben machen ist zu wenig
    Es ist in den letzten Jahren zunehmend zu einer Tradition geworden, sich ob der guten Taten für Sinzig und seine Wähler pressewirksam in das beste Licht zu rücken.
    Die Lawine an guten Botschaften der CDU Fraktion, die in den vergangenen 8 Wochen mit großen Lettern in den Zeitungen verkündet werden, werfen bei näherer Betrachtung mehr Fragen als Antworten auf (wobei sich die CDU bekanntermaßen mit Antworten eh schwer tut).
    Ein Auszug:
    – CDU Landtagsabgeordneter sagt zu, sich bei den Landesbehörden für eine zügige Abwicklung der Abstimmprozesse zum Bahnhof einzusetzen (muss aber zugeben, schlecht informiert zu sein).
    – Die CDU setzt sich für den Kreisel an der Linde ein (wie bereits vor der Kommunalwahl 2014).
    – Die CDU wird sich bei den Landesbehörden regelmäßig dafür einsetzen, dass es für die Barbarossastr. eine Lösung gibt (und hofft auf eine Aufnahme in den 5-Jahresplan 2019- 2024)
    – CDU für schnelle und zufriedenstellende Lösungen für Westumer Kita (nachdem das Thema monatelang trotz Kenntnis nicht auf der Tagesordnung stand).
    – Die CDU sichert Westumer Sportverein zu, sich auch in der Bauphase tatkräftig für das Projekt Kunstrasenplatz einzusetzen
    – Die CDU berät mit Ortsvorsteherin mit dem seit Jahren überfälligen Kinderspielplatz/ Mehrgenerationenplatz in Franken.
    – Die CDU unterstützt den seit Jahren überfälligen Bau der Schulsporthalle in Bad Bodendorf
    – Die CDU freut sich gemeinsam mit der FWG über die Baugenehmigung für den barrierefreien Anbau in Löhndorf

    Werte CDU Fraktion und CDU Stadtverband: viele der Projekte wurden jahrelang immer wieder im Haushalt vorgetragen, ohne dass die Umsetzung erfolgte.

    Warum werden beschlossene und bewilligte Projekte, für die Mittel bereit stehen, nicht umgesetzt? Warum fordert niemand die aktuellen Projektstände von Beschlüssen ein?
    Beispielhaft seien nur genannt: Zwingend erforderliche Fluchtwegetüren für die Grundschule in Bad Bodendorf. Die Dorffestgemeinschaft hatte bereits vor Jahren die erforderlichen Mittel bereit gestellt. Oder wo was ist aus dem Radwegekonzept für die Verbindung von Ahr und Rhein seit der Sperrung des Ahruferwegs im Naturschutzgebiet geworden?
    Oder wo bleibt die seit Jahren überfällige Abrechnung der Kernstadtsanierung, die Voraussetzung für weitere Fördermittel ist? Wir Bürger können die Ausrede für diese mehrjährige Verschleppung wegen angeblicher Überlastung der zuständigen Behörde nicht nachvollziehen. Stattdessen wird bereits wieder viel Geld in die Hand genommen, um das nächste Konzept beim Stadtplaner in Auftrag zu geben.
    Wo bleibt die kritische Bewertung des Stadtrates und daraus nötigenfalls zu ziehende Konsequenzen hinsichtlich des Prüfungsberichtes des Landesrechnungshofes und der intransparenten Abrechnungen zur Kurbad Bad Bodendorf GmbH, einer 100prozentigen Tochter der Stadt?

    Unter „Hausaufgaben machen“ verstehen wir Bürger etwas anderes, nämlich zu erledigende Verpflichtungen. Die Verpflichtungen und auch die Rechte dem Bürgermeister gegenüber sind in der Gemeindeordnung des Landes Rheinland-Pfalz und in der am 1.10.2009 von Bürgermeister Kroeger unterzeichneten Hauptsatzung der Stadt Sinzig klar definiert.
    Hieran muss sich jede Fraktion und jedes Ratsmitglied persönlich messen lassen. Um beim Bild der Schule zu bleiben: Die CDU-Fraktion hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht und das Klassenziel verfehlt.
    Dass hierüber jetzt öffentlich gesprochen ist, ist für sie zugegebenermaßen ungewohnt und verstörend. Und das ist gut so!

  9. Mario Wettlaufer sagt:

    Das ist für mich eine ganz einfache Gleichung:

    Keine Fragen vor der Wahl beantworten (schon gar nicht schriftlich) heißt eben nichts anderes, als sich nicht vor der Wahl festlegen oder binden zu müssen, sonst kommt es wieder zu missverständlichen Aussagen, die man dann revidieren muss!

    Schade, wenn man schon vor der Wahl Angst vor dem in der Tat großen Bürgermeisteramt hat!

  10. Rosel Ball sagt:

    Was mag denn wohl der Grund sein, warum Martin Braun keine Anfragen beantwortet? Vielleicht sind ihm schon die Ideen ausgegangen. Das hat ja wohl mit Bürgernähe nichts zu tun. Das lässt in der Tat nichts Gutes ahnen. Mir fällt die Wahl am Sonntag jedenfalls nicht schwer.

  11. Ralf Urban sagt:

    Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus: In einer aktuellen Pressemeldung des CDU-Stadtverbandes heisst es vollmundig, dass Martin Braun „beste Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters“ hat. Eine weniger gute Voraussetzung ist allerdings, wenn Martin Braun mitteilt, dass er „erst mal keine Anfragen beantwortet“. Sollte er gewählt werden, knüpft er somit nahtlos an den katastrophalen Führungsstil des bisherigen Bürgermeisters an.

    Martin Braun wird inzwischen von vielen Sinziger Bürgern kritisiert, dass sowohl in den sozialen Netzwerken als auch persönliche Anfragen von ihm nicht beantwortet werden. Nicht nur ich, sondern auch ehemalige CDU-Mitglieder haben inzwischen den berechtigten Eindruck, dass das Internet für Martin Braun „Neuland“ zu sein scheint. Falls er die Wahl gewinnt, sehe ich schwarz für freies W-LAN in der Sinziger Innenstadt und dem Ausbau des Hochgeschwindigkeit-Internets in Gewerbe- und Industriegebieten.

    Weiterhin heisst es in der gleichen Pressemeldung, dass „auch die Bahnsteigerhöhung, auf die Sinzig dringend wartet, und die in diesem Zusammenhang ausstehende Förderzusage aus Mainz zur Sprache kamen“. Wir wissen inzwischen, dass die Förderzusage aus Mainz schon lange angekündigt ist und die Verantwortlichen der Stadt bisher versäumt haben, die anstehenden Baumassnahmen in die Tat umzusetzen. Den Stein ins Rollen gebracht haben andere als der CDU-Stadtverband mitsamt des CDU-Bürgermeisterkandidaten. Das zeigte sich unlängst an dem vom CDU-Stadtverband organisierten Ortstermin am Bahnhof, wo selbst MdL Guido Ernst eingestand, dass Martin Braun und der CDU-Stadtverband noch „ihre Hausaufgaben“ zu dieser Thematik machen müssten. Die interessierten Besucher und Gäste dieser Veranstaltung hatten mehr Sachkenntnis zu diesem Thema als die Gastgeber.

  12. Mario Wettlaufer sagt:

    Nicht ernst nehmen, wer noch nicht mal den Mumm hat unter seinem richtigen Namen hier solche Dinge zu verbreiten, ist für mich nur ein Denunziant – mehr nicht!

  13. Ralf Urban sagt:

    Jetzt scheint der Wahlkampf in Sinzig richtig schmutzig zu werden! Da offensichtlich einige Interessensgruppen in Sinzig keine sauberen Argumente mehr haben, um ihren Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen, werden auf unterschiedlichen Kanälen falsche Informationen gegen Andreas Geron verbreitet: Wenn man sich eingehend mit dem Bürgermeisterkandidaten Geron beschäftigt hat, weiß man, dass er weder von einer politischen Partei, noch finanziell von irgend jemandem aktuell oder zu einem späteren Zeitpunkt unterstützt wird. Das Verbreiten von „Fake News“ ist nun leider auch in Sinzig angekommen.

  14. Mario Wettlaufer sagt:

    Der Wahlbeobachter scheint immer noch nicht zwischen „unabhängigem Kandidat“ und „unterstützten Kandidat“ unterscheiden zu können.

    Unterstützt wird der Kandidat dann, wenn man z. B. als Parteimitglied durch die Hürden im Bewerberwettkampf von den Gremien einer Partei gewählt und aufgestellt wird, und dann in der Folge auch die Partei die finanzielle Seite des Wahlkampfes übernimmt.

    Unabhängig ist der Kandidat dann, wenn er es schon mal in der ersten Hürde aus eigener Kraft schafft, die formalen Voraussetzungen zu erfüllen, um überhaupt wählbar zu werden, so muss dieser eine bestimmte Zahl an Unterstützerunterschriften aus den Wählerinnen und Wählern in Sinzig zusammen bringen, damit der unabhängige Kandidat überhaupt als wählbarer Kandidat vom Wahlleiter zugelassen wird.
    Weiterhin unabhängig ist er dann, wenn er keine Fremdfinanzierung hat, sondern jeder einzelne Akt der Wahlwerbung erst mal auf eigene Kosten durchgeführt wird.
    Auch wird ein unabhängiger Kandidat nicht von Parteien unterstützt.

    Dass es Spender im Wahlkampf gibt, ist nichts Neues und betrifft sicher alle drei Kandidaten gleichermaßen.

    Deshalb gibt es in der Tat nur einen Kandidaten, der unabhängig zur Wahl des Bürgermeisters antritt, und das ist und bleibt eben Andreas Geron!

    Da sich hier einzelne Personen für den Kandidaten Geron ausgesprochen haben, Sie lieber Wahlbeobachter aber daraus direkt eine Parteienunterstützung sehen, folge ich Ihrer Theorie mal und kann Ihnen daher sagen:

    Andreas Geron wird sogar von der CDU Sinzig unterstützt – weil ich als CDU-Mitglied nicht auf den eigenen Kandidaten setze, sondern in Andreas Geron den richtigen Kandidaten für den notwendigen Schnitt und Neuanfang sehe!

  15. CDU-Mitglied und Geron-Wähler sagt:

    Noch dazu: Es ist jeder politischen Organisation in Sinzig unbenommen, den unabhängigen Bewerber A. Geron zu unterstützen. Dies wäre deren souveräne Entscheidung und nicht zu beanstanden. Weshalb deshalb die Unabhängigkeit Gerons infrage gestellt wird, erschließt sich mir nicht.

  16. Sinzig Blog sagt:

    Lieber aufmerksamer Wahlbeobachter: Der im BLICK abgedruckte Pressebericht entspricht nicht dem Originaltext. Der Verlag kann es sich auch auf Nachfrage nicht erklären, wie die verfälschte Fassung zustande gekommen ist. Eine Richtigstellung seitens des Verlages erscheint kommende Woche im BLICK.

