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Ziehen die Sinziger Stadtwerke um? Kroeger stehe in Kaufverhandlungen

30.11.2016  |  Kommentare: 3

Die RheinZeitung (RZ) berichtete am 30.11. über die jüngste Sitzung des Werksausschusses der Stadtwerke Sinzig. In der Sitzung  wurde rege über die geplante Umsiedlung aus dem Gebäude an der Kölner Straße diskutiert. Auslöser für den Umzug ist eine Hochspannungsleitung, unter der sich das Gebäude befindet. Laut einem vorliegenden baubiologischen Gutachten wird laut Werksleiter Bernd Lischwé empfohlen, zumindest die Vollzeitkräfte umzuziehen.

Für einen neuen Standort sollen 2 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt werden. Bürgermeister Kroeger (CDU) stehe hierzu in Verhandlungen über den Kauf eines Gebäudes in der Barbarossastraße 36, worin bisher das Jobcenter untergebracht war. Die im Raumstehende Summe war von Bürgermeister Kroeger genannt worden. Auf Nachfrage, ob es hierzu ein Wertgutachten gebe, wurde von Bernd Lischwé verneint. Keines der Ausschussmitglieder war im Vorfeld über die Verhandlungen informiert worden. Entsprechend intensiv wurde dann der Vorschlag diskutiert. Die RZ berichtet das  Klaus Hahn zudem kritisierte, dass keine Alternativstandorte genannt wurden, wie etwa das ehemalige Druckhaus hinter der Buchhandlung Walterscheidt. „Ich habe das Gefühl, die Verwaltungsspitze nimmt uns als Ausschuss nicht ernst, wir hatten ein Konzept gefordert“, so Dirk Frenzel. Und dieses solle doch im besten Fall mit dem Werksleiter selbst erstellt werden.Am Schluss lautete dann die einstimmige Empfehlung an den Stadtrat, die Summe zwar einzustellen, sie jedoch mit einem Sperrvermerk zu versehen und nur dann freizugeben, wenn ein Konzept vorliegt.

„Wir kennen zwar keine Inhalte, aber wenn ein Sperrvermerk über diese Summe verhängt wird, steht das Geld für den Fall einer Lösung bereit“, so Karl-Heinz Arzdorf (CDU).Nach intensiver Diskussion wurde  seitens Werksausschuss.

So lautetet die einstimmige Empfehlung an den Stadtrat, die Summe zwar einzustellen, sie jedoch mit einem Sperrvermerk zu versehen und nur dann freizugeben, wenn ein Konzept vorliegt. Die Kosten so berichtet die RZ für diese Ausfertigung sollen laut Lischwé möglicherweise über den Wirtschaftsplan der Stadtwerke finanziert werden. „Eine ausgewogene Entscheidung auf Grundlage von Informationen ist mir lieber als eine schnelle, nur weil jemand sein Gebäude verkaufen will“, unterstützte Lischwé den Ausschuss.

 



3 Antworten zu “Ziehen die Sinziger Stadtwerke um? Kroeger stehe in Kaufverhandlungen”

  1. Kurgebietler aus Bad Bodendorf sagt:

    Deshalb sollen die Stadtwerke umziehen, mit diesem absolut hohem finanziellen Aufwand und einer an den „Haaren herbeigezogenen“ Begründung, nicht zu fassen. In Sachen Grundstücksgeschäften ist Kroeger wirklich ohne Unterlass unterwegs. Und dieses für den Verkäufer schon als „Lottogewinn“ zu umschreibende Geschäft wird mit Sicherheit noch vor dem 31.12.2017 abgeschlossen.
    Es gibt keine schlüssige Begründung für den Umzug, die Stadtwerke sind seit Generationen an der Kölnerstraße bestens untergebracht. Mit diesem Finanzaufwand könnte man zudem in Höhe Rathaus-Bauamt selbst bauen, wenn überhaupt notwendig. Aber die Lösung „Kauf“ wird nach bewährtem Muster als alternativlos dargestellt. So ist das, in Sinzig, seit Jahren, und die CDU trägt dies alles mit. Schade um diese einst so stolze, gut geführte Partei, die einst wirtschaftliches Denken zu einer ihrer obersten Maxime erklärt hatte.
    Der Wähler hat im Sept. 2017 die Möglichkeit, diesen kostenträchtigen Unfug abzustellen.