    Damit Sie in der Sache korrekt unterrichtet sind, nachfolgend der eingereichte Originaltext:

    Bürgermeisterkandidat Andreas Geron überzeugt

    Sinzig wählt am 24. September einen neuen Bürgermeister. Es ist erfreulich, dass sich drei Kandidaten um dieses Amt für unsere Stadt bewerben. Kaum eine Wahl hat in Sinzig im Vorfeld soviel Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern geweckt. Wir haben uns im Vorfeld intensiv mit den drei Bewerbern, ihren Qualifikationen und Zielen beschäftigt.
    Was zeichnet die Kandidaten besonders aus, was sind die jeweiligen Schwerpunkte? Sinzig braucht dringend einen Neuanfang. Unsere Stadt braucht einen Bürgermeister, der sowohl fachliche Kompetenzen wie auch die entsprechenden Erfahrungen in der Mitarbeiterführung und –Motivation mitbringt.
    Der Sinziger Andreas Geron hat sich bereits vor über einem Jahr positioniert. Als unabhängiger Kandidat, mit hoher Fachkompetenz als Diplom Verwaltungswirt und Rechtsanwalt, bringt er optimale Vorrausetzungen mit, um die anstehenden Aufgaben zum Wohle unserer Stadt und der Stadtteile zu meistern. Seine langjährige Tätigkeit als Unternehmer, seine solide Argumentation, seine Kreativität und Begeisterungsfähigkeit haben uns vollends überzeugt. Daher sprechen wir uns für Andreas Geron als Kandidaten für das Amt des künftigen Bürgermeisters von Sinzig aus. Es ist Zeit für den Wechsel – wir wählen Andreas Geron!
    Gunter Windheuser, Heinrich Ax, Paul Heinemann, Helmut Weber, Guido Linden

    Betreffend ihrer zweiten Aussage: „Und wie man inzwischen aus gut unterrichteten Kreisen aus Sinzig hört, scheint der engste Unterstützerkreis von Geron (der ihn auch finanziell unterstützt) zur Kommunalwahl 2019 mit einer eigenen Bürgerliste „Geron“ antreten zu wollen. Soviel zum Thema „Unabhängigkeit“.
    auch hierzu eine Klarstellung, das Ihre gut unterrichteten Kreise falsch informiert sind.
    Wir empfehlen die Gelegenheit zu nutzen, und Andreas Geron heute Abend ab 19:30 Uhr im Rahmen seines Informationsabend „Im Dialog“ im Haus St. Peter dazu persönlich zu befragen.

    i.A. das Redaktionsteam vom Sinzig Blog

  17. Der Wahlbeobachter sagt:

    Andreas Geron ist der einzige unabhängige Kandidat, aha! Und wird von der FWG unterstützt (siehe Pressemeldung FWG Sinzig im Blick vom 13.9.2017). Dann lieber halbschwanger wie scheinschwanger.
    Und wie man inzwischen aus gut unterrichteten Kreisen aus Sinzig hört, scheint der engste Unterstützerkreis von Geron (der ihn auch finanziell unterstützt) zur Kommunalwahl 2019 mit einer eigenen Bürgerliste „Geron“ antreten zu wollen. Soviel zum Thema „Unabhängigkeit“.

  18. Mario Wettlaufer sagt:

    Da wir ja hier im Blog auch aufklären und nicht nur rügen wollen, muss man hier fairerweise sagen, das diese Vorgehensweise vollkommen durch die Rechtslage gedeckt ist:

    https://www.gesetze-im-internet.de/bmg/__50.html

    Hier ist es klar geregelt, daher ist es verwunderlich, das es bisher anscheinend nur von der CDU umgesetzt wurde….

  19. Vater einer Jungwählerin in Sinzig sagt:

    Die CDU Sinzig hat die Jungwähler angeschrieben. Als Vater stelle ich die Frage, woher die CDU die persönlichen Daten meiner Tochter hat, um mit einem solch Wahlbrief zu manipulieren?? Diese Daten wie Geburtsjahr fallen nach meinem Kenntnisstand unter das Datenschutzgesetz.
    Wie kann es also sein, das der CDU Stadtverband an solche persönliche Daten kommt und diese für billige Wahlversprechen nutzen, die bekanntermaßen eh nicht eingehalten werden. Denn bereits 2014 hatte sich die CDU Sinzig z.B. das Thema Kindergartenplätze groß auf die Fahne geschrieben und wird jetzt 3 Jahre später kurz vor der Wahl wieder – sehr medienwirksam – zu diesem Thema – aktiv, während seit den Sommerferien in Westum für zwei Gruppen kein Platz mehr ist und die Kinder irgendwann Ende des Jahres bzw. Frühjahr 2018 in einem Container untergebracht werden.

    Geradezu lächerlich wirkt in dem Brief die Aussage: „Uns, der CDU liegt die Fortentwicklung der Digitalisierung am Herzen. Sie wissen wie enorm wichtig diese Entwicklung für unser aller Zukunft ist.“
    Dabei wurde in den vergangenen Wochen zum Beispiel dieser Blog oftmals gerade von CDU Seite lautstark geschmäht. Ein Online Statement vom Stadtverbands Vorsitzenden findet sich nirgends online und Bürgermeisterkandidat Braun hat offensichtlich seine Online Gehversuche in den sozialen Medien bereits wieder eingestellt.

    Unterzeichnet war der Brief Vorsitzenden Franz-Hermann Deres, dem stellvert. Vorsitzenden Hans-Werner Adams und dem Bürgermeisterkandidat Martin Braun.

    Ich habe meiner Tochter nach dem Lesen dieser Wahlpropaganda eine überzeugendere Wahlempfehlung aussprechen können.

  20. Der Wahlbeobachter sagt:

    Zu dem von mir genannten Thema sei der Hinweis auf einen Leserbrief gestattet, der heute in der RZ, Ausgabe Rhein-Ahr abgedruckt worden ist. Sie sehen also, eine Meinung kann man auch haben, ohne in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden!

  21. Der Wahlbeobachter sagt:

    Genau, alle WOLLEN es werden! Soviel sollte dann auch Zeit sein, dass so zu formulieren. Und Danke für den Hinweis auf die CDU-Werbung – ich erweitere hiermit meinen Einwand.
    Es wundert schon die Heftigkeit – da scheint ja doch ein wunder Punkt getroffen worden zu sein. Aber die Reaktion ist nicht anders zu erwarten gewesen. Kritik in den eigenen Reihen ist unerwünscht – das passt zum Slogan: Bürgernah
    Und dazu noch eine Anmerkung: Wenn schon auf die Netiquette verwiesen wird, sollten diese irgendwo nachzulesen sein. Alles andere ist Zensur!

  22. Mario Wettlaufer sagt:

    Was sollen die Kandidaten denn auch anderes schreiben, denn alle Kandidaten verbindet schließlich das Ziel:

    Alle WOLLEN Bürgermeister werden!

    Also ist die gewählte Formulierung aus Sicht der Kandidaten auch vollkommen richtig, denn wenn die Kandidaten selbst nicht daran glauben, Bürgermeister zu werden, werden es die Wähler vermutlich auch nicht.

    Ich vermute da auch eine politische Ecke hinter dem Pseudonym, vermutlich sogar eine, die selbst einen Kandidaten stellt – und das wäre dann m. E. sehr schäbig, sich hier hinter Pseudonymen zu verstecken, nur um Wahlkampfstimmung zu machen…

  23. Rolf Eversheim sagt:

    Wahlbeobachter hat sehr einseitig beobachtet! In der Beilage von Martin Braun im Kruppverlag vor 14 Tagen steht dick und fett als Kernbotschaft: „Martin Braun. Ihr Bürgermeister für Sinzig und seine Stadtteile!“ Da hat Wahlbeobachter sich wohl ziemlich im Ton vergriffen und deshalb gleich lieber seinen Namen nicht angegeben. Eine Entschuldigung oder Klarstellung seinerseits wäre angebracht.

  24. admin sagt:

    Lieber Wahlbeobachter, schlecht beobachtet würde ich sagen, wenn man sich Ihren Kommentar anschaut. Denn auf den von Ihnen so kritisierten übergroßen Plakaten steht unübersehbar in dreimal so großen Lettern „Ihre Wahl am 24. September“.
    Auf einen solchen Wahlhinweis verzichtete übrigens der CDU Kandidat bei seinem jüngst verteilten Werbezettel gänzlich.

    Apropos übergroße Plakate und herabschauen. War es nicht der CDU Mann Martin Braun, der beim Sinziger Stadtfest 3 Tage lang nonstop im Minutentakt von der Kirchplatzbühne während der musikalischen und kulturellen Darbietungen penetrant auf die anwesenden Besucher herabschaute?

    Und zu guter Letzt mein Apell an die Betreiber dieses Blogs: sehr gut, das hier viele Fakten und Projekte (wieder) ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, was in Sinzig seitens der Politik geschieht oder nicht geschieht. Machen Sie weiter so!

  25. Der Wahlbeobachter sagt:

    Wenn man, so wie ich, nach etwas längerer Abwesenheit wieder durch Sinzig fährt, dem fallen die Vielzahl von Wahlkampfplakaten auf – aber eins sticht heraus: „Unser Bügermeister: Andreas Geron“. Hoppla, denke ich, ist die Wahl schon vorbei? Aber ein Blick auf den Kalender zeigt, gottlob, die Wahl steht noch bevor!
    Werter Herr Geron – Ihr Plakat bzw. ihre Aussage ist Ignoranz und Überheblichkeit pur. Und Nein, Herr Geron, Sie sind, wie Ihre beiden Mitbewerber, ausschließlich Kandidat für das Bürgermeisteramt, nicht weniger, aber auch nicht mehr! „Unser“ Bürgermeister (bzw. gewählter) ist NICHT der, der die meisten Fürsprecherstimmen in diesem Neiderblock erhält oder auf übergroßen Plakaten omipräsent auf das Wahlvolk herabschaut, sondern der, der per Wahl die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Und das hat ausschließlich der Wähler in der Hand!

    >> Werter „Wahlbeobachter“ dieser Absatz Ihres Beitrags wurde entfernt, da er gegen die Netiquette des Sinzig Blog verstößt.<< Und wenn man schon hier im Blog auf andere zeigt und misslich deren "Fehler" aufzeigt, sollte dann auch vor der eigenen Haustüre, respektive der von Herrn Geron, kehren. Der Wahlbeobachter

  26. Mario Wettlaufer sagt:

    Ich habe heute morgen die RZ von heute gelesen, in der berichtet wird, das Ortsbürgermeister Martin Braun im Rahmen einer Ratssitzung noch eine Mitteilung abgibt, da inzwischen alle Rechnungen zugestellt und auch schon überwiegend bezahlt seien – die Einnahmenseite scheint also wieder glatt gezogen zu sein.

    Gleichzeitig fällt mir der Artikel „Bürgermeisterwahl im Blick“ aus der Blick aktuell – Sinzig Nr. 34/2017 vom 23.08.2017 in die Hände, in der dieses Thema im Rahmen einer Kandidatenvorstellung aller Bewerber um das Bürgermeisteramt angesprochen wurde.

    Rekapitulieren wir aber zuerst:

    http://www.sinzig-blog.de/2017/04/10/cdu-praesentiert-einen-guten-vorschlag-fuer-den-buergermeisterkandidaten/#comment-773

    Hier erklärt Martin Braun noch: „… Bei mir ist einiges liegen geblieben, es wurde einfach vergessen!…“

    http://www.sinzig-blog.de/2017/04/10/cdu-praesentiert-einen-guten-vorschlag-fuer-den-buergermeisterkandidaten/#comment-784

    Gegenüber dem General Anzeiger Bonn wird erklärt:

    „… Soweit in Gönnersdorf Gebühren und Entgelte bislang noch nicht erhoben wurden, hat das rein organisatorische Gründe. Insbesondere sind keine Abrechnungen „vergessen“ worden. …“

    http://www.sinzig-blog.de/2017/04/10/cdu-praesentiert-einen-guten-vorschlag-fuer-den-buergermeisterkandidaten/#comment-966

    Im Blick aktuell vom 19.07.2017 wird in einer Stellungnahme mitgeteilt, das irgendeine Erhebung von Entgelten seitens der Gemeinde NICHT vergessen worden sei.

    Nun zum Bericht Blick aktuell von gestern, 23.08.2017:

    „…Als Ehrenamtler ist man das „Mädchen für alles“, weiß Braun. Dazu gehöre auch Heckenschneiden oder das Ausbringen vom Streugut. Zuschulden kommen habe sich Braun in punkto Rechnungen nichts, diese wären nur verspätet abgerechnet worden. Zu Schaden gekommen ist niemand – es war einfach viel zu tun. …“

    Mein Fazit:

    Jetzt sind wir im Grunde wieder am Ausgangspunkt der Berichterstattungen angekommen: es war viel zu tun – und es wurde vergessen!

    Manchmal sollte man Theodor Fontanes Ende seines Werkes „Unterm Birnbaum“ einfach mal auch auf sich wirken lassen:

    „Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen.“

  27. Löhndorfer/Westumer und Teilnehmer am gestrigen Abend sagt:

    Diejenigen, die Andreas Geron seit längerem kennen, wissen um seine fachlichen und menschlichen Qualitäten sehr wohl. Dessen Wahl wäre ein großer Gewinn für Sinzig und seine Stadtteile. In Verwaltung, Politik und nicht zuletzt der Bevölkerung würde das Geschehen vor Ort wieder als Gegenstand seriöser, zielbezogener, auch verantwortlicher Mühen wahrgenommen. Es liegt nun am Wähler und den Wählerinnen, aus dem Desaster der vergangenen Jahre die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

  28. Rolf Eversheim sagt:

    Gestern Abend Vorstellung von Andreas Geron in Westum im vollen Saal Herges. War ich bis dahin immer der Meinung, dass Herr Geron eine gute Alternative zu den beiden anderen Kandidaten ist, bin ich jetzt der festen Überzeugung, dass Andreas Geron alternativlos ist. Beste berufliche Qualifikationen, hochmotiviert, in seinen Aussagen glasklar, als Einziger mit einem Bürgerprogramm (resultierend aus der schriftlichen Befragung der Bürger/innen), nah bei den Menschen und im Umgang sehr angenehm.

  29. Mario Wettlaufer sagt:

    Eine nicht ganz unwesentliche Frage, die auch die Qualitäten des Verwaltungsmannes Martin Braun u. U. in ein schlechtes Licht stellen können:

    http://www.sinzig-blog.de/2017/06/03/ist-fuer-sinzig-der-zug-bald-abgefahren/#comments

  30. Kritischer Beobachter sagt:

    „UNVOREINGENOMMEN UND OFFEN“ verspricht Martin Braun in seiner Wahlanzeige in der Sinziger Zeitung. Wer mag das dem CDU Bürgermeisterkandidaten und Parteimitglied denn abkaufen? Er habe „den nötigen Abstand, den es braucht, Probleme unvoreingenommen und offen zu erkennen und anzugehen“,
    „ganz gleich wie bislang gehandelt und entschieden wurde.“

    UNVOREINGENOMMEN: will Braun damit jetzt zum Ausdruck bringen, das er auf Distanz geht, zu dem, was die CDU hier in Sinzig in den letzten Jahren durch Nichtstun bzw. Duldung von Kroegers Amtsführung mit verursacht hat? Bislang war stets von „abarbeiten“ und „stärken“ die Rede.

    OFFEN für Ideen und Wünsche: während Martin Braun in seinem Wahlflyer noch die Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle genannt hatte, sind es jetzt an erster Stelle die Politik, dann die Verwaltung und an letzter Stelle vom Bürger (Bürgerinnen spielen in der heißen Phase beim CDU Kandidaten offenbar keine Rolle mehr…
    … natürlich bis auf sein „Sinziger Mädchen“).

    „Lassen Sie uns gemeinsam ein NEUES KAPITEL beginnen.“ So wie Braun sich bisher bei den Veranstaltungen und Gesprächen präsentiert hat
    (und wie man überall hört und hier im Blog in vielen Kommentaren zu lesen ist) würde das wohl eher die Fortsetzung einer unendlichen Geschichte des kommunalpolitischen Sinziger Filz werden.

    Und ob die Heirat in St.Peter eine besondere Befähigung für das Bürgermeisteramt darstellt, mag jeder für sich entscheiden. Beim diesem Kriterium dürfte sich auch so mancher Sinziger und Sinzigerin ebenfalls für den Posten berufen fühlen…

  31. Kenner von Internas mit gutem Gedächtnis sagt:

    So ist es Herr Völkner. ein Fallbeispiel, unter vielen, allerdings sehr gravierendes: Kroeger will 2002 den damaligen, hochqualifizierten büroleitenden Beamten weghaben und gegen einen eher gefügigen, von ihm quasi abhängigen ersetzt wissen. Der Beamte will aber nicht. Ergebnis: Kroeger hängt ihm disziplinarrechtliche und strafrechtliche Verfahren, ohne Ende „an den Hals“, und dies ihn grob rechtswidriger Weise „coram publico“. In Summa hatte dies schon regelrechten öffentlichen „Hinrichtungscharakter“, für den Beamten selbst, auch für dessen Familie. Das Erfolgs-Erlebnis für Kroeger war außerordentlich mager. Dies Lösung bestand darin, erstmals ein Rechtsamt einzurichten, der Beamte wurde in gleicher Besoldungsgruppe dorthin zwangsversetzt. Auslastungsgrad: Maximal 10 %. Der Schaden ist erheblich, man kann durchaus von € 100.000,00 per Anno einsetzen. Konsequenzen für Kroeger selbst: „Null“. Er wurde von der Politik, insbesondere der CDU gedeckt, das Rechtsamt selbst durch Ratsbeschluss (!) eingerichtet. Versteht dies jemand, kann jemand diese maßlose Verschleuderung von Steuermitteln nachvollziehen ?

  32. H.-J. Völkner, Bad Bodendorf sagt:

    Ich erlaube mir zunächst folgendes zu erwähnen.
    Ich bin ein Bodendorfer und gehöre zu der integeren Generation, die im Laufe des Berufslebens in erheblichem Umfang dazu beigetragen hat, dieser Republik zu großem Wohlstand zu verhelfen. Zunächst als LH-Flugkapitän sowie später als internationaler IT-Top-Manager und Unternehmensberater mit eigener Firma.

    Unter dem Aspekt von Meinungsbildung durch „Hören, Lesen, Sehen sowie Recherche“, komme ich zwangsläufig zu der Auffassung, im politisch-wirtschaftlichen Umfeld des Sinziger Stadtrates, speziell der CDU-Fraktion stimmt etwas nicht und es müsste sich unbedingt etwas ändern!
    Und wann wenn nicht jetzt.
    Der Bürgermeister wird neu gewählt!!

    In zunehmendem Umfang wurde es in letzter Zeit im Bürgermeisteramt erkennbar immer ungemütlicher. (Wenn der Herr und Meister zufällig im Büro ist und nicht wie üblich wieder mal – Presse-Omni-Present – auf Tour.) „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ ist eine gebräuchliche norddeutsche Interpretation.

    Ein Insider sagte einmal zu mir: Die ticken doch nicht sauber in der CDU-Fraktion“.
    Meine Frage: Und warum?

    Antwort: Die wissen doch seit Jahren um die Probleme, welche der Bürgermeister immer wieder auf verschiedenen Ebenen, vor allem auch im Personalbereich produzierte, und sanktionieren manches Desaster bis zum heutigen Tage.
    Damit MUSS nun Schluss sein!
    Noch einmal ein Kandidat von „Gottes sowie CDU-Gnaden“ würde garantiert bedeuten:

    „Rucke di gu, Rucke di gu,
    wir decken wieder alles zu,
    wir machen weiter wie bisher,
    das fällt uns überhaupt nicht schwer.“

    Nur ein Kandidat ist meines Erachtens partei-neutral und fachorientiert professionell. Wer den wählt, wählt eine bessere Zukunft für unser schönes Sinzig!

    H.-J. Völkner

    PS: Bei der Bundestagswahl bekommt meine Stimme die CDU. Bei der Bürgermeisterwahl natürlich Herr Geron.

  33. admin sagt:

    Aufgrund der großen Resonanz des Sinzig Blog mit mittlerweile monatlich bereits 8.000 Besuchen und rund 30.000 Seitenaufrufe (lt. Google Analytics kommen fast 90% aus Sinzig und der näheren Region), sowie fast 500 Kommentare zu den hier aufgezeigten aktuellen kommunalpolitischen Themen unserer Stadt, hat die „IG Freunde der Sinziger Kernstadt“ beschlossen, einen gedruckte „Sinzig Blog Zeitung“ herauszugeben.
    In den vergangenen Tagen wurde die Ausgabe 1 realisiert und bereits teilweise in der Kernstadt verteilt.

    Da die Resonanz darauf überaus positiv ist, wird die Zeitung „Sinzig Blog“ nach Ende der Schulferien an alle Haushalte in Sinzig und den Ortsteilen verteilt.

    Außerdem steht die Zeitung als PDF bereits ab Montag hier im Sinzig Blog als Download zur Verfügung.

    Die Herausgeber: Interessengemeinschaft Freunde der Kernstadt
    Werner Hoffmann, Uwa Degen, Kiddi Drenk, Karl-Josef Leßnig, Helga Schneider, Ernst Thelen, Gottfried Nonnast, Rudolf Hochstädter, Wiltrud Post, Hans Fuhrmann, Claudia Flück, Franz-Peter Zimmermann

    PS.: für die Ausgabe 2 würden wir uns über weitere Textbeiträge und Kommentare freuen, die mit Ihrem Einverständnis abgedruckt werden.

  34. Rolf Eversheim sagt:

    Lieber Mario,
    so machen wir es dann. Aktiv, bekennend, unterstützend für Andreas Geron. Raus gehen. Farbe bekennen. Informieren. Aufklären. Fair bleiben. So bin ich dabei!

  35. Mario Wettlaufer sagt:

    Der heiße Teil des Wahlkampfes wird ja in den nächsten Tagen bzw. Wochen beginnen, ich bin überzeugt davon, dass im Rahmen dieses aktiveren Teils des Wahlkampfes auch vieles, was hier im Blog geschrieben wurde, dann auch an die Wählerinnen und Wähler weiter gegeben werden kann und wird.

    Ansonsten liegt es auch an uns aktiveren Schreibern hier in unserem persönlichen Umfeld dafür zu werben, die Wahlentscheidung gut zu durchdenken, und dass auf Bundesebene vielleicht keine Alternative zur CDU besteht, aber auf der Kommunalebene durchaus auf die Person und die Persönlichkeit geschaut werden darf und sollte.

    Ich werde diese Trennung für mich in Anspruch nehmen (und ich war anfangs auch für den Kandudaten Braun euphorisch), und auch gerne dafür werben, dass ich nicht der Einzige bleiben werde und dass es nach heutigem Stand am Abend des 24.09.2017 nur einen klaren Gewinner des Chefsessels in Sinzig geben wird: Andreas Geron!

  36. Nie wieder CDU sagt:

    Danke, Insider II. Ich frage mich, wie bekommen wir diese Fakten über diesen Blog hinaus zu den Wähler/innen? Ich sehe die Gefahr, dass am Wahltag das Kreuz für die Kanzlerin gemacht wird (was ich auch machen werde) und dann, aus alter Gewohnheit auch bei der Bürgermeisterwahl das Kreuz bei der CDU gemacht wird, in der Meinung, es sei eine gute christliche wertkonservative Wahl. CDU-Mann Kroeger, die Stadtpartei und die FWG haben es geschafft, in Sinzig Werte wie Menschlichkeit, Anstand, Zuverlässigkeit, Verzicht auf persönliche Vorteilnahme im Amt in kleinste Bestandteile zu zerlegen. (Allein Herrn Deres dürfte man ausnehmen, doch der ist, was seine Amtsführung angeht, fast schon als naiv zu bezeichnen. Bei der Kirmes lassen ihn die starken Figuren im Hintergrund an der Bierbude sicher wieder den Grüßaugust spielen und er merkt es nicht. Aber das ist ein anderes Thema.) Was mich richtig tief erschüttert, ist das völlige Fehlen jeglichen Unrechtsbewußtseins. Es gibt für alles Erklärungen und CDU und FWG schieben sich öffentlich den schwarzen Peter zu, während sie hinter verschlossenen Türen gemeinsam die nächsten Winkelzüge vereinbaren und sich über die Dummheit der Wähler krumm und dusselig lachen. Aber noch einmal meine Frage: Wie kommt die Wahrheit über das CDU/FWG System in den nächsten Wochen zu den Bürgern, die sich nicht im Blog bewegen und den netten Herrn Braun und das System, das Sinzig an den Abgrund führt, nicht durchschauen?

  37. Insider II sagt:

    Hallo „Nie wieder CDU“. Sie haben die Gegebenheiten gut erkannt. Und auch die richtigen Konsequenzen hieraus gezogen. Innerhalb des Verwaltungsgefüges des Kreises sind Abteilungsleiter z.B. des Jugendamtes, des Sozialamtes, des Bauamtes, auch der Kämmerei, fachlich wesentlich stärker gefordert als im, Bereich der Personalverwaltung. Dies gilt auch für die Tiefe und Breite der Verantwortungsebene. Brauns und der CDU öffentliche Darstellung wird der Wirklichkeit nicht gerecht. Was vom Leiter der Personalabteilung gefordert und auch erwartet wird, ist die absolute politische Linientreue, über Personalpolitik wird massiv Parteipolitik betrieben. Und dies ließe für Sinzig nichts gutes erwarten. Die Hinterlassenschaft Kroegers würde zugedeckt, die Rücksicht auf die CDU-Ebene der Stadt und auch des Kreises wäre das oberste Postulat eines Herrn Braun.
    Auch deshalb ist Andreas Geron in hohem Maße geeignet, dieses Amt zu übernehmen. Er ist wirklich unabhängig, fachlich eine Autorität und persönlich-menschlich ein Gewinn für Sinzig.
    Die Bevölkerung hat die Wahl, möge sie diese Fakten erkennen.