  2. Anrainer sagt:

    Bürgermeister Kroeger steht in Verhandlung und sucht nach einer neuen Bleibe für die Sinziger Stadtwerke.

    Der Grund ist unter anderem eine Hochspannungsleitung, unter der sich das Gebäude der Sinziger Stadtwerke befindet. Zitat (RZ 30.11) „Auslöser für den Umzug ist eine Hochspannungsleitung, unter der sich das Gebäude befindet. Laut einem vorliegenden baubiologischen Gutachten wird laut Werksleiter Bernd Lischwé empfohlen, zumindest die Vollzeitkräfte umzuziehen.“ Zitat Ende

    Was soll das?

    Man will für 2 Millionen Euro eine neue Bleibe suchen, damit die Damen und Herren der Sinziger Stadtwerke nicht mehr dem Elektrosmog der 110 KV Hochspannungsleitung ausgesetzt sind.

    Die Hochspannungsleitung läuft auch über das alte Rick-Gelände auf dem Herr Kroeger ja mit aller Gewalt das NVZ bauen möchte. Denkt irgendjemand auch mal an die zukünftigen Mittarbeiter
    die im NVZ arbeiten sollen. Diese arbeiten im Schnitt 8 Stunden und setzen sich dann täglich dem Elektrosmog aus. Die Gebäude/Hallen sollen nach meinem Wissen ca. 9 Meter hoch sein und stehen teilweise auch unter der Hochspannungsleitung.

    Entweder habe ich hier etwas nicht richtig auf dem Schirm, oder hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

    Liebe Mitarbeiter von EDEKA, ALDI, Rossmann und Sonstigen, es geht um Eure Gesundheit….

  3. Stadtmauredresse sagt:

    Frage: Warum ist das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke an der Kölner-Straße nicht mehr nutzbar; dessen Alter allein kann doch nicht der Grund sein. Jedenfalls geht dies aus den öffentlichen Aussagen bisher nicht hervor. € 2 Mill. (!) allein für den Erwerb des Hauses „Lölsberg“ sind eine enorme Summe, die über Wasser- und Kanalgebühren zu Lasten der Bevölkerung aufgebracht werden müssen. Und dies ohne geprüft zu haben, ob dessen Raumangebot überhaupt notwendig ist, konzeptionelle Überlegungen liegen nicht vor. Mit diesem Betrag könnte man sehr sinnvolles finanzieren. Z.B. die Kanalisation etc. zum Bau eines Park-Platzes an der „Nato-Rampe“ und dies im Einklang mit den Erfordernissen des Trinkwasser-Schutzes Die älteren Mitbürger/innen, Eltern mit Kindern usw. wären sicherlich sehr dankbar. Es kommt hinzu, dass in Kürze die Ahr zum Rhein hin durchbricht und der überregionale und örtliche Rad- und Wanderweg unterbrochen wird. Will man der Bevölkerung die Nutzung dieser wunderschönen Rhein- und Ahr-Landschaft endgültig verbauen ? Was sagt eigentlich der Ortsbeirat des Stadtkernes hierzu, der sich schon -sehr merkwürdig- zum Thema Nahversorgungs-Zentrum auf dem „Rick-Gelände“ erkennbar bedeckt hält. En massiver Landschaftseingriff mit dem Potential der Trinkwasser-Gefährdung wird wohl in Kauf genommen, zudem liegen weite Bereiche des „Rick-Geländes“ in einem überschwemmungsgefährdeten Gebiet. Die damit verbundene enorme Wertschöpfung -Rick-Gelände- , so Dr. Sprengnetter, kann doch für die Politik nicht Maßstab sein.

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