  38. Mario Wettlaufer sagt:

    Doch, ich denke, das man dies nicht dem Kandidaten Braun absprechen kann und sollte, die personaltechnischen Umsetzungen und daraus resultierenden ENtscheidungen, die ja rechtlich auf sicheren Füßen stehen sollten, obliegt da schon in seiner Verantwortung, so weit darf man nicht gehen, und ihm alles an Kompetenzen absprechen, aber die Frage ist doch: Reicht das alleine denn aus???

    Meine bisher hier offen gestellten Fragen bleiben unbeantwortet, klare Konzepte zur Förderung der Stadt Sinzig werden keine vorgelegt oder erläutert, Visionäre braucht es auch in der Person von Bürgermeistern, die Frage, wo Sinzig in 8 Jahren stehen soll ist vollkommen ungeklärt bisher, und am schwerwiegendsten für mich ist die Situation, das was er zu seiner Situation als Ortsbürgermeister und den „vergessenen“ oder dann später doch nicht „vergessenen“ Aufgaben sagt – da fängt das politisieren der Aussagen und Anlügen der Öffentlichkeit schon an…

    Im Moment hat er mich noch nicht erreicht und noch lange nicht von sich und seiner Vision als Bürgermeister der Stadt Sinzig überzeugt, da keine klaren Aussagen kommen, sondern nur politisches „Drum-herum-Geschwätz“ – und das braucht Sinzig nicht, das will Sinzig auch nicht, und das hat Sinzig auch nicht verdient.

    Es braucht zupackende Hände, offene Worte, klare Konzepte und Linien – und die findet man beim Kandidaten Braun m. E. eben nicht!

  39. Nie wieder CDU sagt:

    Also, wenn ich das jetzt richtig verstehe, gibt es diese Kernkompetenz „Personalverantwortung“, mit der Herr Braun wahlkämfenderweise durchs Land zieht, gar nicht. Da wird das Wählervolk erneut von der CDU für dumm verkauft. Herr Braun ist schlicht und ergreifend Abteilungsleiter in einer Kreisverwaltung.
    Mein Blick auf die Alternative Manfred Ruch: Er hat sein ganzes Berufsleben -quasi als Aussenstehender- ÜBER Ereignisse geschrieben, ohne selber kommunalpolitische Verantwortung übernommen zu haben. Sogar seine SPD-Parteimitgliedschaft hat er wegen der Karriere ruhen lassen. Herr Twer goutiert die falsche Parteizugehörigkeit eben nicht. Ehrlicherweise macht er aus seiner Inkompetenz auch gar kein Geheimnis. Dafür will er die Sinziger Verwaltung mit Visionen führen. Bestenfalls naiv. Für mich unverfroren.
    Fazit: Ich werde Andreas Geron wählen.

  40. Unternehmer aus Sinzig sagt:

    Sehr erhellend – jetzt wird einem auch klar, warum sowohl die CDU Sinzig in diversen Presseerklärungen über ihren Kandidaten,
    wie auch Braun selbst auf seiner Internetseite, die Funktionsbezeichnung mit Gänsefüsschen versehen haben:

    … „Personalchef“ für die fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler…

    Auf seiner Internetseite hat er seine Tätigkeit zumindest korrekt noch mit Leiter der Abteilung Personal und Organisation mit 20 Mitarbeitern überschrieben

    Jedoch eines steht für mich fest:
    Entweder man ist der Chef und man hat die Verantwortung, Fürsorgepflicht und letztendlich die volle Entscheidungsgewalt,
    oder aber man lässt es, sich mit anderer bzw. höherer Kompetenzen Federn schmücken zu wollen!

  41. Sebastian Goerke sagt:

    „Verantwortlich für über 500 Mitarbeiter“ versteht Martin Braun so: Er ist der Leiter der Personalabteilung und damit für bspw. die Führung der Personalakten, Verwaltung des Urlaubes und wahrscheinlich auch Weiterbildungen für die Mitarbeiter und alles was eine Personalabteilung so zu verantworten hat. Dass er damit wirbt, für 500 Mitarbeiter verantwortlich zu sein, kann sehr leicht mit Personalverantwortung missverstanden werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das wäre in etwa so, als wenn der für das Personalwesen zuständige Mitarbeiter der Sinziger Stadtverwaltung für sich deklariere, verantwortlich für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zu sein.

  42. Sinzig Blog sagt:

    Werter Verwirrter Blick-Aktuell-Leser,
    fairerweise möchte die Redaktion von Sinzig Blog darauf hinweisen, das dieses Grußwort von Ortsbürgermeister Martin Braun, im Rahmen einer werbefinanzierten Darstellung anlässlich der Gönnersdorfer Kirmes, alljährlich von BLICK aktuell auch in der Sinziger Ausgabe veröffentlicht wird.

    Das Redaktionsteam vom Sinzig Blog

  43. Verwirrter Blick-Aktuell-Leser sagt:

    Bemerkenswert: Da schreibt „Blick aktuell“ als Reaktion auf einen Leserbrief, dass über die Gebührenpanne von CDU-Kandidat Braun in der Sinziger Ausgabe nicht berichtet worden sei, es handele sich bei dem „Vergessen“ des CDU-Kandidaten um eine Gönnersdorfer Thematik. Diese sei in der Ausgabe für Bad Breisig richtig positioniert.
    Und jetzt veröffentlicht „Blick aktuell“ in der Sinziger Ausgabe ein Grußwort von Martin Braun als Gönnersdorfer Ortsbürgermeister. Eingeladen wird zur Gönnersdorfer Kirmes. Wo liegt denn hier die Relevanz für Sinzig?

  44. Insider II sagt:

    Versuch einer Antwort: Unterhalb der Ebene des Behördenchefs -Landrat- gibt es 4 Fachbereiche (früher Dezernenten) und 17 Abt.-Leiter, u.a. M. Braun. Braun ist für die Organisation des Personales zuständig. z.B. Gehälterzahlungen, Versetzungen, Vorbereitung Einstellungen, Regelung Krankheits-Urlaubsfälle , Beihilfezahlungen und viele mehr. Für Entscheidungen von Rang hat er diese dem Fachbereichsleiter Seul vorzulegen, jener holt je nach Bedeutung die Zustimmung des Landrates ein. Horizontal sind die übrigen FB-Leiter und Abt.Leiter zu beteiligen Fallbeispiel: Einstellungen im Sozialamt bereitet er vor, der Abt.-Leiter des Sozialamtes redet natürlich „ein Wort“ mit.
    M. Braun hat für die xxx Bediensteten der Kreisverwaltung keine fachliche Verantwortung, sie liegt bei den jeweiligen Fachbereichen. Seine eigene Fach-Verantwortung beschränkt sich auf die ihm unmittelbar zugeordneten Mitarbeiter.

  45. Sentiacum sagt:

    Mir fällt gerade das Wahlprospekt von Martin Braun in die Hände, in dem er für sich in Anspruch nimmt, „verantwortlich für die fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler“ zu sein.

    Erste Frage: Wie viele Mitarbeiter/innen zählt die Verwaltung? Die letzte Zahl, die ich gefunden habe (aw-wiki) führt für das Jahr 2011 lediglich 316 Mitarbeiter/innen an. Dann wären in den letzten 6 Jahren fast 180 neue Mitarbeiter eingestellt worden.

    Zweite Frage: Ein Blick auf das Organigramm der Kreisverwaltung (http://www.kreis-ahrweiler.de/textR.php?id=280) wirft die Frage auf, was Herr Braun unter dem Begriff „Personalverantwortung“ versteht.
    Verwaltungschef ist der Landrat, dem auch direkt der Geschäftsbereich 1 untersteht. (Den Geschäftsbereich 2 leitet „Ltd. Staatlicher Beamter“.)
    Der Geschäftsbereich 1 gliedert sich in drei Fachbereiche. Den Fachbereich 1 leitet Erich Seul. Ihm unterstehen 6 Abteilungen und eine Stabsstelle. Martin Braun ist Abteilungsleiter der Abteilung 1.1 „Personal und Organisation“, die mit ihm 19 Mitarbeiter/innen ausweist. Wenn Herr Braun nun verantwortlich für die fast 500 Mitarbeiter/innen ist, tragen ja der Fachbereichsleiter Erich Seul und der Landrat keinerlei Personalverantwortung. Das ist schwer vorstellbar, zumal der Landrat den gesamten Geschäftsbereich 1 für so wichtig hält, dass er ihn persönlich leitet.

    Kann mich jemand erhellen, worin die genaue Aufgabe von Martin Braun bei der Kreisverwaltung besteht? Jede ordentliche geführte Verwaltung verfügt ja über eine Stellenbeschreibung, die erklären würde, was Herr Braun in seinem Werbeblatt denn nun mit „Personalverantwortung“ meint. Die Abteilung heißt ja auch „Personal und Organisation“. Welche organisatorischen Aufgaben sind dieser Abteilung zugeordnet?

  46. Leser der Sinziger Zeitung sagt:

    Sind der Sinziger CDU bereits die Argumente für Ihren Kandidaten Martin Braun ausgegangen, das man den Zeitungslesern in der Sinziger Zeitung zum zweiten Mal den Bericht „Direkter Draht zu den Unternehmen“ vorsetzt?
    Oder wollte man hier mit einem anderen Foto den Versuch starten, den nicht vorhandenen Visionen des Kandidaten eine neue Perspektive zu geben?

    Ob der Krupp Verlag mit einer solchen Wahlkampfunterstützung seinem Anspruch als unabhängige, überparteiliche Heimatzeitung für die Stadt Sinzig gerecht wird?

  47. Sinziger Geschäftsmann sagt:

    Auch das heute im General-Anzeiger veröffentlichte Portrait von Martin Braun gibt Sinziger Unternehmer sehr zu denken.
    Wenn es so etwas wie „Visionen“ in seinem Leben gebe, dann höchstens solche: „Das Sinzig…auch in sechs oder zehn Jahren noch viele Gaststätten im Kernbereich hat, in denen wir es uns gut gehen lassen. Und das es noch Geschäfte gibt, egal, ob Bäcker, Blumen oder Kleidung, in denen die Sinziger einkaufen gehen können. Eventuell auch zusätzlich über den Online Handel“

    Was ist das denn für eine Perspektive für die Sinziger Innenstadt, insbesondere für den Einzelhandel? Das mag ja in einem 650 Einwohner Ort wie Gönnersdorf als eine „Vision“gelten.
    Etwas überspitzt zusammengefasst „ein Tante Emma Laden und eine Kneipe mit gutbürgerlicher Küche…“.

    Hinsichtlich der wirtschaftlichen Bedeutung für die Stadt sollte Herr Braun sich hierzu einmal die wesentlichen GfK Kennziffern aus dem Schwarze Einzelhandelskonzept zu Gemüte führen:
    Umsatz gesamt (Basisdaten GfK) 92,924 Mio. €, Kaufkraft je Einwohner 5451 €, Kaufkraft gesamt 97,279 Mio. €, die derzeit von den ansässigen 85 Einzelhändler erwirtschaftet werden,
    und daraus (zumindest die tatsächlich in Sinzig ansässigen Unternehmer im Gegensatz zu den vorhandenen Filialisten) entsprechend ihre Gewerbesteuer an die Stadt entrichten.

    Braun weiter „Auch das unsere sehr wichtigen! Gewerbetreibenden entweder noch so aufgestellt sein können oder sogar noch besser…“ – wahrlich motivierende Aussichten, hier in Sinzig auch künftig sein Geschäft zu betreiben und die Verantwortung für seine Mitarbeiter zu tragen.
    Diese Aussage von Martin Braun lässt bereits deutlich erkennen, welchen Stellenwert der CDU Kandidat dem Bereich Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing beimessen wird.

  48. Mario Wettlaufer sagt:

    Ich habe den Bericht von Victor Francke im General-Anzeiger über die Kandidatenvorstellung in Sinzig gelesen.

    Wollen wir mal strukturieren:

    Martin Braun sagt, er bringe gutes Handwerkszeug mit, was er wohl gleich zu Anfang als Aktivposten für sich hervor hob.
    =======================================================================================================================

    Sicher ist ihm eine gewisse Erfahrung in der Kommunalverwaltung nicht abzusprechen, jedoch ist die Tätigkeit eines Mitarbeites, auch eines leitenden Mitarbeiters nicht 1:1 mit der Tätigkeit eines Bürgermeisters vergleichbar.
    Wie seine Erfolgsquoten als Abteilungsleiter bei der Kreisverwaltung Ahrweiler sind, kann ich nicht beurteilen, aber seine Erfolgsquoten in der jüngsten Zeit als ehrenamtlicher Bürgermeister sind zumindest lt. seinen eigenen – wenn auch sehr widersprüchlichen – Aussagen sehr überdenkenswert.

    Letztlich muss man zum Ergebnis kommen, dass er nicht mehr weiß, ob er die Pflichten als ehrenamtlicher Bürgermeister nun vergessen hat, oder doch nicht vergessen hat, aber dann nicht erklärt, warum es zu diesen Zeitverzögerungen in der Abrechnung gekommen ist.

    Martin Braun sagt, es fehle ein Marketingkonzept, was aber von einem „Profi“ erstellt werden müsse.
    ===================================================================================================

    Zunächst wäre es in der Hand als Bürgermeister einmal festzustellen, ob nicht innerhalb der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter doch welche dabei sind, die einer solchen Aufgabe gewachsen wären, denn ich halte eine solch grundlegende Aussage, „…Das kann nicht die Verwaltung…“ zunächst als NICHT belegte Aussage, denn woher will er denn jetzt als Kandidat schon wissen, welche Qualifikationen und Fähigkeiten die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben?

    Davon abgesehen wurden ja schon viele Mittel in die Beauftragung von diversen Konzepten gesteckt, die sollte man mal hervor ziehen, abstauben und schauen, ob da nicht noch was brauchbares dabei ist.

    Martin Braun sagt, er sei „…kein Visionär…“ und er „… habe kein Wirtschaftskonzept…“.
    =============================================================================================

    Hmm, überlegen wir mal:

    Da wirft jemand seinen Hut in den Kandidatenring um die Besetzung des Bürgermeister-Sessels in Sinzig, der nicht in Sinzig wohnt, zugegeben Erfahrung in der Verwaltung hat, aber mir als potentiellem Wähler nicht sagen kann, wo er die Stadt Sinzig nach „seiner“ Amtszeit sieht, ob in Fragen der Wirtschaft, des Marketings, oder auch der Frage, wie soll die Verwaltung intern aussehen (16 Jahre Kroeger haben massive Spuren innerhalb der Belegschaft hinterlassen), etc.

    Mit welchen Argumenten hat er denn das CDU-Auswahlgremium überzeugen können, der beste Bewerber aus den in der Presse berichteten insgesamt 12 Bewerbern zu sein??? Die Vita elleine kann es doch nicht sein, oder?

    Helmut Schmidt sagte mal:“Wer eine Vision hat, der sollte zum Arzt gehen!“ – aber wo wären wir heute ohne Visionen und ihre Visionäre???

    Ein Kandidat Braun ist doch mehr als unglaubwürdig, wenn er deutlich mehr als 3 Monate nach seiner Vorstellung in der Öffentlichkeit nicht inhaltlich in diesen wichtigen Bereichen gedacht und gearbeitet hat, Überlegungen aufzeigen kann, Schwerpunkte expressis verbis benennen kann, etc. ???

    Die inhaltliche Arbeit fängt doch mit dem Werben um das Amt bereits an, nicht erst dann wenn man in die sichere B-Besoldung gewählt wurde.

    Wenn er es nicht selbst kann, so hat man doch ein Unterstützungsteam, denn auch die CDU dürfte doch letztlich ein sehr großes Interesse daran haben, die Wahl mit ihrem Kandidaten zu gewinnen, oder?

    Diese, für mich erschreckende Erkenntnis aus dem Pressebericht, führt zwangsläufig zu der Annahme, dass sich Herr Braun inhaltlich bisher zumindest noch in keinster Weise mit der Tätigkeit als Bürgermeister von Sinzig befasst haben kann, kann das sein?

    Warum also sollte ich Sie wählen?

    Erklären Sie es mir!

  49. Zeitungsleser sagt:

    Im General-Anzeiger heute ein Bericht über die Kandidatenvorstellung von Martin Braun bei den Sinziger Unternehmern.

    Erster Eindruck anhand des Fotos: die Hälfte der überschaubaren Zahl der Anwesenden bestand offensichtlich aus CDU Stadtverbands- und auch Kreistagsmitglieder (von der anderen Hälfte war auf dem Bild nicht viel zu sehen).
    Zweiter Eindruck: der Bürgermeisterkandidat hat kein Konzept, keine Visionen und auch keine Ideen. Braun bezeichnet sich zwar als Ideengeber und bekennt sodann freimütig, das Gönnersdorfer Handwerker ihn auf die Vorzüge und Notwendigkeit des schnellen Internets aufmerksam gemacht hätten…

    „Es fehle in der Stadt ein Marketingkonzept“. Dies müsse jedoch „von einem Profi erstellt werden. Das kann nicht die Verwaltung“.

    Die Verwaltung respektive Bürgermeister Kroeger haben in den vergangenen 15 Jahren eine Vielzahl an Gutachten und Konzepten beauftragt, und dafür auch viel Steuergelder ausgegeben.

    Ob ift Tourismusgutachten 2004/2005, Verkehrskonzept 2006, mehrere Einzelhandelskonzepte von der Uni Bonn bis hin zu dem – immer wieder gerne genommenen – Dr. Schwarze, oder die Forschungsarbeit „Aktivieren des Stadtzentrums von Kleinstädten“ in 2012 sowie das im vergangenen Dezember vorgestellte Konzept für die Teilnahme am Förderprogramm „Aktive Stadt“. An der Erarbeitung waren teilweise Sinziger Akteuere sprich Unternehmer oder gastronomische Betriebe aktiv beteiligt, die sich mit viel örtlichen Background, Fachwissen, Erfahrungen und Visionen hier eingebracht haben.
    Der Umfang, der mittlerweile in der Verwaltung verstaubenden Vorschläge und Empfehlungen ist beträchtlich (alleine wenn man sich den Stapel an bedruckten Papier vor Augen führt).

    Es bedarf also bitte nicht noch eines weiteren Konzeptes, damit endlich auch die Wirtschafts“förderung“ in Sinzig wieder voran kommt.

    Sinzig braucht hierzu einen Bürgermeister, der es versteht, die bereits vorhandenen Empfehlungen und Visionen unter den unternehmerischen Aspekten von Zielvorgaben und Wirtschaftlichkeit mit einer strategischen Planung umzusetzen.
    Hierfür gibt es eine Vielzahl bestehender Ressourcen und Fördermöglichkeiten, die in den vergangenen Jahren viel zu oft von Bürgermeister Kroeger nicht genutzt wurden!

  50. Interessierter an Sinziger Vorgängen sagt:

    Lieber Wahlbeobachter: Der Vorgang löst sich recht einfach auf: Peter Krupp, Mitherausgeber von Blick aktuell, ist Mitglied des Vorstandes der CDU Sinzig. Alles Klar ?

  51. Bewerber Braun und Sinziger Zeitung („Blick aktuell“) . Interessant. Ein Leserbriefschreiber beschwert sich in der jüngsten Ausgabe , dass die Berichterstattung über Brauns Gebührendesaster in Gönnersdorf nicht in der Sinziger Zeitung abgedruckt wurde. Reaktion des Blattes: Man habe diese Zeitung regional aufgestellt, deshalb erfolgte diese Meldung nur in der Ausgabe Verbandsgemeinde Bad Breisig. So weit, so gut.
    Nun kommt es: Auf der gleichen Seite (!) erfolgt ein Abdruck einer Meldung des Herrn Braun, des Inhaltes, dass diese Gebührengeschichte erledigt, ein Vergessen auch nicht vorlag und die Verwaltung in Bad Breisig ohnehin verantwortlich ist.
    Frage: Ist dies nicht total inkonsequent liebe Sinziger Zeitung,, warum erfolgte diese Meldung Brauns nicht alleinig in der Ausgabe Verbandsgemeinde Bad Breisig , sondern in Sinzig ?

  52. Mario Wettlaufer sagt:

    Warum können Politiker auf allen Ebenen nicht die menschliche Größe besitzen, einfach auch mal einen Fehler zuzugeben?

    Da wird schon wieder rum geeiert und gelogen, das sich die Balken biegen, denn entweder war die erste Aussage von Martin Braun gegenüber der RZ gelogen als er sagte, er habe es vergessen, oder die jetzige Aussage in seiner heutigen Stellungnahme, es wäre nichts vergessen worden – Fakt scheint nur eins: Es wurde gelogen!

    Wie nennt man das denn, wenn eine Aufgabe nicht termingerecht erledigt wurde und selbst nach mehrmaliger Aufforderung nicht???
    Wie hätte denn Herr Braun als Vorgesetzter in der Kreisverwaltung Ahrweiler reagiert bei einem unterstellten Mitarbeiter?

    Wenn Politiker auf solch einfache Dinge nicht die menschliche Größe besitzen, da drüber zu stehen und auch mal zu sagen „Ja, ich hab da einen Fehler gemacht, das wird nachgeholt, und es ist kein Schaden entstanden!“, dann sollten diese erst gar nicht darüber nachdenken, eine Politik der Transparenz und der Offenheit zu plakatieren und für sich in Anspruch zu nehmen!

    Die sog. alte „Unteroffiziersregel“ hat auch hier Bestand:
    Verlange von Deinen Leuten nichts, was Du nicht selbst bereit bist, zu tun!

    Sie verlangen von den Wählerinnen und Wählern in Sinzig die Unterstützung und die Stimme bei der Wahl, Sie sind aber nicht bereit, etwas zu geben, nämlich hier wirklich die Transparenz, die Sie im Wahlkampf versprechen.

    Herr Braun, tun Sie bitte sich und der Stadt Sinzig den Gefallen, Ihre Kandidatur nochmals ernsthaft zu überdenken, denn wenn man schon im Wahlkampf nicht das durchhält, was man als Wahlkampfthema für sich einnimmt, dann sollte man die Zeichen der Zeit erkennen, ansonsten wird es am 24.09.2017 zu einer schmerzlichen Urteilsverkündung kommen – dem kann man entgehen!

    Die Wählerinnen und Wähler von Sinzig sind aufmerksamer denn je, halten Sie diese nie für einfaches Stimmvieh!

  53. Rein semantisches Ablenkungsmanöver des Herrn Braun. Er hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass über 5 Jahre gemeindliche Gebühren für Gönnersdorf nicht fällig gestellt wurden. dies sei nunmehr nachträglich erfolgt. Dies ist allerdings Ergebnis dessen, daß die FWG Gönnersdorf reklamiert hat, und dies mehrfach. Wenn dem nicht so gewesen wäre, stellt sich die Frage, ob diese überhaupt und evtl. zu welchem Zeitpunkt festgestellt worden wären. Abhängige Mitarbeiter einer Verwaltung würden mit einiger Wahrscheinlich mit einer Dienstpflichtverletzung konfrontiert, mit möglichen Auswirkungen. (Abmahnung usw.) Braun war in dieser Angelegenheit mehr oder weniger als Verwaltung -nicht- tätig, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Dies ist einem Normalbürger nicht zu erklären. Wie er dies nun begründet, ist sekundär, vergessen worden soll es nicht sein., entgegen einer früheren eigenen Einlassung.Was war es denn dann, diese Frage stellt sich dann, zwangsläufig.
    Jedenfalls kein Ausweis, öffentliche Geschäfte verantwortlich führen zu wollen, die aufgekommen Zweifel hieran sind nicht ohne Grund.

  54. Zeitungsleser sagt:

    „Es ist keine Erhebung von Entgelten vergessen worden“ teilt Bürgermeisterkandidat Braun (CDU) in einer Stellungnahme heute im BLICK mit. Und weiter: „Es trifft nicht zu, dass irgendeine Erhebung von Entgelten seitens der Gemeinde „vergessen“ worden seien.“
    Solcherart formulierten Aussagen erinnern einen an das kürzlich von Bürgermeister Kroeger Interview bei RPR1 zur Beendung des Klageverfahrens. Beide Orts-/Bürgermeister versuchten hierbei im Nachgang, irgendwie von sich und den eigenen Fehlern abzulenken.

    Denn nicht die „Gemeinde“, sondern Martin Braun als Ortsbürgermeister hatte auf Anfrage der Rhein-Zeitung erklärt: „Bei mir ist einiges liegengeblieben“ und „es wurde einfach vergessen“!!

    Und jetzt hat die Verbandsgemeindeverwaltung den Schwarzen Peter, versäumte Forderungen der vergangenen „vergessenen“ fünf Jahre einzutreiben.

    Hier sollte die rührige Gönnersdorfer FWG Fraktion zeitnah auch die Frage nach dem tatsächlich verbuchten Zahlungseingang zugunsten der Gemeindehaushaltes stellen.

    Und nicht zuletzt ob dies, wie in dem treffend formulierten Leserbrief von Dr. Frank Wilbertz (ebenfalls im BLICK diese Woche nachzulesen) „für die im Falle eines Wahlsieges zu erwartende Amtsführung besten Vorzeichen sind?“

  55. Zeitungsleser sagt:

    Was mutet die Sinziger CDU uns Bürgern noch alles zu? Nach 16 Jahren unter CDU Bürgermeister Kroger besteht bereits ein massiver Vertrauensverlust.
    Und der von dieser Volkspartei nominierte Nachfolgekandidat scheint ja bereits mit der Amtsführung als Ortsbürgermeister überfordert – auch wenn diese zwar ehrenamtlich, jedoch auch mit entsprechender finanzieller Aufwandsentschädigung erfolgt.
    Ein Kandidat, der seit Jahrzehnten hauptberuflich in der Verwaltung beschäftigt ist, sollte zunächst sein Haus bestellt haben, bevor er sich für größere Aufgaben – und die bestehen in Sinzig zu Genüge – berufen fühlt.
    Oder waren das eher einige Funktionäre, die sich einen willfähigen Kandidaten aus den eigenen Reihen ausgeguckt haben, damit so manches auch nach 16 Jahren Wolfgang Kroeger weiter so laufen kann?
    Das erklärt auch die hilflosen Versuche seitens der CDU, z.B. diesen Blog mit seinen informativen Beiträgen zu unterlaufen.

    Volle Zustimmung zu dem heutigen Leserbrief in der Rhein-Zeitung von Michael Pausacker!

  56. Uwa Degen sagt:

    „Sinzig braucht einen Neuanfang“ ließen unsere Kommunalpolitiker Anfang des Jahres in der Frage einer möglichen Kandidatur von Amtsinhaber Wolfgang Kroeger (CDU) verlauten. Die CDU präsentierte, nachdem sie ein Dutzend Bewerber geprüft hatte, Martin Braun als ihren Favoriten in der Nachfolge von Bürgermeister Wolfgang Kroeger.
    In Folge wurde die CDU nicht müde, Martin Braun als den versierten Verwaltungsfachmann heraus zustellen. Seit Jahrzehnten in der Kreisverwaltung tätig, Leiter der Abteilung Personal und Organisation, verantwortlich für 500 Mitarbeiter und zudem seit 1994 aktiv in der Kommunalpolitik tätig, davon seit 13 Jahren als Ortsbürgermeister. Er wolle die Verwaltung in Sinzig modernisieren und Beschlüsse zeitnah und transparent abarbeiten. Der Inbegriff der Korrektheit, ein auf den ersten Blick sympathischer Kandidat, der in den letzten Wochen keine Gelegenheit auslässt und von der Kirmes bis zur Beerdigung auf jeder Hochzeit in Sinzig und den Stadtteilen tanzt.

    Und dann der Hammer: gegenüber der Rhein-Zeitung erklärt der amtierende CDU Ortsbügermeister Braun auf Nachfrage, dass „es einfach vergessen wurde“, in den vergangen fünf Jahren Nutzungsgebühren in Rechnung zu stellen. Es sei bei ihm einiges liegengeblieben. Braun ist seit 2004 alleine verantwortlich für die Vergabe von Grabstellen oder die Vermietung des Dorfgemeinschaftshauses. In einem rund 650 Seelen Dorf eigentlich recht überschaubare Aufgabe sollte man meinen.
    Auf das „Vergessen“ bereits im September letzten Jahres angesprochen, hatte Braun mehrfach seine zugesagten Fristen zur Erledigung der Angelegenheit verstreichen lassen. Nach neun Monaten Untätigkeit versucht er dies in erneuter Sitzung vor der Öffentlichkeit zu vertuschen und lässt den Antrag in den nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung verlegen. „Es entstehe kein Schaden für die Gemeinde“ so seine Aussage.

    Ist ein solcher Kandidat, der alle Gelegenheit hatte das Versäumnisse nachzuholen und es nicht tut, überhaupt geeignet für den Neuanfang in Sinzig? Einer dem es gelingt, das verloren gegangene Vertrauen der Sinziger Bürgerschaft wieder zu gewinnen? Ein Kandidat der, im Gegensatz zum Amtsinhaber Kroeger, Vorgänge und Entscheidungen transparent gestalten wird und dies in aller Konsequenz auch über politische Parteiinteressen stellt? Nach den jetzt bekannt gewordenen Enthüllungen erweckt Martin Braun nicht mehr den Eindruck, das er derjenige ist, dem dies gelingt.
    Sinzig braucht einen Bürgermeister ohne Parteigeklüngel, geradlinig, bürgernah und mit Fachkompetenz. In der nächsten Amtsperiode gilt es für ihn, vieles wieder aufzubauen, was sein Vorgänger, auch ermöglicht durch Wegsehen oder Tolerieren der Sinziger CDU und FWG, vernichtet hat. Es ist die Zeit für einen unabhängigen Sinziger, es wird Zeit für den Bürgermeisterkandidaten Andreas Geron.

    Uwa Degen für die Freunde der Sinziger Kernstadt

  57. Betroffener sagt:

    Der unsägliche Umgang mit öffentlichen Geldern durch den CDU-Kandidaten Martin Braun macht einen an sich schon fassungslos. Dann noch zwei völlig verschiedene Erklärungen gegenüber der Rheinzeitung und dem Generalanzeiger. Unglaubwürdiger geht es nimmer. Der Kandidat hat sich selber disqualifiziert. Bleibt zu hoffen, dass er die Notbremse zieht, ehe er sich noch weiter selber demontiert, was nicht nur zu seinem zu Schaden wäre, sondern auch zum Schaden seiner bedauernswerten Familie.

  58. Nachbarbürger von Sinzig, aus Waldorf sagt:

    Martin Braun wurde am 25.05.2014 mit großer Mehrheit zum Ortsbürgermeister in Gönnersdorf gewählt. Seine Entscheidung ,auf die Erhebung von Gebühren für die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses sowie des Friedhofes zu verzichten, geht bis in das Jahr 2012 zurück, so die örtliche Presse. So kann man natürlich bei der Wahlbevölkerung auch Eindruck machen. Es erhebt sich die Frage, einmal vorsichtig formuliert, gibt es da einen relevanten Zusammenhang ? War möglicherweise seine Handlungsweise gar nicht so unbedarft, wie er dies nunmehr hinzustellen versucht ? Auch eine Frage, die die Kommunalaufsicht beim Kreis bedenken sollte.

  59. Ein Breisiger sagt:

    Es ist schon ein ganz schönes Stück, was sich Herr Braun als Bürgermeister von Gönnersdorf geleistet hat. Es zeigt aber auch, dass in der VG Bad Breisig ebenfalls ein Transparenz-Problem existiert. Bürgermeister Weidenbach ist ja nicht erst jetzt mit der von ihm geführten Verwaltung für die Durchführung der Abrechnungen zuständig. Da hätte es durchaus auffallen dürfen, dass nichts zum Abrechnen vorhanden ist. Selbiges gilt übrigens auch für den Gönnersdorfer Rechnungsprüfungsausschuss. Im Dorf wissen doch alle, wenn bei Festen das Dorfgemeinschaftshaus vermietet wird, oder wenn jemand beerdigt wird. Da darf dem Rechnungsprüfungsausschuss durchaus auffallen, dass keine Abrechnungen dazu vorliegen. Den Presseberichten nach hat dieser jedoch jeweils einstimmig den Jahresabschlüssen zugestimmt.

    Für Sinzig kann das doch nur eines bedeuten: Herr Braun zeigt am praktischen Beispiel, wie er die im Wahlprogramm propagierte Transparenz leben will. Wer aus Datenschutz-Gründen einen TOP in den nicht-öffentlichen Teil verlagert und dann keine datenschutzrelevanten Punkte angesprochen werden, möchte nicht transparent sein. Das ist zum einen dem Bürger unfair gegenüber und zum anderen ein starkes Argument, am 24. September nicht für Martin Braun zu votieren, sondern sich für einen der beiden anderen Kandidaten zu entscheiden.

  60. Mario Wettlaufer sagt:

    Unterstellt, dass der Kandidat Braun in seiner ersten Aussage zugegeben hat, das die Abrechnungen schlichtweg vergessen wurden, und unterstellt, das er dies nun gegenüber dem GA revidiert, so gilt hier das gleiche wie bei Bürgermeister Kroeger:

    Es gilt das gesprochene Word, gesagt ist gesagt!

    Letztlich wäre auch das in der Tat ein Armutszeugnis und so langsam muss man überlegen, ob nicht ein alter Filz mit einem neuen Filz überlagert werden wird…

    Hier hätte man bereits Transparenz walten lassen können und offen damit umgehen, so wie es Braun ja für sich und seine Zeit als Bürgermeister von Sinzig in Anspruch nehmen möchte – warum gilt das aber nicht für seine Zeit als Bürgermeister in Gönnersdorf?

    Es kommen immer mehr Fragen – aber keiner ist bereit, dringend notwendige Antworten zu geben…, und irgendwann wird ein Punkt kommen, an dem zu überlegen ist, inwieweit ein Kandidat noch tragbar ist!

  61. admin sagt:

    Update: „Dem Kandidaten droht Ärger – Freie Wähler schalten Kommunalaufsicht ein.“ berichtet der General-Anzeiger in seiner morgigen Ausgabe
    Hierin ist zu lesen, das sogar seit Mitte 2012 (fünf Jahre) sowohl von einheimischen wie auswärtigen privaten Nutzern des Dorfgemeinschaftshauses in Gönnersdorf keine Nutzungsentgelte mehr berechnet worden sind. Der Gönnerdorfer Fraktionschef Marx bezieht hierzu gegenüber dem GA konkret Stellung, das Braun im September letzten Jahres zugesagt hatte, die ausstehenden Forderungen gegenüber den Nutzern zeitnah geltend zu machen. „Zunächst bis Oktober 2016, später bis Dezember 2016 und zuletzt bis zum ersten Quartal 2017 hatte er die Erledigung zugesagt. Darauf hatten sich die Ratsmitglieder verlassen.“ Weiter heißt es in dem GA Bericht, das die FWG nun die Aufsichtsbehörde eingeschaltet und gebeten habe, mit Maßnahmen der Kommunalaufsicht eine umgehende Geltendmachung der Forderungen zu veranlassen.
    Da die eigentliche Rechnungen von der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig geschrieben werden, bemüht sich CDU Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach um Schadens-Abgrenzung und äußert sich dazu: „Die Gebührenerhebung wird, wie in der Gemeinderatssitzung vom Ortsbürgermeister ausdrücklich zugesagt, in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung bis Ende des Monats Juli vollständig abgerechnet sein, so dass für die Gemeinde kein finanzieller Nachteil entsteht.“
    Und Bürgermeisterkandidat Braun revidiert in einer Stellungnahme gegenüber dem GA seine ursprünglich in der RZ getätigte Aussage, das keine Abrechnungen „vergessen“ worden seien sondern aus organisatorischen Gründen nun erfolgen können.

    Der vollständige Bericht erscheint morgen in der Printausgabe und ist bereits jetzt auf der Seite vom General Anzeiger Bonn veröffentlicht
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/mehr-ahr-und-rhein/Dem-Kandidaten-droht-%C3%84rger-article3596608.html

  62. Sinziger Unternehmer sagt:

    Sehr sympathischer Wesenszug des CDU Bürgermeisterkandidaten Braun:
    vielleicht lässt er dann in Sinzig auch mal die Gewerbesteuer als eines von vielen Dingen liegen und vergisst darüber die Zahlbescheide der letzten Jahre.
    Ich denke mir, Sinzig kann sich dann, auch an rücksiedlungswilligen, Unternehmen kaum noch retten.
    Bleibt lediglich die leidige Frage nach verfügbaren Grundstücken für Unternehmen.
    Das Rickgelände, die Jahnwiese und auch das vor Jahren in Löhndorf verschollene Gewerbegebiet wären in null komma nix ausgebucht,
    und es kämen ganz bestimmt auch die, von von seinem Parteigenossen und Noch-Bürgermeister Kroeger immer wieder fabulierten, vielen hundert Arbeitsplätze in Sinzig zustande.

    Meint mit einem Augenzwinkern
    (und ganz ohne phantasievoller Verschwörungstheorien)

    Ein Sinziger Unternehmer

  63. Steuerzahler sagt:

    Auf ein offenes Wort zum heutigen Bericht in der Rhein-Zeitung „Braun räumt Versäumnisse ein“:
    Werter Herr Braun,
    im Gegensatz zu Gönnersdorf obliegt in Sinzig dem Bürgermeister die Verwaltung nicht nur für einen sondern für fünf Friedhöfe (Sinzig, Bad Bodendorf, Westum, Löhndorf und Franken plus noch einen weiteren auf „stille Reserve“ mit viel Steuergeldern geparkten). Frage: Wie soll das denn dann hier künftig mit den fälligen Gebührenrechnungen vonstatten gehen?

    Man mag gar nicht erst darüber nachdenken, was dann beispielsweise aus dem, unter Noch-Amtsinhaber Kroeger seit Jahren bereits in Bearbeitung befindlichen, Abrechnungsverfahren der Innenstadtsanierung wird.
    „…einfach vergessen“!

  64. Mario Wettlaufer sagt:

    Das ist verfahrenstechnisch natürlich schon ein Stück weit blöd, wenn so etwas in der nun langsam beginnenden, heißer werdenden Phase des Rennens um den Chefsessel bekannt wird.

    Auch wenn im April 2017 bekannt gegeben wurde, wer denn der Wunschkandidat der CDU Sinzig ist, so muss es dennoch für den Bewerber Braun bereits um einiges früher doch gedanklich dazu gereift sein, den Hut in den Ring werfen zu wollen.

    „Das Haus sollte bestellt sein.“ sagt man – und es wäre dann sicherlich genügend zeitliche Kapazität gewesen, solche „Altlasten“ abarbeiten zu können, denn wie man sieht, es wird einem nun um die Ohren geschlagen und es erzeugt kein besseres Bild für jemanden, der Bürgermeister werden möchte.

    So wird kein Vertrauen erzeugt!

  65. Ehemaliges CDU-Mitglied sagt:

    Martin Brauns Verhalten stellt somit keine, nach fast 16 Jahren des CDU Parteigenossen Kroeger vom Rat und vielen Bürgern herbeigesehnte, Option für einen „Neuanfang“ dar!
    Wer als Ortsbürgermeister eines 650 Einwohner Ortes diese elementare Verwaltungsaufgabe „einfach vergisst“ und es dann innerhalb von 9 Monaten nicht schafft, sein Versäumnis nachzuholen, und am Ende auch noch mittels einer nichtöffentlichen Sitzung zu vertuschen versucht, kann und sollte sich ein jeder Sinziger Wähler ausmalen, wie dies künftig in unserer Stadt laufen würde.

    Ich bin entsetzt, welch „guten Vorschlag“ die Sinziger CDU den Bürgerinnen und Bürgern für diesen Neuanfang zur Wahl stellt!

  66. Sinziger Bürger sagt:

    „Bürgermeister Braun räumt Versäumnisse ein“ lautet die heutige Schlagzeile im Lokalteil der Rhein-Zeitung (RZ).
    Seit Jahren werden in Gönnersdorf von der Gemeindeverwaltung keine Gebühren mehr für die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses und des Friedhofs in Rechnung gestellt berichtet die RZ Ans Licht kam dies bereits im September 2016. Damals wurde der CDU Ortsbürgermeister Braun von der FWG zur Rede gestellt. Und Braun räumte die Versäumnisse ein. „Bei mir ist einiges liegengeblieben“ erklärt Braun auf Anfrage der RZ, „es wurde einfach vergessen“. Und „Es entstehe der Gemeinde keinen Schaden“…

    Unklar ist immer noch, um wie viele Fälle und wie viel Geld es hierbei geht! Laut Hochrechnung des FWG Vorsitzenden handelt es sich hierbei um weit mehr als 10.000 EUR. So seien die Entgelte für die Friedhofsbeisetzung seit 2014!! nicht mehr erhoben worden.
    Da Braun in der Sache zwischenzeitlich offenbar nicht viel unternommen hatte, ließ die Gönnersdorfer FWG erneut diesen Punkt auf die Tagesordnung setzen. Doch der TOP „Zahlenmäßige Darstellung der offenen Entgelte…“ wurde von Bürgermeister Braun auf den nichtöffentlichen Teil gesetzt. Begründung seitens Braun, es handele sich auch um personenbezogene Daten. FWG Fraktionsvorsitzender Marx kann das laut RZ nicht nachvollziehen „Ich habe mich sehr gewundert, dass das Thema in die nicht öffentliche Sitzung verschwindet“.

    Ein typischer Fall von CDU Kommunalpolitik, zumal Martin Braun seit Anfang April der erklärte Kandidat der Sinziger CDU für die Bürgermeisterwahl in Sinzig ist. Die CDU wirbt insbesondere mit Brauns jahrelanger Erfahrung und Kompetenz als Kommunalpolitiker und Verwaltungsfachmann.
    Hier sollte sich jetzt jeder CDU Wähler in Sinzig die Frage stellen, ob Martin Braun, dem es offenbar in einem Dreivierteljahr nicht gelingt, die „vergessenen Abrechnungen“ der letzten Jahre auf die Reihe zu bekommen, tatsächlich ein guter und verantwortungsbewusster Bürgermeisterkandidat für Sinzig darstellt.

  67. Mario Wettlaufer sagt:

    Gerade der Blickwinkel auf wirtschaftliche Fragestellungen und die im Prüfbericht vorhandenen Antworten könnten doch sehr interessant sein…, in die eine – wie auch in die andere Richtung!

  68. Verwaltungsinsider sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Eversheim, Danke für Ihre Mühe. Nach den Vorschriften der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz ist der Prüfbericht dem Stadtrat bekanntzugeben; die einzelnen Ratsmitglieder haben das Recht auf Aushändigung aller Unterlagen. Anschließend ist der Prüfbericht offenzulegen, Ort und Zeitpunkt sind bekanntzugeben. Ideal wäre sicher dessen Einstellung in das Internet. Dies die gesetzlichen Vorgaben. Frage ist allerdings, wann diese erfüllt werden.
    Es muss allerdings gesehen werden, dass die in Kritik stehende Amtsführung und dessen Amtsverständnisses Kroegers nicht „per se“ Prüfungsgegenstand sein können. Es werden vorrangig wirtschaftliche Fragen aufgegriffen. Dennoch wird der Prüfbericht interessant werden.

  69. Rolf Eversheim sagt:

    Az.: Pr-0500.07-5 Speyer, den 26.06.2017

    Sehr geehrter Herr Dr. Eversheim,

    es ist beabsichtigt, der Stadt Sinzig die Prüfungsmitteilungen bis spätestens Ende August, nach Möglichkeit aber noch im Lauf des Juli 2017 zuzustellen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Alexander Hartenstein

    Alexander Hartenstein
    Rechnungshof Rheinland-Pfalz
    und
    Stabsstelle des Landesbeauftragten
    für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung

    Gerhart-Hauptmann-Straße 4
    67346 Speyer

    Diese Information habe ich soeben erhalten. Es freut mich für den stark in der Kritik stehenden Bürgermeister Kroeger, dass er nunmehr Gelegenheit hat, die Öffentlichkeit mit einer umgehenden Offenlegung des Prüfungsberichtes davon zu überzeugen, dass Kritikpunkte seiner Amtsführung, insofern sie vom Prüfungsbericht erfasst werden, unbegründet oder falsch sind. Auf eine zügige Offenlegung des Prüfungsergebnisses vor den Wahl sollte in jedem Fall CDU-Kandidat Braun drängen, der Herrn Kroegers Nachfolge antreten möchte und der im Wahlkampf durch die Kritik an seinem Parteifreund und Amtsinhaber Kroeger und der Sinziger CDU starken Gegenwind verspürt. Er könnte damit bereits vor dem Wahltag zeigen, dass er für Transparenz, Offenheit und einen neuen Führungsstil steht. Ich würde es ihm und uns wünschen.

  70. Polit-Insider sagt:

    Die Bezugsachse zur Kreisverwaltung, vielleicht auch zum Landrat, wird in ihrer Bedeutung überschätzt. Braun ist dort in ein strenges, von weiteren Vorgesetzten, bis hin zum Landrat, geprägtes Entscheidungs-Umfeld eingebunden. Insbesondere in personellen Vorgängen wird absolut loyales Verhalten erwartet -und auch geboten-, ansonsten würde er diese Position nicht begleiten. Diese Loyalität würde Braun auch in Sinzig nicht ablegen können. Es fragt sich deshalb sehr, ob er überhaupt in der Lage wäre, die Interessen Sinzigs mit der erforderlichen Unabhängigkeit wahrzunehmen.
    In finanzieller Hinsicht (Fördermittel) ist der Bezug zum Land, der Landesregierung, den jeweiligen Ministerien und deren Unterbau von wesentlich größerer Bedeutung als die zum Landkreis; die Kreisverwaltung ist weithin reine „durchlaufende“ Behörde. Dieser Aspekt würde es geradezu gebieten, eben nicht einen Parteimann der CDU zu wählen. Ein Unabhängiger wie Andreas Geron würde sich erheblich leichter tun beim Aufbau entsprechender Bezüge „nach oben“. Dessen geradezu überragende Fach-Kompetenz, sein von Menschlichkeit geprägtes Grundverhalten wäre ihm hierbei sehr intern und auch extern behilflich.
    Die Kandidatur Brauns, von der Kreis – CDU mit initiiert, dürfte einen anderen Hintergrund haben: Man befürchtet, dass die CDU den Bürgermeister in Sinzig verlieren wird. Ein durchaus absehbarer Vorgang, ursächlich durch das von der CDU mitgetragene Amtsverständnis Kroegers bedingt. Man hat schon auf Kreisebene die Mehrheit verloren und ist auf die FWG angewiesen, ein Verlust in Sinzig würde auch die Kreis-CDU und deren Landrat weiter schwächen. Auch dies muss man sehen, ist aber absolut kein Grund für die Wahlbevölkerung in Sinzig, das Fehlverhalten der CDU vor Ort und auf Kreisebene, deren Schwächen, quasi per Stimmzettel auszugleichen. Die Interessen der Stadt Sinzig haben Priorität.

  71. Dienstleister aus der freien Marktwirtschaft sagt:

    CDU Bürgermeisterkandidat Martin Braun stellt in der Interviewserie der Sinziger Stadtnachrichten wie auch auf seiner Homepage, besonders seine 13 Jahre Erfahrung als Leiter der Personalabteilung mit fast 500 Mitarbeiter heraus. „Die Stadtverwaltung Sinzig zu modernisieren „als einen modernen Dienstleister“ sieht Braun als einer seiner zentralen Grundsätze für seinen Wahlkampf. Der Begriff Behörde im alten Sinne hält er für überholt. Hierzu sei auch ein Leitbild für die Stadtverwaltung erforderlich. Die Kreisverwaltung hat ein solches Leitbild bereits vor 20 Jahren eingeführt.
    Am 06.April berichtete Bürgermeister Kroeger in der Stadtratssitzung, das die Baugenehmigung für den Quellensteg erst nach über einem halben Jahr seit Antragstellung durch die Kreisverwaltung erteilt worden sei. Die Kreisverwaltung habe die Verzögerung mit Personalknappheit begründet.
    Zu dieser Aussage von Kroeger (CDU) stellte Bürgermeisterkandidat Andreas Geron am 22.04.2017 klar: „Das Gesetz geht davon aus, dass nach drei Monaten über einen Bauantrag entschieden worden sein muss (§ 75 Verwaltungsgerichtsordnung).
    Und weiter „Personalknappheit erkennen die Gerichte nicht als Grund für eine längere Bearbeitung an (so z.B. Verwaltungsgericht Trier Urteil vom 19.10.2016 – Aktenzeichen 5 K 2567/16.TR).
    Ein „Mitarbeiterengpass“ ist als allgemeines Risiko anzusehen, das durch eine entsprechende Organisation ausgeglichen werden kann, so dass darin kein zureichender Grund für eine verzögerte Bearbeitung zu sehen ist. Dies gilt generell für behördeninterne Ursachen der Nichtbearbeitung.“ kommentiert Andreas Geron auf seiner Homepage diese unzulässige Verzögerung.
    D.h. hier hätte Martin Braun seine Kompetenz und Erfahrung für Sinzig einsetzen sollen und nach dem Gesetz auch müssen.
    Kein Wunder also, das Braun bei seiner Infoveranstaltung im Winzerverein mit Fragen zum Quellensteg konfrontiert wurde.
    Anscheinend ist die im Leitbild der Kreisverwaltung manifestierte Aussage bezüglich „verlässliche Dienstleistungspartner“auch nach 20 Jahren dort noch nicht gelebte Praxis. Es sei denn, das die wahre Ursache dieser Verzögerung möglicherweise auf parteipolitische Erwägungen einer „harmonischen“ Zusammenarbeit von CDU Bürgermeister und CDU-Landrat zurück zu führen ist…
    Es ist Zeit für einen unabhängigen Bürgermeister, dem es um die Sache und die Weiterentwicklung unserer Stadt und unserer Ortsteile geht!

    Der ausführliche Kommentar von Geron ist hier nachzulesen: http://www.andreas-geron.de/2017/04/22/loesung-fuer-den-quellensteg-kommunalpolitik-im-schneckentempo/

  72. Ehemaliges CDU Mitglied sagt:

    „Kein Makel, CDU-Mitglied zu sein“. So lautet die heutige Schlagzeile zum Bericht über den CDU Bürgermeisterkandidaten Martin Braun aus Gönnersdorf. Es sei durchaus von „Vorteil, die Dinge von außen betrachten zu können“ erklärte Braun. Ob sich das in der Tat als ein Vorteil für Sinzig erweisen sollte, wurde von seinem CDU Parteifreund und Amtsinhaber Wolfgang Kroeger über zwei Amtsperioden widerlegt.
    Oder anders formuliert, Kroeger hat Sinzig mehr von außen betrachtet und geschaut, wo er welche „faulen“ Eier in dem „Sinziger Nest“ platziert bekommt. Sei es mit dem Verscherbeln der Präparandie – die Mitgift war dann die Baugenehmigung des Penny Marktes. Oder der zweimalige Versuch auf der Jahnwiese – ein weiteres Filetstück der Stadt – ebenso Discounter oder Supermärkte zu platzieren. Mit diesen, der Politik und Bürgern präsentierten Ü-Eier, musste der CDU Bürgermeister jedoch aufgrund starker Proteste am Ende wieder einpacken.
    Und auch sonst hat der bisherige CDU Bürgermeister bereits an vielen Stellen verbrannte Erde hinterlassen. Oftmals mit Wissen und Zustimmung seiner Partei. Und, wie das jüngste Abstimmungsergebnis zur Fortführung der unsinnigen Planung für ein NVZ auf dem Rickgelände belegt, das CDU Bürgermeister nicht, wie Braun sich versuchte zu verkaufen, unabhängig agieren, sondern zur Durchsetzung sehr gezielt den Parteiapparat der CDU nutzen. Dies zeigte sich auch bei der Veranstaltung von Martin Braun die starke Präsenz mit CDU Landrat Pföhler in der ersten Reihe.

  73. Ein Freund des Altstadt-Kernes Sinzig sagt:

    „Ruch will Bürgerbeteiligung in Sinzig ausbauen“ schreibt die Rheinzeitung zum weiteren Bürgermeister-Kandidaten Manfred Ruch (58) Demnach sollte er eindeutig die über 3000 Unterschriften, die sich gegen das Kroeger`sche Projekt auf dem „Rick-Gelände“ (NVZ) ausgesprochen haben, respektieren und auch konkret unterstützen wollen. Ansonsten wäre die Umsetzung dieser bereits gegebenen bürgerschaftlichen Beteiligung im Sinne von Ruch eine „Worthülse ohne Inhalt“. Gleiches gilt auch für dessen Partei, die SPD Sinzig, um deren Wahlunterstützung Ruch gebeten hat. Sie wird ihm diesen Wunsch auch sicherlich uneingeschränkt erfüllen. Diese Zeilen richten sich nicht gegen die Person des Herrn Ruch, eine absolut respektable Bewerbung.

  74. Politisch interessierte Bürgerin sagt:

    NVZ auf Rick-Gelände: Ein Wortwechsel mit dem Kandidaten der CDU, Martin Braun. Ein Ralf Urban frug nach, ob er -Braun- für oder gegen diese Ansiedlung ist. Er erwarte eine „klare und ehrliche“ Antwort.
    Eine Antwort kommt auch: Braun-sic- „Genau. Der Vorgang muss transparent und genau dargestellt werden. Keine unnötige Verzögerung, aber auch nicht schnell durchjagen“

    Haben alle verstanden, was er nun möchte, alles klar ?

    Quelle: facebook, Martin Braun

  75. Löhndorfer Kommunalpolitiker sagt:

    Eher ein Nachteil, die vermeintliche „Nähe“ zum CDU-Landrat. Die Kreisverwaltung, der Landrat, hat zwischen den Interessen, Vorstellungen und Potentialen der kreisangehörigen Kommunen abzuwägen. Entsprechend würde diese natürliche Gegebenheit eine kraftvolle, nicht von derartiger Rücksicht auf andere Gemeinden geprägte Vertretung der Stadt Sinzig absolut erschweren. Dies gilt insbesondere für die Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel; die Kreise können auf dieser Ebene durchaus „steuernd“ tätig werden. Schon unter Kroeger -CDU- hat die Stadt Sinzig diesbezüglich keine „Ruhmesblätter“ erworben, zum nicht geringen Nachteil der Stadt.
    Fakt ist demnach, dass sich der von den Parteien und Wählergruppe -jene ist auf der Kreisebene politisch verankert- unabhängige, von erheblicher Sachkunde geprägte Bewerber Andreas Geron insbesondere auf der Finanzebene unbefangener und damit erfolgreicher für die Stadt ein- und durchsetzen kann.

  76. Sentiacum sagt:

    Weißer Rauch war über dem Sinziger Schloss zu sehen – Habemus papam, die Sinziger CDU hat endlich einen Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters nominiert. Das wäre unter normalen Umständen kein Grund, zur Feder zu greifen. Allerdings: vielleicht sind die Umstände für die Sinziger CDU normal? Dann wäre es erst recht ein Grund, genau hinzuschauen.

    Es war schon unverfroren von der CDU-Führung, neben Martin Braun einen zweiten Kandidaten zu verheizen, der, um es kurz und höflich zu formulieren, chancenlos war. Ehrlich wäre es gewesen, nur einen Kandidaten vorzustellen und dies zu begründen. Den Einwand von Mario Wettlaufer, dass die Wahlberechtigten sich aus Protest der Stimme hätten enthalten können, kann ich nicht gelten lassen. Wenn man den Kandidaten Martin Braun für geeignet befunden hätte, ihm aber seine Stimme verweigert hätte, hätte man den Esel gemeint und den Sack geschlagen.

    Befremdlich war auch, dass bereits vor der Wahl der Kandidat Braun mit Eckdaten zu seiner Person als „aussichtsreich“ in der Presse hochgelobt wurde, ohne dass der andere Kandidat überhaupt sonderlich erwähnt wurde. Wurde Braun von den eigenen Leuten als so schwach eingeschätzt, dass „man“ das Durchstechen der Information an die Presse als nötig, weil hilfreich erachtete?

    Der Königsmacher des CDU-Bürgermeisters Wolfgang Kroeger, der im Rathaus zum 31.12.2017 einen Scherbenhaufen hinterlässt, kam seinerzeit aus der Spitze der Kreisverwaltung. Es fällt schwer zu glauben, dass es diesmal anders gelaufen sein könnte.

    Die Frage nach dem „warum?“ wird die CDU sicherlich offen und ehrlich im internen Kreis diskutieren, wenn es denn die Mitglieder wirklich interessiert.

    Sieht man von dem allem einmal ab, so bleibt der Eindruck eines passablen Kandidaten mit passendem Parteibuch. Doch wird das reichen, um die Herausforderungen, vor denen der künftige Bürgermeister steht und die reichlich beschrieben worden sind, zu bewältigen? Kann überhaupt ein Kandidat, der in den über viele Jahre gewobenen Strukturen und Gemengelagen der etablierten Parteien zu Hause ist, Sinzig vom Mehltau befreien, der über dem Rathaus liegt und die Stadt lähmt? Oder braucht das Rathaus an seiner Spitze nicht einen Repräsentanten mit einem gänzlich neuen Führungsstil, damit frischer Wind durch das Rathaus und die Straßen und Gassen von Sinzig und seinen Stadtteilen weht?

    Genau darum geht es am 24. September 2017. Und genau darum macht der unabhängige Kandidat Andreas Geron, der erkennbar als einziger das Potenzial dazu hat, die Etablierten so nervös. Ob es unter diesen Vorzeichen einen fairen Wahlkampf geben wird, bleibt abzuwarten.

  77. Mario Wettlaufer sagt:

    Man kann immer über Prozedere streiten, aber im Grunde ist es eine Möglichkeit, wie es von der CDU-Sinzig praktiziert wurde, im kleinen Kreis eine erste Auswahl zu treffen, damit es dann im großen Kreis der Mitgliederversammlung sich nicht in endlosen Personaldebatten etc. verliert – ich persönlich halte es auch für eine gute Möglichkeit!

    Wenn man als Mitglied nicht mit den Wahlvorschlägen einverstanden ist, hätte man ja auch Möglichkeiten gehabt, dies zu zeigen, indem man zB Stimmen ungültig macht, oder erst gar keine Stimme abgibt.

    Ich glaube auch, dass es in der Tat einen guten Kandidaten getroffen hat, dem die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen hat.

    Martin Braun, ein ausgewiesener Verwaltungsfachmann, in verantwortungsvoller Leitungsposition bei der KV-Ahrweiler und jahrzehntelanger Erfahrung im öffentlichen Dienst, ist sich um die Aufgaben eines Behördenleiters bewusst, arbeitet er in seiner Funktion ja sicher bereits jetzt schon eng mit dem Behördenleiter der KV-Ahrweiler, Landrat Dr. Pföhler, zusammen.

    Das er natürlich auch die „Abkürzungen“ auf den Wegen kennt, wie er es selbst in einem Wortbeitrag nannte, dürfte hier klar sein und kann auch sicherlich in den anstehenden Aufgaben in der Stadtverwaltung Sinzig sehr hilfreich sein.

    Es bleibt zu wünschen, dass er nach einem sicher anstrengenden Wahlkampf das Rennen um den Chefsessel macht, und dann die großen Herausforderungen in und außerhalb der Verwaltung erfolgreich meistert.

  78. Bisheriger CDU-Wähler sagt:

    Zumindest unglücklich muss man das von der CDU Sinzig gewählte Verfahren benennen: Dies war nun einmal kein wirklicher Auswahlprozess, der gewollte und längst vorher bestimmte Kandidat setzte sich entsprechend auch durch. Ehrlicher wäre gewesen, die Abstimmung auf den „einzigen“ Kandidaten Braun zu beschränken. Das Vorzeigen des Herrn Zeitler kommt -aus dessen Sicht- einem Missbrauch gleich. Wahr ist auch, dass nach Kroeger ein weiterer Bewerber aus dem Umfeld der Kreis-CDU nach Sinzig transplantiert wurde. Dies spricht nun einmal nicht für ein unabhängiges, selbstbestimmtes Verhalten der CDU Sinzig. Die Wahlbevölkerung Sinzig sollte nach den bitteren Erfahrungen mit Kroeger diesmal vorsichtig sein und auf einen tatsächlich unabhängigen Kandidaten setzen.

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